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Satellite Connect Europe: Starlink-Konkurrent gewinnt Telefónica für Direct-to-Device

MWC 2026
Ein Joint Venture von Vodafone mit einem US-Satellitenbetreiber startet den Betrieb. Telefónica Deutschland will es erproben.
/ Achim Sawall
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Direct-to-Device: Mobilfunkverbindung überall bringt mehr Sicherheit. (Bild: Orange)
Direct-to-Device: Mobilfunkverbindung überall bringt mehr Sicherheit. Bild: Orange

Das Vodafone-Joint-Venture für Direct-to-Device, Satellite Connect Europe, ist offiziell gestartet und hat mit Orange und Telefónica erste Partner gewonnen. Das haben die Konzerne am 2. März 2026 auf dem MWC in Barcelona bekanntgegeben(öffnet im neuen Fenster) . Im Jahr 2025 wurde das Unternehmen als Joint Venture der britischen Vodafone und des US-Konzerns AST Spacemobile gegründet, der ein wichtiger Konkurrent von Starlink bei Direct-to-Device ist.

Das US-amerikanische Unternehmen plant, noch in diesem Jahr 45 bis 60 Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen, um einen globalen Service anzubieten.

Telefónica gab bekannt(öffnet im neuen Fenster) , dass mit Satellite Connect Europe zusammengearbeitet werde, um die D2D-Anwendung in Spanien und Deutschland zu untersuchen. Mit Starlink bestehen bereits Vereinbarungen zwischen Telefónica und Starlink.

Orange mit Multi-Provider-Ansatz

Orange plant(öffnet im neuen Fenster) für Ende 2026 mit Satellite Connect Europe Tests für Sprach-, SMS- und Datendienste in Rumänien. Der französische Telco verfolgt damit bewusst eine Multi-Vendor-Strategie und hat bereits Partnerschaften mit Starlink, Eutelsat, SES und der kanadischen Telesat.

Ein Orange-Sprecher erklärte Reuters(öffnet im neuen Fenster) , man wolle Direct-to-Device mit Smartphones in ganz Europa und dessen afrikanischen Märkten ausbauen und für jeden Markt den am besten geeigneten Partner auswählen. Berücksichtigt würden die lokalen Gegebenheiten wie Satellitenabdeckung, Verfügbarkeit von Bodenstationen und Smartphone-Nutzung.

Die Infrastruktur soll eine flächendeckende Satellitenanbindung in ganz Europa ermöglichen. Satellite Connect Europe baut fünf Bodenstationen in Europa auf. Der Bau von Standorten in Spanien und Großbritannien hat bereits begonnen, drei weitere Standorte sind in der Planungsphase. Deutschland wurde bereits als Standort für das Satelliten-Betriebszentrum ausgewählt.

Offenlegung: Die Reisekosten nach Barcelona und die Übernachtungen wurden von Huawei übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.


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