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Windanlagen-Serviceschiff:
Bei meterhohen Wellen bleibt Bibby ruhig

Sie ist eins der modernsten Schiffe ihrer Art: Die Bibby Wavemaster bringt künftig Techniker zu den Offshore- Windparks in der Nordsee und ist dafür mit spezieller Technik ausgerüstet. Zudem soll sie die Erzeugung maritimen Ökostroms billiger machen.
/ Monika Rößiger
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Serviceschiff Bibby Wavemaster Horizon: Anleihe bei Fridays for Future (Bild: EnBW)
Serviceschiff Bibby Wavemaster Horizon: Anleihe bei Fridays for Future Bild: EnBW

Tiefblau leuchtet ein neues Schiff aus dem herbstlichen Nebel des Hamburger Hafens heraus. Am Bug flattert ein Transparent mit der Botschaft: "Im Einsatz für den Klimaschutz! Serviceschiff für Nordsee-Windparks" . Die Anleihe bei der Fridays-for-Future-Protestbewegung ist unübersehbar – schließlich soll die Bibby Wavemaster Horizon(öffnet im neuen Fenster) eine nicht unerhebliche Rolle im Klimaschutz spielen. Der professionell ausgeführte Schriftzug und auch der Sprachstil verraten aber: Hier waren Werbeprofis der Großindustrie am Werk.

Nach einem kurzem Gastaufenthalt in der Hansestadt läuft das nagelneue Schiff seinen Heimathafen Emden an und ist fortan überwiegend auf der Nordsee unterwegs. Dort, wo das aktuell größte Windenergie-Projekt in Deutschland kurz vor seiner Vollendung steht, in den Windparks Albatros und Hohe See(öffnet im neuen Fenster) . Beide liegen rund 100 Kilometer von den Inseln Borkum und Helgoland entfernt.

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