Wegen der Kritik an der Drosselung der LTE-Zugänge für die ländliche Internetversorgung auf 384 KBit/s hat die Telekom jetzt die Zubuchoption Speedon verbessert. Doch gedrosselt wird weiter.
Die Telekom rechnet VDSL und FTTH zusammen und spricht von "Glasfaser-basierten Anschlüssen". Auf Nachfrage bekennt der Netzbetreiber, dass "FTTH hier absolut untergeordnet ist".
Die Telekom wird Vectoring in den ersten sechs Monaten zum Preis von 35 Euro verkaufen. Danach steigt der Preis auf 45 Euro. Bestandskunden bekommen Vectoring für 5 Euro im Monat zusätzlich.
Während in Deutschland heute erst die Vectoring-Liste geöffnet wird, hat die Schweiz schon 200.000 Anschlüsse ausgestattet. Ein Swisscom-Sprecher sagte Golem.de, welche Datenrate beim Endnutzer wirklich ankommt. Zudem läuft der FTTH-Ausbau weiter.
Heute beginnt das Rennen um die Plätze auf der Vectoring-Liste für den Ausbau von VDSL mit 100 MBit/s und mehr. Die Liste wird von der Telekom geführt und von der Bundesnetzagentur kontrolliert.
Die Telekom wird in dieser Woche versuchen, möglichst viele Kabelverzweiger für Vectoring mit 100 MBit/s zu reservieren. Doch das Gleiche planen auch andere Netzbetreiber.
Von Wimax hört man nur noch wenig: Doch laut Angaben der Bundesnetzagentur soll es weiterhin viele aktive Wimax-Betreiber in Deutschland geben. Doch sie sind nicht leicht zu finden.
Update Viele Leser von Caschys Blog beklagten, dass seit gestern Youtube und mehrere andere Google-Angebote kaum noch benutzbar gewesen seien. Laut der Telekom hatte Google das Problem wieder selbst verursacht.
Der chinesische Telekommunikationsausrüster Huawei hat beim Umsatz den Konkurrenten Ericsson übertroffen. Das Smartphone Ascend P7 werde in über 70 Ländern und Regionen verkauft.
In der Berliner Gropiusstadt haben 4.400 Haushalte seit fast zwei Jahren FTTH oder FTTB. Doch in dem Stadtviertel mit geringer Kaufkraft ist die Nachfrage (noch) gering.
Das neue Protokoll namens Thread soll für vernetzte Geräte bisherige Funkstandards ablösen. Es ist nicht auf einen zentralen Router angewiesen, sondern arbeitet mit einem Mesh-Netzwerk. Zudem sollen die Clients jahrelang mit einer einzigen AA-Batterie auskommen.
Mit Prototypen von XG-Fast-Technik, das im Frequenzbereich von bis zu 500 MHz arbeitet, haben die Bell Labs von Alcatel-Lucent über zwei Kupferdoppeladern 10 GBit/s erreicht. Das war jedoch nur über eine Länge von 30 Metern möglich.
Die Verordnung gegen den Routerzwang soll laut Bundesnetzagentur in einigen Monaten in Kraft treten. Doch DSL-Anbieter vervollkommnen derweil den Zwangsrouter immer weiter.
Ein Nutzertest der Computerbild hat bestätigt, dass die Kabelnetzbetreiber den DSL-Anbietern überlegen sind. Doch die Kabelanschlüsse sind nicht bundesweit verfügbar, und das tatsächlich ermittelte Tempo ist nur etwa halb so hoch wie beworben.
Nur ein großer Anbieter verursacht Datenstau im amerikanischen Breitbandnetz. Eine Priorisierung von Videotraffic würde wenig Abhilfe bringen, sagt das MIT.
Die Netzprovider fordern mit aller Macht die Einführung von Spezialdiensten neben dem regulären Netzzugang. Die Daten brauchen aber keine Überholspuren, sondern müssen näher an die Nutzer heranrücken.
Während noch dieses Jahr Vectoring mit 100 MBit/s im Kupferkabel angeboten werden soll, arbeitet Huawei schon am nächsten Schritt. Super Vectoring soll 200 MBit/s bis 400 MBit/s bieten.
Weil etwas mehr Internetnutzer nun zumindest die Hälfte der versprochenen Datenrate erhalten, wird die Bundesnetzagentur doch keine verbindliche Festschreibung für die Provider erlassen. Am besten sieht es im TV-Kabelnetz aus.
Kunden werden VDSL mit 100 MBit/s im Download und bis zu 40 MBit/s im Upload in einigen Monaten nutzen können. Der Start der Vectoring-Liste, in die die Telekommunikationsanbieter ihre Ausbauprojekte eintragen lassen können, erfolgt noch im Juli 2014.
