Volkswagen will das Ladeproblem von Laternenparkern mit Elektroautos lösen: Künftig soll ein autonom fahrender Roboter vorbeikommen, das Auto laden und wieder verschwinden. Energieeffizient ist das nicht, könnte aber ein neues Geschäftsmodell werden.
2019 wurden bereits annähernd doppelt so viele Elektroautos zugelassen wie im Jahr davor. Wird 2020 das übertreffen - und vielleicht das Jahr des E-Autos in Deutschland? Einiges spricht dafür.
Genovation hat mit seiner vollelektrischen Corvette den eigenen Rekord gebrochen und eine Endgeschwindigkeit von 340 km/h erreicht. Das Elektroauto soll es ab 2020 auch zu kaufen geben - wahlweise mit Automatikgetriebe oder mit Handschaltung.
Kurz vor dem Jahreswechsel hat Tesla noch ein Software-Update für Model S, X und Model 3 vorgestellt, das Textnachrichten vorlesen kann, Diktate ermöglicht sowie Stoppschilder und Ampeln erkennt. Allerdings reagieren die Elektroautos darauf noch nicht.
Das Elektroauto-Startup Rivian bekommt in einer neuen Finanzierungsrunde 1,3 Milliarden US-Dollar von Amazon und Ford. Auch der Tesla-Investor T. Rowe Price Associates investiert kräftig in das Unternehmen, das einen Elektro-Pick-Up bauen will.
Das Model 3 soll bald als Taxi in Düsseldorf unterwegs sein. Das Unternehmen Taxi Norman hat aktuell zwei Model S in Betrieb und will in den kommenden Wochen 50 Fahrzeuge des Typs Tesla Model 3 als Taxis zulassen.
Oracle und Cisco haben kein Interesse an einer Initiative der US-Regierung, mit einer offenen Architektur eine Konkurrenz zu Huawei bei 5G zu schaffen. Open RAN werde nicht rechtzeitig zum 5G-Start fertig.
Eine Mobilfunkstation von Vodafone in Mecklenburg-Vorpommern läuft nun komplett mit Windkraft. 1.100 Mobilfunkstationen sollen Solaranlagen erhalten. Doch es gibt noch sehr viel zu tun.
Der erhöhte Umweltbonus für Elektroautos kann weiterhin nicht in Anspruch genommen werden. Die Förderung soll erstmals auch für gebrauchte Autos gelten.
Nach einem Medienbericht hat Tesla innerhalb eines Jahres zwei Produktionschefs verloren. Bert Bruggeman war erst im Oktober 2019 zum Elektroautobauer gewechselt.
Ingenieure der Uni Stanford haben einen Delorean mit einem Elektroantrieb und einem Sportfahrwerk sowie viel Rechentechnik versehen und lassen das Fahrzeug über einen achtförmigen Kurs autonom driften.
In London fahren etwa 200 Elektrobusse, die nur schwer zu hören sind. Ab 2020 sollen sie sich bemerkbar machen. Die Verkehrsbetriebe haben die futuristischen Töne vorgestellt, die beim Stehen und Anfahren künstlich erzeugt werden.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kritisiert indirekt Siemens für den Ausstieg aus der Mobilfunkausrüstung und damit aus 5G. Unternehmen in den USA und Frankreich hätten die "nationalen Interessen" im Blick.
20 Millionen zurückgeschickte Artikel landen einer Studie zufolge in Deutschland jedes Jahr auf dem Müll. Die Regierung will die Lage verbessern. Aus der Opposition kommt Zustimmung - und Kritik.
Die Oberleitung funktioniert, der erste Lkw ist da, vier weitere will die VW-Tochter Scania in den kommenden Monaten ausliefern. Damit kann das Pilotprojekt für Elektromobilität in Schleswig-Holstein starten.
Bei Amazon werden weiterhin zurückgeschickte, aber auch einfach nicht verkaufte Waren vernichtet. Greenpeace hat die Praxis erneut dokumentiert. Die meisten der zur Zerstörung vorgesehenen Produkte sind offenbar noch funktionstüchtig.
