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Telekom: Zwei Millionen nutzen Magenta-Eins-Produkte

Die Telekom kann über drei Millionen Magenta-Eins-Kunden in Europa vermelden, davon zwei Millionen in Deutschland. Telekom-Chef van Damme meint, diese Kunden seien loyaler.
/ Achim Sawall
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Niek Jan van Damme (r.) auf der IFA 2015 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)
Niek Jan van Damme (r.) auf der IFA 2015 Bild: Achim Sawall/Golem.de

Die Deutsche Telekom hat zwei Millionen Magenta-Eins-Kunden. Das gab das Unternehmen bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Der Vorteil für die Telekom sei, dass Magenta-Eins-Kunden loyaler seien, sagte Niek Jan van Damme, Chef der Telekom Deutschland.

Auf der Ifa 2014 hatte die Telekom das neue Kombiprodukt Magenta Eins vorgestellt. Mit Magenta Eins sollen Mobilfunknutzer auch zu Festnetzkunden des Unternehmens werden. Es verbindet Mobilfunktarife mit den Festnetzangeboten und dem Fernsehangebot der Telekom. Allerdings gibt es in diesen Angeboten keine dezidierte Festnetztelefonie. Im Mai 2015 meldete die Telekom eine Million Magenta-Eins-Kunden.

Dem Konzept der Bündelangebote in Deutschland folgten im Jahr 2015 Telekom-Tochterunternehmen in weiteren Ländern. Diese hätten bislang zusammen rund eine Million Kunden gewonnen, erklärte der Konzern. In der Slowakei und in Rumänien wird das Magenta-Angebot mit gleichen Symbolen und gleicher Farbgebung wie in Deutschland beworben, dasselbe gilt für Ungarn und Mazedonien. Das neueste Bündelangebot des Konzerns startete im November als Cosmote One in Griechenland.

Hybrid-Nutzer mitgezählt

Telekom-Sprecher Dirk Wende sagte Golem.de, dass in den Angaben eine Gesamtzahl genannt werde, bei der Hybrid mitgezählt werde.

Die Hybridtechnologie, die die Telekom zusammen mit dem chinesischen Netzwerkausrüster Huawei entwickelt hat, bündelt laut Unternehmensangaben "automatisch die Bandbreiten aus Festnetz und Mobilfunk" und biete "insbesondere Kunden in ländlichen Gebieten" eine höhere Datenrate. Die Telekom hatte im zweiten Quartal 2015 die Zahl ihrer Hybridkunden auf 58.000 steigern können. Am 13. Mai 2015 hatte sie erst 12.000 melden können.


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