Abo
  • Services:
Anzeige
5G-Tests von Huawei in Hongkong
5G-Tests von Huawei in Hongkong (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Mobilfunk: Telekom entwickelt 5G nur noch in Dresden

5G-Tests von Huawei in Hongkong
5G-Tests von Huawei in Hongkong (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Telekom verlegt ihre 5G-Aktivitäten nach Dresden an die TU. Gesucht werden "neue, disruptive Konzepte für die Weiterentwicklung des Mobilfunks, der Netze und der Cloud." Dabei soll eng mit dem Konzern zusammengearbeitet werden.

Die Deutsche Telekom konzentriert ihre 5G-Aktivitäten in Dresden. Das gab der Netzbetreiber bekannt. Das Unternehmen ist neuer Industriepartner des dortigen 5G Lab Germany und finanziert ab sofort auch den bereits bestehenden Lehrstuhl für Kommunikationsnetze der Technischen Universität Dresden. Angaben zum finanziellen Volumen wurden nicht gemacht. Inhaber des Lehrstuhls ist Professor Frank Fitzek.

Anzeige

Der neue Mobilfunkstandard soll bis zum Jahr 2020 eingeführt werden und 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit und hohe Verfügbarkeit erreichen. 5G soll für den Endkunden mindestens eine Datenübertragungsrate von 100 MBit/s überall im Netzwerk bringen.

Gesucht würden "neue, disruptive Konzepte für die Weiterentwicklung des Mobilfunks, Netze und Cloud in enger Zusammenarbeit mit dem Konzern." Die TU Dresden stellt die für die Professur erforderliche Infrastruktur und die Ausstattung für die Lehr- und Forschungsaufgaben zur Verfügung.

5G in der Praxis erprobt und eingesetzt

Durch die Partnerschaft mit der "Telekom und der Technischen Universität Dresden können gemeinsame Forschungsarbeiten im Bereich der 5G-Kommunikationsnetze schneller in der Praxis erprobt und eingesetzt werden", sagte Fitzek. Der bisherige Lehrstuhl Kommunikationsnetze ist Teil des Institutes für Nachrichtentechnik und wird seit September 2014 durch Fitzek geleitet. Er gehört darüber hinaus zu den Koordinatoren des 5G Lab Germany an der TU Dresden.

Im März 2015 eröffnete die Telekom ein Innovationslabor für Mobilfunk der 5. Generation. Zu den Partnern gehörten die SoftRAN-Initiative der Stanford University, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) Kaiserslautern, die Fraunhofer-Gesellschaft (Fraunhofer Fokus und Fraunhofer HHI), Startups wie RF DSP, Kumu Networks und Moogsoft sowie Hersteller wie Ericsson, Nokia, Samsung, ZTE, Qualcomm und Huawei.

Zur Anzahl der Mitarbeiter machte die Telekom auf Anfrage von Golem.de keine Angaben. Einen festen Standort gebe es nicht. Unternehmenssprecher Christian Fischer sagte, es werde an einer "Reihe von Herausforderungen" "parallel mit wechselnden Partnern und an Orten in ganz Europa" gearbeitet. Je nach Phase der Entwicklung variierten dabei auch die Beteiligten, so dass sich "keine fixe Zahl als Zielbild nennen" lasse.


eye home zur Startseite
wikwam 11. Jan 2016

Wer 2020 ein fertiges System auf dem Markt haben will und dann die Verantwortung einer...

tritratrulala 10. Jan 2016

Die "richtigen" Flatrates oder größeren Volumentarife dürften doch durchaus etwas mehr...

Lasse Bierstrom 10. Jan 2016

Habt ihr Campus news? Versuche dort in ne Art Interview reinzukommen! Erklär die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Volkswagen AG, Berlin
  2. Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, Frankfurt am Main
  3. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  4. Bureau Veritas Consumer Products Services Germany GmbH, Schwerin


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 25 % Rabatt beim Kauf von drei Neuheiten, Box-Sets im Angebot)
  2. 23,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 69,99€ (DVD 54,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Classic Factory

    Elextra, der Elektro-Supersportwagen aus der Schweiz

  2. Docsis 3.1

    AVM arbeitet an 10-GBit/s-Kabelrouter

  3. Upspin

    Google-Angestellte basteln an globalem File-Sharing-System

  4. Apple Park

    Apple bezieht das Raumschiff

  5. Google Cloud Platform

    Tesla-Grafik für maschinelles Lernen verfügbar

  6. Ryzen

    AMDs Achtkern-CPUs sind schneller als erwartet

  7. Deutsche Glasfaser

    Gemeinde erreicht Glasfaser-Quote am letzten Tag

  8. Suchmaschine

    Google macht angepasste Site Search dicht

  9. Hawkspex mobile

    Diese App macht das Smartphone zum Spektrometer

  10. Asus Tinker Board im Test

    Buntes Lotterielos rechnet schnell



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mechanische Tastatur Poker 3 im Test: "Kauf dir endlich Dämpfungsringe!"
Mechanische Tastatur Poker 3 im Test
"Kauf dir endlich Dämpfungsringe!"
  1. Patentantrag Apple denkt über Tastatur mit Siri-, Emoji- und Teilen-Taste nach
  2. Kanex Faltbare Bluetooth-Tastatur für mehrere Geräte gleichzeitig
  3. Surface Ergonomic Keyboard Microsofts Neuauflage der Mantarochen-Tastatur

Hyperloop-Challenge: Der Kompressor macht den Unterschied
Hyperloop-Challenge
Der Kompressor macht den Unterschied
  1. Arrivo Die neuen alten Hyperlooper
  2. SpaceX Die Bayern hyperloopen am schnellsten und weitesten
  3. Hyperloop HTT baut ein Forschungszentrum in Toulouse

Merkels NSA-Vernehmung: Die unerträgliche Uninformiertheit der Kanzlerin
Merkels NSA-Vernehmung
Die unerträgliche Uninformiertheit der Kanzlerin
  1. US-Präsident Zuck it, Trump!
  2. Begnadigung Danke, Chelsea Manning!
  3. Glasfaser Nun hängt die Kabel doch endlich auf!

  1. Re: Kommt also gar nicht aus der Schweiz ...

    2ge | 03:19

  2. Produktion bei AMG in Affalterbach?

    alpha15 | 02:28

  3. Gibt es schon, nennt sich "SSH" bzw. "SFTP"

    __destruct() | 02:22

  4. Re: 10 Fälle?

    Iomegan | 01:55

  5. Re: Witzig ausgedrückt

    GenXRoad | 01:54


  1. 18:05

  2. 16:33

  3. 16:23

  4. 16:12

  5. 15:04

  6. 15:01

  7. 14:16

  8. 13:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel