Frankfurt: Vodafone will Mobilfunk in Hochhäuser bringen
Vodafone hat sein Mobilfunknetz in der Stadtregion Frankfurt am Main modernisiert. Wie der britische Konzern am 18. Dezember 2015 bekanntgab(öffnet im neuen Fenster), seien 300 Mobilfunkstandorte und die meisten 170 Inhouse-Anlagen im Stadtgebiet erneuert worden. Ausgetauscht wurden in den vergangenen Monaten auch rund 30 Stationen am Flughafen und rund 90 an Autobahnen im Rhein-Main-Gebiet.
Auch in Darmstadt, Offenbach, Wiesbaden und Mainz sei die Modernisierung des Netzes ausgeführt worden. Hessenweit sei die Netzmodernisierung fast abgeschlossen, sagte Thomas Weidlich, Abteilungsleiter für Netzplanung in Rhein-Main. Alle 81 deutschen Großstädte haben ein neues Netz erhalten. Vodafone arbeite "quer durchs Bundesgebiet mit unterschiedlichen Ausrüstern".
Deutschlandweit habe Vodafone bereits über 20.000 Basisstationen modernisiert. Komplett vollendet ist die Netzmodernisierung bereits in elf Bundesländern. Bis Frühsommer 2016 soll jede der bundesweit 24.000 Stationen auf einem neuen Stand sein.
Inhouse-Lösung für Hochhäuser
Frankfurt mit seinen Straßenfluchten benötigt ein sehr dichtes Netz von über 300 Empfangsstationen für die Outdoor-Versorgung. Hochhäuser überragen deutlich die Ebene der Funkzellen. Vodafone löst dies mit Inhouse-Versorgung, beispielsweise im Hochhaus der Commerzbank oder dem Neubau der Europäischen Zentral-Bank.
Mit LTE-Technik sei im erneuerten Netz eine Datenübertragungsrate von bis zu 150 MBit/s in der Funkzelle möglich. Das sollen Messungen in der Frankfurter Innenstadt belegt haben. Insgesamt 470 Standorte im Stadtgebiet wurden mit LTE ausgerüstet. Rund 170 davon sind Indoor. Seine UMTS-Basisstationen baute Vodafone mit HSPA+-Standard aus, was bis zu 42,2 MBit/s verspricht. Beim GSM-Netz sollen die Gesprächsabbrüche reduziert worden sein.
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