Mercedes-Benz eSprinter: Daimler hilft Fuhrparkleitern mit App beim Laden

Steigt ein Fuhrpark auf Elektrolastwagen um, stellen sich Fragen zum gleichzeitigen Laden der Fahrzeuge und einer möglichen Erweiterung der Elektrotechnik im Betriebshof. Daimler will diese Fragen per App beantworten.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Esprinter von Mercedes-Benz Vans
Esprinter von Mercedes-Benz Vans (Bild: Daimler)

Mit der Vorstellung des neuen eSprinters von Mercedes ergeben sich für Fuhrparkmanager, die auf Elektromobilität umsteigen wollen, aber gleichzeitig den Betrieb der Flotte gewährleisten und die Kosten niedrig halten müssen, etliche Fragen.

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Typische Fahrprofile, Einsatzzeiten, Reichweiten und Ladezeiten sind entscheidende Parameter. Mit seiner eVan Ready App und dem eCost Calculator entwickelte Mercedes-Benz Vans Werkzeuge, mit denen Unternehmer und Fahrer anhand von Aufzeichnungen aller Fahrten über einen bestimmten Zeitraum herausfinden können, ob ein Elektrofahrzeug für ihren Einsatzbereich geeignet ist, und welche Einsparungen sich daraus ergäben.

Andere wichtige Fragen dürften damit allerdings nicht beantwortet werden - etwa ob alle Fahrzeuge gleichzeitig am Betriebshof geladen werden können und die aktuelle Stromversorgung ausreicht.

Der neue eCharging Planner soll genau diese Fragen in drei Schritten beantworten. Zunächst werden die erforderliche Größe von Fahrzeugen und Fuhrpark sowie die typischen Einsatzzeiten, der potenzielle Energieverbrauch sowie die Gegebenheiten vor Ort eingegeben. Das webbasierte Werkzeug berücksichtigt auch Elektro-Fremdfahrzeuge.

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Im nächsten Schritt wird die Eignung von Ladeprodukten von Mercedes-Benz geprüft: die Wallbox und das intelligente Lademanagement. Schritt drei bezieht die lokalen Gegebenheiten ein: Darunter fallen notwendige bauliche Maßnahmen am Betriebshof ebenso wie die Netzanschlussleistung, potenzielle Lastspitzen oder die Installation von Stromverteilern.

Das Ergebnis zeigt Investitions- und Betriebskosten der Umstellung auf Elektrofahrzeuge im Vergleich zu möglichen Einsparungen. Auch die Amortisationsdauer wird berechnet.

Daimler bietet zum Beispiel ein ferngesteuertes Lademanagement an, mit dem es möglich ist, vor Fahrtbeginn Autos zu temperieren. Außerdem gibt es ein intelligentes Lademanagement, mit dem die Elektrofahrzeugflotte gestaffelt geladen werden kann. Das reduziert die notwendige elektrische Anschlussleistung, was die Investitionskosten verringert.

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