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Deutsche Telekom: Teurer Ladestrom an mehr Ladepunkten erhältlich

Die Deutsche Telekom rechnet Ladestrom für Elektroautos teilweise sehr teuer ab. Nun weitet sie ihr Angebot in Deutschland und Europa aus.

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Die Telekom verlangt für den Ladestrom teilweise sehr hohe Preise.
Die Telekom verlangt für den Ladestrom teilweise sehr hohe Preise. (Bild: Get Charge)

Die Deutsche Telekom will ihr Schnellladenetz in Deutschland weiter ausbauen. Zu den 100 Ladestationen mit einer Leistung von mindestens 100 Kilowatt (kW) sollen im kommenden Jahr weitere hinzukommen, teilte das Unternehmen am Montag in Bonn mit. Damit gehöre die Telekom mit dem Tochterunternehmen Comfort Charge zu den Anbietern mit den schnellsten und meisten Ladestationen in Deutschland im Bereich High Power Charging (HPC). Bis Ende 2022 solle die Zahl der Schnelllader verdoppelt werden, sagte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage von Golem.de.

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Darüber hinaus erweitere Get Charge, der E-Mobility-Service der Deutschen Telekom, europaweit sein Netz. Ein Jahr nach dem Marktstart kooperiere der Dienst nun mit dem französischen Autostrom-Anbieter Gireve. Damit seien mit Get Charge von 2020 an mehr als 70.000 Ladepunkte in 29 Ländern verfügbar.

Strom kostet 1,29 Euro pro kWh

Die Deutsche Telekom verlangt mit Get Charge allerdings teilweise sehr hohe Preise für den Ladestrom. So kostet in Deutschland den Tarifangaben zufolge sowohl der Wechselstrom (AC) als auch der Gleichstrom (DC) bei bestimmten Ladenetzbetreibern 89 Cent pro Kilowattstunde. Lediglich bei "bevorzugten Partnern" ist er mit 29 Cent/kWh (AC) oder 39 Cent/kWh (DC) deutlich günstiger.

Richtig teuer kann das Laden mit Get Charge im Ausland werden. So kostet der Strom in deutschen Nachbarländern wie Dänemark, Österreich, der Schweiz und Tschechien 1,29 Euro pro kWh. Das Vollladen eines größeren Akkus mit 80 kWh würde damit mehr als 100 Euro kosten. Bei einer Reichweite von 300 Kilometern, wie beim Audi E-Tron, entspricht dies einem Preis von gut 30 Euro pro 100 Kilometern.

Zwar lässt sich in Ländern wie Frankreich, Italien und Belgien mit 79 Cent/kWh günstiger laden, doch selbst dann dürften die Stromkosten noch über den Treibstoffkosten bei einem Verbrenner liegen.

Nachtrag vom 17. Dezember 2019, 10:25 Uhr

Wir haben im ersten Absatz die Zahl der geplanten zusätzlichen Schnelllader ergänzt. Nachtrag vom 17. Dezember 2019, 10:25 Uhr

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Dwalinn 18. Dez 2019

1/3 ist durchaus möglich, nicht in der Stadt aber über Land haut das schon hin. Halte das...

Dwalinn 18. Dez 2019

Man stelle sich mal vor das halb Deutschland sein eigenen Sprit herstellen könnte ob da...

Dwalinn 18. Dez 2019

Das dachte ich mir auch gerade! Nur wollte ich als Beispiel ein 5l Kanister Benzin für...

Bonarewitz 17. Dez 2019

Wenn ich jetzt eine Tankstellenkette eröffnen würde, die 6¤/Liter nimmt: Schmeißt du...

J.B.S. 17. Dez 2019

Eigentlich hast Du natürlich Recht! Aber warum sollte jemand auf derartigen Umsatz...


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