RCS Messaging: Telekom startet Whatsapp-Konkurrenten Message+

Nach Vodafone hat auch die Deutsche Telekom RCS-Messaging gestartet, einen Konkurrenzdienst der Netzbetreiber zu Whatsapp und anderen Messengern. Wie die Telekom am 8. Dezember 2015 bekanntgab(öffnet im neuen Fenster) , ist der Dienst nur für Mobilfunkkunden mit einem Laufzeitvertrag ohne Zusatzkosten nutzbar. Das dabei anfallende Datenvolumen werde nicht angerechnet. Wer keine Sprachflatrate hat, zahlt zudem die Minutenpreise für Telefonie.
In allen Netzen kann Message+ auch noch nicht genutzt werden: Erst im Laufe des nächsten Jahres werde Telefónica/O2 Deutschland diese Services ebenfalls anbieten, erklärte die Telekom.
Rich Communication Suite
Nur Kunden der Telekom mit einem neuen Sony Xperia Z5, Z5 Compact und Z5 Premium oder einem Android-Smartphone mit Telekom-Message+-App können die neuen Funktionen nutzen. Auf Basis der Entwicklungsergebnisse würden die neuen Dienste künftig von weiteren Smartphone-Herstellern in die Gerätesoftware integriert, erklärte die Telekom.
Das RCS Messaging (Rich Communication Suite), ein technischer Mobilfunkstandard, erweitert die Anrufmöglichkeiten. Nutzer können parallel zum Anrufaufbau eine Dringlichkeit anzeigen, einen Anrufgrund oder einen Betreff angeben, Foto oder Standortdaten an den Gesprächspartner übertragen. Während des Gesprächs können Fotos, Videos oder Standortinfos ausgetauscht, Skizzen erstellt sowie auf Maps Hinweise und Notizen vorgenommen werden. Nach dem Telefonat haben beide Gesprächsteilnehmer über das Anrufprotokoll Zugriff auf die Daten. Bei erfolgloser Anrufverbindung kann der Anrufer eine Text- oder Audionachricht hinterlassen.