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Softwareupdate: Teslas erkennen Ampeln und Stoppschilder

Kurz vor dem Jahreswechsel hat Tesla noch ein Software-Update für Model S, X und Model 3 vorgestellt, das Textnachrichten vorlesen kann, Diktate ermöglicht sowie Stoppschilder und Ampeln erkennt. Allerdings reagieren die Elektroautos darauf noch nicht.
/ Michael Linden
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Teslas sollen jetzt Ampeln erkennen. (Bild: Hans Braxmeier auf Pixabay)
Teslas sollen jetzt Ampeln erkennen. Bild: Hans Braxmeier auf Pixabay

Teslas neues Softwareupdate 2019.40.50 bringt zwar noch kein autonomes Fahren, demonstriert aber immerhin, dass die Fahrzeuge nun Ampeln und Stoppschilder erkennen. Allerdings verhalten sich noch nicht entsprechend.

Dafür beherrschen die Autos nach dem Aufspielen des Updates neue Sprachbefehle und können eingehende Textnachrichten vorlesen. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil Tesla bisher weder Carplay von Apple noch Android Auto von Google unterstützt, die solche Funktionen schon lange bieten.

Die Sprachsteuerung wurde mit dem Ziel verbessert, den Touchscreen weniger häufig benutzen zu müssen. Schon lange kritisieren Fahrer und auch der ADAC, dass die Touchscreenbedienung zu sehr ablenkt, vor allem wenn damit nicht nur das Entertainmentsystem, sondern auch wichtige Fahrzeugfunktionen gesteuert werden müssen. So lassen sich zum Beispiel Klimaanlage, Sitzheizung, Spiegel und vieles mehr per Sprachbefehl einstellen.

Im Display erscheinen jetzt auch neue erkannte Objekte wie Bremsleuchten, Stoppschilder und ähnliches. Letzteres soll nur bei Fahrzeugen mit dem neuesten Computer funktionieren, also solchen, die seit April 2019 produziert wurden.

Tesla musste in Europa kürzlich durch ein Softwareupdate die Fähigkeiten des Fahrerassistenzsystems Autopilot beschneiden. Damit können das Model X und das Model S nach dem Aufspielen eines Updates weniger als die gleichen Fahrzeuge in den USA. Regulatorische Vorschriften machen dies erforderlich. Für das Model 3 wurden die Anpassungen schon vorgenommen, nun waren ältere Fahrzeugmodelle dran.


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