Ding-Ding-ding: Londons Elektrobusse mit psychedelischem Klaviersound

Transport for London hat sich von Zelig Sound Geräusche für seine Elektrobusse komponieren lassen, damit Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer diese im Verkehr nicht überhören. Die Busse sollen den künstlichen Sound bei niedrigen Geschwindigkeiten und im Stehen erzeugen. Das geschieht auch aufgrund europäischer Richtlinien für Elektrofahrzeuge.
Wenn der Bus steht, soll er ebenfalls ein Geräusch machen. Zelig Sound entwickelte dazu einen Ton(öffnet im neuen Fenster) , der nur aus einem Akkord mit einem pulsierenden Geräusch im Hintergrund besteht. Bei der Fahrt(öffnet im neuen Fenster) wird rhythmisch eine weitere Note angespielt. Ab 20 km/h verstummt die künstliche Geräuscherzeugung, die bis zu 56 dB erreicht.
In London sind etwa 200 E-Busse unterwegs. Das ist gemessen an den etwa 8.000 Bussen nur ein kleiner Teil, doch künftig sollen Dieselfahrzeuge mehr und mehr zurückgedrängt werden.
London versucht seit Jahren, Elektromobilität in den Stadtverkehr zu bringen . Die Stadt testete 2016 den ersten elektrischen Doppeldecker, der von dem chinesischen Hersteller BYD kam. Mitte 2019 lieferten BYD und der Bushersteller Alexander Dennis den ersten Doppeldecker mit Elektroantrieb in London aus. Zudem sind in der Stadt seit langem Hybridfahrzeuge im ÖPNV im Einsatz.
Auch Elektroautos der Marke Volkswagen werden demnächst schon am Klang zu erkennen sein. Der Sound für Volkswagens wichtigstes Elektroauto ID.3 wurde in einer Kooperation zwischen Volkswagen Design und dem Komponisten Leslie Mandoki entwickelt.