Das Projekt The Ocean Cleanup holt Plastik aus den Meeren. Doch die Frage ist: Was tun damit? Verbrennen ist keine Option, aber nicht alles Plastik kann mit normalen Methoden recycelt werden. Chemisches Recycling soll da helfen, allerdings ist auch dieses Verfahren nicht komplett umweltfreundlich.
Wie lädt eine Elektrofähre ihren Akku, wenn sie rund um die Uhr im Einsatz ist und nur für zwei Minuten anlegt? Ein deutsches Unternehmen hat für das Schiff, das Passagiere in Fredrikstad in Norwegen befördert, ein System zur drahtlosen Übertagung von Strom entwickelt.
Tesla verrät auf seiner Website, dass es bald ein sogenanntes Acceleration Boost-Upgrade für das Model 3 geben werde. Für 2.000 US-Dollar soll es freigeschaltet werden.
Volkswagen will seine Investitionen in die Entwicklung neuer Elektroautos noch einmal erhöhen. Kurzfristig sollen weitere zwei Milliarden Euro ausgegeben werden.
BMW will im Spätherbst 2020 sein nächstes Elektroauto auf den Markt bringen, das elektrische SUV iX3. Es ist das erste Auto mit einem Antrieb ohne Metalle der Seltenen Erden. Die Akkus sollen kein Kobalt aus dem Kongo enthalten.
Steigt ein Fuhrpark auf Elektrolastwagen um, stellen sich Fragen zum gleichzeitigen Laden der Fahrzeuge und einer möglichen Erweiterung der Elektrotechnik im Betriebshof. Daimler will diese Fragen per App beantworten.
Apple, Dell, Google, Microsoft und Tesla werden von einer Menschenrechtsorganisation im Namen von 14 kongolesischen Familien wegen schweren Verletzungen und Todesfällen in Kobaltminen verklagt. Die Tech-Unternehmen sollen wissentlich Kobalt aus Minen verwendet haben, in denen Kinder unter Zwang gearbeitet haben.
Was passiert mit ausgedienten Akkus aus Elektroautos? Nach einer Weiterverwendung als stationärer Speicher müssen sie recycelt werden. Audi und Umicore wollen in Kürze Akkus aus wiedergewonnenen Rohstoffen produzieren.
In der Lausitz entsteht in den kommenden Jahren ein Reallabor für die Energiewende. Dort soll eine Anlage gebaut werden, die Windstrom in Form von Wasserstoff speichert. Der Wasserstoff soll als Treibstoff für Brennstoffzellenautos, aber auch zur Erzeugung von Strom eingesetzt werden.
Nissan will in Europa bei SUVs keine Dieselmotoren mehr einbauen, sondern verkauft die Fahrzeuge nur noch als Plugin-Hybride. Der Grund sind die niedrigen Emissionswerte, die die Fahrzeugflotten ab 2020 erfüllen müssen.
Das Aachener Elektroauto-Startup e.Go Mobile hat einen Kleinlieferwagen auf der Plattform seines Movers angekündigt. Die ersten Mover sollen im kommenden Jahr ausgeliefert werden.
Die Schwarz Gruppe, die hinter Lidl und Kaufland steht, will bundesweit und flächendeckendend an ihren Filialen Ladesäulen für Elektroautos aufstellen, darunter auch Schnelllader.
Thyssenkrupp könnte einen neuen Großkunden bekommen, wenn das Unternehmen den Zuschlag für die Gigafactory 4 erhält, Teslas geplante Fabrik in Brandenburg.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will Brandenburg bei der Ansiedlung der Tesla-Fabrik in Grünheide helfen. Sollte das Werk nicht errichtet werden, sei das ein Schaden für ganz Deutschland, sagt er.
Youtube, Netflix und Prime Video sind die Dienste, die besonders viel Internetverkehr generieren und damit auch einen besonders hohen Energiebedarf nach sich ziehen. Das sieht die Vizepräsidentin der EU-Kommission kritisch.
Dänemark will seine klimaschädlichen Emissionen bis 2030 um 70 Prozent reduzieren. Eine Maßnahme ist der weitere Ausbau der Windenergie. Die Regierung plant einen riesigen Windpark mit angeschlossener Power-To-X-Anlage auf einer künstlichen Insel.
