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British Telecom: BT will Joint Ventures mit Deutscher Telekom

British Telecom (BT) will mit der Telekom gemeinsam Firmen gründen. Auch eine spätere Übernahme durch den größten Aktionär schließt der Konzern nicht aus.
/ Achim Sawall
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Die Deutsche Telekom hatte ihren EE-Anteil an British Telecom verkauft. (Bild: Suzanne Plunkett/Reuters)
Die Deutsche Telekom hatte ihren EE-Anteil an British Telecom verkauft. Bild: Suzanne Plunkett/Reuters

BT (British Telecom) will Joint Ventures mit der Deutschen Telekom prüfen. Das sagte der Aufsichtsratschef des Unternehmens, Sir Mike Rake, im Gespräch mit der Financial Times(öffnet im neuen Fenster) . In Deutschland erbringt BT vor allem Netzwerk-, Kommunikations- und IT-Dienstleistungen für große, zumeist international tätige Unternehmen.

Rake schloss auch eine Übernahme des Konzerns durch die Telekom nicht aus: "Wir leben in einer globalisierten Welt und Großbritannien ist eine der offensten Volkswirtschaften der Welt. Doch wer weiß?" Es gebe keine goldene Aktie, um eine Übernahme zu verhindern und es würden Entscheidungen im Sinne der Aktionäre getroffen. Aber es gebe eine dreijährige Stillhaltevereinbarung. Die Integration von EE werde weiter vorangetrieben. EE (ehemals Everything Everywhere) hat aktuell rund 30 Millionen Kunden und bietet seinen Kunden bereits Breitbandprodukte im Festnetz auf der Basis von Mietleitungen von BT an. BT hat Mobilfunkprodukte im Angebot, für die das Netz von EE genutzt wird.

BT setzt auf G.fast

Die Telekom verkaufte im Februar 2015 in Großbritannien ihr Mobilfunk-Joint-Venture mit Orange an BT und wurde damit größter Einzelaktionär bei dem Festnetzbetreiber. Nach Abschluss der Transaktion wird die Telekom einen Anteil von rund zwölf Prozent an BT halten. Der vereinbarte Kaufpreis für EE betrug 12,5 Milliarden Pfund (16,7 Milliarden Euro).

BT werde die Breitbandziele der Regierung mit einer Versorgung von 95 Prozent der Haushalte in den kommenden zwei Jahren weitgehend erreichen, sagte Rake. Dabei setzt der ehemalige Staatskonzern auf Glasfaser und auf G.fast im verbliebenen Kupfernetz in den Jahren 2016 und 2017. Die meisten Haushalte könnten so 500 MBit/s oder 1 GBit/s erhalten.


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