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Abfall:
Was aus Windrädern wird

Majestätisch drehen sich die Rotoren der Windkrafträder auf Feldern, Hügelkämmen oder im Meer. Doch wenn sie ausgedient haben, werden die riesigen Flügel aus einem Glasfaser-Verbundstoff zu einem Problem. Ein norddeutsches Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, an dessen Ende die Rotorblätter als Zutat im Zement landen.
/ Werner Pluta
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Verwertung von ausgedienten Windrädern bei Neocomp in Bremen: kein GFK auf die Deponie (Bild: Neowa)
Verwertung von ausgedienten Windrädern bei Neocomp in Bremen: kein GFK auf die Deponie Bild: Neowa

Im Jahr 2021 fallen rund 5.200 Windenergieanlagen aus der 20-jährigen Förderung. Was passiert dann damit? Für viele Anlagen gibt es heute schon positive Weiterbetriebsgutachten, einige der Windräder werden verkauft, andere sollen weiterverwendet werden, um Strom für die Erzeugung von Wasserstoff zu liefern. Wieder andere werden ausrangiert und landen schließlich auf der Müllhalde – zumindest dort, wo das erlaubt ist. In den USA zum Beispiel, ebenso in einigen europäischen Ländern.

Hierzulande ist eine Entsorgung der Bauteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) auf der Deponie jedoch nicht zulässig. Wohin also mit den Riesen? Denn das sind sie: Die Flügel eines der größten Windräder an Land in Gaildorf bei Stuttgart sind gut 65 Meter lang. Das für Offshore-Windparks vorgesehen Windrad Haliade-X wird gar über 100 Meter lange Blätter haben.

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