Gegen die gewollte Obsoleszenz sollen Hersteller Bauanleitungen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Das fordern die Grünen im Bundestag. So sollten Nutzer Ersatzteile zum Beispiel mit dem 3D-Drucker selbst herstellen können. Auf Reparaturdienstleistungen soll der reduzierte Mehrwertsteuersatz erhoben werden.
Majestätisch drehen sich die Rotoren der Windkrafträder auf Feldern, Hügelkämmen oder im Meer. Doch wenn sie ausgedient haben, werden die riesigen Flügel aus einem Glasfaser-Verbundstoff zu einem Problem. Ein norddeutsches Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, an dessen Ende die Rotorblätter als Zutat im Zement landen.
Das niederländische Projekt The Ocean Cleanup hat erstmals sein Müllsammelsystem auf hoher See geleert und das darin gefangene Plastik an Land gebracht. Daraus sollen nachhaltige Produkte hergestellt werden, deren Verkauf das Müllsammeln weiter finanzieren soll.
Sie ist eins der modernsten Schiffe ihrer Art: Die Bibby Wavemaster bringt künftig Techniker zu den Offshore-Windparks in der Nordsee und ist dafür mit spezieller Technik ausgerüstet. Zudem soll sie die Erzeugung maritimen Ökostroms billiger machen.
Daimler bringt sein erstes kompaktes Elektroauto, den Mercedes EQA, im Jahr 2020 auf den Markt. Es ist ein Crossover und sieht weniger futuristisch aus als die zwei Jahre alte Studie.
Citroëns Firmenchefin Linda Jackson hat gleich sechs elektrifizierte Autos für 2020 angekündigt. Ein reines Elektroauto scheint jedoch nicht darunter zu sein. Dafür gibt es ein neues Markenemblem.
Volkswagen hat das künstliche Fahrgeräusch des ID.3 veröffentlicht, das bei geringen Geschwindigkeiten vor dem Auto warnen soll. Fahrer des Elektroautos werden sich wie in einem Star-Wars-Film fühlen.
BMW baut den Kleinwagen i3 noch bis 2024 und widerlegt damit Medienberichte, denen zufolge die Produktion bald eingestellt werde. BMWs neue Generation von Elektroautos lässt hingegen auf sich warten.
Ferrari-Chef Louis Camilleri will vor 2025 keinen rein elektrischen Sportwagen bauen, da seiner Meinung nach die Akkutechnik noch mehr Reife erfordert.
Im Daimler-Werk Düsseldorf ist die Serienproduktion des Elektro-Sprinters angelaufen, der Autobauer hat die ersten Modelle produziert. Ab 2020 kann der Elektrolieferwagen bestellt werden, ab dem Frühjahr soll die Auslieferung starten.
Nicht einmal 16K-Streaming schließt Cisco in seiner Zukunftsvision aus. In der Gegenwart baut das Unternehmen einen Prozessor, der die Aufgaben vieler anderer übernehmen und damit Kosten sparen soll. Für die nahe Zukunft ist er mit einem Datendurchsatz von 10 TBit/s ausgelegt.
Die Reichweite des Akkus beim Porsche Taycan Turbo liegt nach EPA-Testzyklus nur bei 323 Kilometern. Angesichts der 560 Kilometer beim Tesla Model S Performance enttäuscht das Ergebnis.
Der Anspruch auf eine private Lademöglichkeit ist ein entscheidendes Kaufkriterium bei Elektroautos. Doch der dazu angekündigte Gesetzentwurf wird in diesem Jahr wohl nicht mehr veröffentlicht.
Erfolg mit Elektromobilität? Porsche hat für die Produktion seines ersten Elektroautos neue Arbeitsplätze geschaffen, viele Interessenten kaufen das Auto. Trotz einiger Schwierigkeiten beim Produktionshochlauf werden die ersten E-Porsches termingerecht ausgeliefert.
Die kanadische Regionalfluglinie Harbour Air Seaplanes will das erste Luftfahrtunternehmen mit einer rein elektrischen Flotte werden. Ihr erstes Wasserflugzeug ist umgerüstet und erstmals geflogen.