Wuuusch: VW veröffentlicht seinen Sound der Elektromobilität
Elektroautos der Marke Volkswagen könnten demnächst schon an ihrem Klang zu erkennen sein. Seit Juli 2019 müssen alle neu zugelassenen Elektrofahrzeuge ein künstliches Fahrgeräusch erzeugen, um Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer zu warnen. Der Sound für Volkswagens wichtigstes Elektroauto ID.3 wurde in einer Kooperation zwischen Volkswagen Design und dem Komponisten Leslie Mandoki entwickelt und am Donnerstag bei der Veranstaltung Future Sounds im Drive Forum in Berlin vorgestellt(öffnet im neuen Fenster).
Die WAV-Sounddatei ist hier abrufbar(öffnet im neuen Fenster). Das Geräusch des ID.3 wird innen und außen am Fahrzeug bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h hörbar sein. Im Inneren des Fahrzeugs sind je nach Geschwindigkeit und Gaspedalstellung verschiedene Stufen des Fahrgeräuschs zu hören.
"Elektrofahrzeuge erhalten durch ihren Klang eine eigene Stimme, die wir unabhängig von mechanischen Geräuschen selbst gestalten können", sagte der Leiter der Volkswagen-Designabteilung, Klaus Bischoff.
In der Basisversion kostet der ID.3 vor Subventionen weniger als 30.000 Euro und ist mit einem Akku mit einer Nettokapazität von 45 kWh ausgerüstet. Zudem gibt es Modelle mit 58- und 77-kWh-Akkus. Die Reichweite nach WLTP gibt Volkswagen mit 330, 420 und 550 km an.
Der Konzern plant, bis 2029 bis zu 75 reine E-Modelle und zudem etwa 60 Hybridfahrzeuge auf den Markt zu bringen. Rund 33 Milliarden Euro will VW allein für die Elektromobilität ausgeben. Bis 2029 sollen rund 26 Millionen Elektroautos verkauft werden, dazu kommen noch etwa sechs Millionen Hybridfahrzeuge.
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