Binge On: T-Mobile entschuldigt sich für Ausfälle gegen die EFF

Der Chef von T-Mobile in den USA hat sich von seinen Beleidigungen und Unterstellungen gegen die Electronic Frontier Foundation distanziert. Zugleich bekannte er sich entschieden zur Netzneutralität und stellte sich so gegen die Deutsche Telekom.

Artikel veröffentlicht am ,
T-Mobile-Chef John Legere in seiner Videobotschaft
T-Mobile-Chef John Legere in seiner Videobotschaft (Bild: T-Mobile/Screenshot: Golem.de)

Der Chef von T-Mobile USA, John Legere, hat seine Ausfälle gegen die Nichtregierungsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) zurückgenommen. "Ich entschuldige mich bei der EFF und bei ihren Unterstützern", sagte Legere in einer offiziellen Erklärung der Tochter der Deutschen Telekom.

Stellenmarkt
  1. Head of IT/IT-Leiter (m/w/d)
    Sanner GmbH, Bensheim
  2. Data & Analytics Architecture Professional (m/w/d)
    Schaeffler AG, Nürnberg
Detailsuche

T-Mobile Binge On bietet Streaming im mobilen Internet, ohne das Datenvolumen zu berechnen. Die EFF hatte dabei von einer Drosselung gesprochen. Alles, was die Telekom-Tochter mache, sei, die Datenübertragungsrate auf 1,5 MBit/s zu drosseln. "Schwachsinn" von "Trotteln" seien die Vorwürfe gegen den neuen T-Mobile Tarif Binge On von Google und der EFF, entgegnete Legere. "Wer zum Teufel ist die EFF und wer bezahlt euch?", hatte Legere in einer früheren Videobotschaft gesagt.

Auch wenn T-Mobile und die EFF nicht bei allen Aspekten dieselbe Einschätzung von Binge On hätten, bedeute dies nicht, "dass ich nicht sehe, wie ihr für die Konsumenten kämpft", betonte der Vorstandchef. Das sei eine Gemeinsamkeit. "Mehr Macht für die Konsumenten", sagte Legere. Er wünsche sich weiter ein Zusammentreffen mit der EFF, um die Kritiken zu besprechen und hoffe, dass das noch möglich sei.

Absolut die Netzneutralität verteidigt

Zugleich setzte sich die Führung von T-Mobile seit dem Start des Un-carrier-Programms für mehr Wahlfreiheit der Nutzer ein. Legere: "Wir zwingen diese Branche, sich zu ändern". Zugleich sei T-Mobile ein Unternehmen, das "absolut die Netzneutralität verteidigt und an ein offenes und freies Internet glaubt".

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Der Chef der Telekom, Timotheus Höttges, hatte dagegen im Oktober 2015 erklärt: "Gegen unseren Wunsch gibt es Regeln zur Netzneutralität und damit mehr Regulierung." Bereits im März 2015 hatte Konzernsprecher Philipp Blank in einem Gastbeitrag für das Kundenmagazin der Weberbank in dieselbe Richtung argumentiert. "Ein staatlich diktiertes Einheitsnetz" dürfe es nicht geben. Der Logik der Befürworter der Netzneutralität folgend, müsse auch ein Expressversand für Pakete, die 1. Klasse in der Bahn sowie First und Business Class bei Flugreisen abgeschafft werden und alle Hotels dürften nur einheitliche Standardzimmer anbieten, schrieb Blank.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Clubhouse  
3,8 Milliarden Telefonnummern werden im Darknet verkauft

Die Telefonnummern und Kontakte aller Clubhouse-Konten werden wohl im Darknet angeboten. Nummern werden nach ihrer Wichtigkeit eingestuft.

Clubhouse: 3,8 Milliarden Telefonnummern werden im Darknet verkauft
Artikel
  1. iPhone 12: Youtuber findet Akkukapazität von Apples Magsafe-Pack heraus
    iPhone 12
    Youtuber findet Akkukapazität von Apples Magsafe-Pack heraus

    Ein Youtuber nimmt das Apple Magsafe-Akkupack auseinander. Im Video gibt er einen Einblick in die Technik und die Akkuladung des Produktes.

  2. Teilautonomes Fahren: Magna übernimmt Fahrerassistenz-Spezialisten Veoneer
    Teilautonomes Fahren
    Magna übernimmt Fahrerassistenz-Spezialisten Veoneer

    Für insgesamt 3,8 Milliarden US-Dollar will Magna International sein Geschäftsfeld autonome Fahrfunktionen ausbauen und übernimmt Veoneer.

  3. Elon Musk: Tesla Model S bekommt ausschließlich Knight-Rider-Lenkrad
    Elon Musk
    Tesla Model S bekommt ausschließlich Knight-Rider-Lenkrad

    Elon Musk hat klargestellt, dass es für das Model S und das Model X kein normales Lenkrad mehr geben wird. Das D-förmige Lenkrad ist Pflicht.

M.P. 12. Jan 2016

Eine günstige Wochenend-Tages-Flatrate, aber nur in Bummelzügen... http://www.bahn.de/p...

nachtelb 12. Jan 2016

Man kann sich nicht von sich selbst distanzieren solange man keine...

cpt.dirk 12. Jan 2016

Im Grunde ist es recht unglaubwürdig, wenn Telco-Konzerne wie die Telekom oder Vodafone...

Galde 12. Jan 2016

Nach meinem Verständnis: Eher dass der vordere Wagon (1. Klasse) schneller fährt als die...



  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • 30% auf Amazon Warehouse • LG 55NANO867NA 573,10€ • Fractal Design Meshify C Mini 69,90€ • Amazon: PC-Spiele von EA im Angebot (u. a. FIFA 21 19,99€) • Viewsonic VG2719-2K (WQHD, 99% sRGB) 217,99€ • Alternate (u. a. Fractal Design Define S2 106,89€) • Roccat Horde Aimo 49€ [Werbung]
    •  /