• IT-Karriere:
  • Services:

Heimliche Drosselung: Kritik an T-Mobiles kostenlosem Streaming Binge On

T-Mobile drosselt bei seinem kostenlosen Streamingangebot Binge On, indem die Auflösung der Filme reduziert wird, meinen Kritiker. Doch der Mobilfunkbetreiber erlaubt jedem, Binge On abzuschalten und verteidigt sich gegen Kritik, auch von Youtube.

Artikel veröffentlicht am ,
T-Mobile CEO John Legere beim Un-carrier X
T-Mobile CEO John Legere beim Un-carrier X (Bild: T-Mobile)

T-Mobile Binge On wird in den USA wegen Verletzung der Netzneutralität kritisiert. Die US-Telekommunikationsaufsicht FCC (Federal Communications Commission) überprüft das Angebot, doch der drittgrößte Mobilfunkbetreiber verteidigt sich, berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press.

Stellenmarkt
  1. Stadtverwaltung Bretten, Bretten
  2. Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg

T-Mobile bietet seinen Nutzern Streaming, ohne das Datenvolumen zu berechnen. Kunden können bei Binge On unter 24 Streamingdiensten wählen, darunter Netflix, HBO Now, HBO Go, Watch ESPN, Fox Sports und Hulu. Dienste wie Youtube, Facebook oder Snapchat sind bislang ausgenommen. Das T-Mobile-Angebot gilt für alle Kunden, die für mindestens 3 GByte pro Monat zahlen. T-Mobile reduziert jedoch die HD-Auflösung der Videodaten, was der Mobilfunkbetreiber "DVD Qualität (480p+)" nennt.

Kritik von Youtube

Googles Youtube erklärte: "Die Senkung der Datenberechnung kann gut sein für die Nutzer, aber es rechtfertigt nicht, alle Videodienste zu drosseln, schon gar nicht ohne die ausdrückliche Zustimmung der Nutzer."

Binge On ist für T-Mobile-Kunden fest voreingestellt, sie werden per E-Mail und SMS über die Aktivierung benachrichtigt. Kunden können bei T-Mobile anrufen oder in ihrem Konto die Einstellungen ändern, um wieder die volle Auflösung zu erhalten, doch dann werden ihnen die Daten wieder berechnet.

T-Mobile-Sprecher Clint Patterson sagte, die HD-Videoauslieferung werde nicht gedrosselt, wenn die Nutzer sie auswählen. Doch sie müssen für die Daten zahlen.

Die FCC verbietet Internet Service Providern ein Verhalten, "das die Nutzung von Inhalten, Anwendungen, Diensten und Geräten negativ beeinflusst". T-Mobile argumentiert, dass jeder Nutzer die Binge-On-Funktion abschalten kann.

Zahlen müssten die Streaminganbieter für die Durchleitung ihrer Daten nicht. Sie müssten nur eine Signatur angeben, damit T-Mobile den Content identifizieren kann, so der Firmenchef John Legere im November bei Bekanntgabe des Angebots.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Transformers 1-4 und Die Tribute von Panem - The Hunger Games 4K für je 12€ und Football...
  2. (u. a. Seagate Expansion Desktop 6 TB/8 TB für 99€/129€ und Seagate Expansion Portable 5 TB...
  3. ab 32,99€/ Season Pass 17,49€

cat24max1 25. Dez 2015

Einfach ein wenig in /r/tmobile lesen

ManuPhennic 24. Dez 2015

ich benutze Adfreetime. kostet auch nur 1,29¤ oder so im Monat

Eahlstan 24. Dez 2015

Da hast du etwas falsch verstanden. Google ist eine Unterabteilung von Alphabet. Youtube...

johnripper 24. Dez 2015

Naja damals geschah es ja wirklich noch im Interesse des Kunden, wenn mehr als 56kbps...


Folgen Sie uns
       


Datenbasierte Archäologie im DAI

Idai World ist ein System, um archäologische Daten aufzubereiten und online zugänglich zu machen. Benjamin Ducke vom Deutschen Archäologischen Institut stellt es vor.

Datenbasierte Archäologie im DAI Video aufrufen
Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

SpaceX: Der Weg in den Weltraum ist frei
SpaceX
Der Weg in den Weltraum ist frei

Das Raumschiff hob noch ohne Besatzung ab, aber der Testflug war ein voller Erfolg. Der Crew Dragon von SpaceX hat damit seine letzte große Bewährungsprobe bestanden, bevor die Astronauten auch mitfliegen dürfen.
Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX macht Sicherheitstest bei höchster Belastung
  2. Raumfahrt SpaceX testet dunkleren Starlink-Satelliten
  3. SpaceX Starship platzt bei Tanktest

Shitrix: Das Citrix-Desaster
Shitrix
Das Citrix-Desaster

Eine Sicherheitslücke in Geräten der Firma Citrix zeigt in erschreckender Weise, wie schlecht es um die IT-Sicherheit in Behörden steht. Es fehlt an den absoluten Grundlagen.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

    •  /