Computex 2014 TP-Link stellt in Taipeh drei interessante neue Router vor, zwei davon mit eingebautem VDSL2-Modem. Auch das bisherige Spitzenmodell Archer C7 erhält einen Nachfolger.
Wer LTE als Festnetzersatz anpreist, muss auch das Datenvolumen entsprechend anpassen. Dann dürften die meisten betroffenen Kunden auch mit einer mittleren Geschwindigkeit von etwa 10 bis 20 MBit/s zufrieden sein, so eine Verbraucherzentrale.
Bundesminister Dobrindt hat bei der EU erreicht, dass der DSL-Ausbau wieder leichter gefördert werden kann. Auch die Schwelle für die Datenübertragungsrate wurde angehoben.
Der Backbone-Betreiber Init7 bietet in der Schweiz einen sehr schnellen FTTH-Zugang. Auf die Frage, ob der Zugang gedrosselt werde, sagte der Firmengründer: "Nein, wir wollen den Kunden nicht gängeln."
Vodafone gibt zu, dass bei einigen seiner VDSL-Kunden in Berlin die Daten zuweilen nur zäh fließen und die von den Kunden erwarteten Geschwindigkeiten nicht immer erreicht werden. Der Konzern will schnell nachbessern.
Bis zu 100 MBit/s mit VDSL will die Telekom ab der zweiten Jahreshälfte durch Vectoring bieten. Bei All-IP geht die Umstellung schnell weiter. Der dreimillionste Kunde wurde heute begrüßt.
Telekom-Konkurrenten wollen in den nächsten Jahren neun Milliarden Euro für den Netzausbau ausgeben, den größten Teil davon für Glasfaser. Die Telekom hat für den Zeitraum 15 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
Vodafone kündigt erste Produkte im neuen Gemeinschaftsunternehmen mit Kabel Deutschland an. Wer als Kunde von DSL zum TV-Kabel wechseln will, soll dies ohne Unterbrechung tun können.
Mehrere Monate hat Netgear gebraucht, um einen offenen Port in einigen WLAN-Routern zu schließen. Doch anstatt die Lücke zu schließen, wurde sie möglicherweise nur gut versteckt.
Die Backdoor, die der Reverse Engineer Eloi Vanderbeken auf Port 32764 von verschiedenen DSL-Routern fand, soll bei Netgear geschlossen sein. Ein Patch steht als Firmware Version 1.1.00.48 für den Router DGN1000 bereit.
Bereits vor der tatsächlichen Verfügbarkeit erlebt die Telekom in kleineren Städten einen regelrechten Ansturm auf schnelle VDSL-Anschlüsse. Hintergrund ist laut einem Medienbericht die neue Strategie des Unternehmens.
Nicht nur der aufgedruckte WPA-Schlüssel der O2-Box 6431 ist unsicher, der Netzbetreiber verschickt die Router noch dazu in einer einfach zu öffnenden, unverklebten Box, so dass ein Postbote oder Nachbar einfach nur nachschauen muss.
O2 arbeitet mit dem Hersteller Arcadyan daran, das voreingestellte Passwort seiner Router sicher zu machen. Betroffen sind die Modelle 6431, 4421 und 1421.
Cebit 2014 Am Abend des ersten Messetages widmete sich Intel bei seiner Cebit-Veranstaltung ganz den Themen Big Data und Smart Grid. Dabei geht es nicht nur um mehr Effizienz - auch die Datenschutzprobleme sind erheblich.
Cebit 2014 Neben der Ankündigung zahlreicher neuer Produkte, darunter Gigabit-Powerline und eine Glasfaser-Fritzbox, nahm AVM in Hannover erneut zur Lücke der Fritzboxen Stellung. Das LKA ermittelt, bisher gab es nur wenige Fälle.
Update Neue Sicherheitslücke bei D-Link-Modems: Über ein Webinterface lassen sich offenbar die DNS-Einstellungen ändern. Ein neues Update soll Abhilfe schaffen.
Minister Dobrindt startet am Freitag seine Initiative Netzallianz für den Breitbandausbau in Deutschland. Vorab stichelt die Konkurrenz schon kräftig gegen die Telekom.
In den vergangenen Monaten häufen sich Berichte über Sicherheitslücken bei Routern. Nicht nur die NSA, auch kriminelle Hacker können offenbar problemlos in viele Geräte eindringen. Muss das so sein?
Die Telekom muss ihre Verträge für das Vectoring der Konkurrenz im eigenen Netz überarbeiten. Die eigene Netzplanung darf nicht bei der Konkurrenz abgucken.
Ohne Vertragsbindung die ersten drei Monate VDSL 50 für 14,99 Euro pro Monat nutzen, verspricht O2 mit einem neuen Tarif. Danach kostet der Tarif, der einer Drosselung unterliegt, 24,99 Euro.
G.fast wird von der Telekom noch dieses Jahr im Netz erprobt. Der Chief Technology Officer des Netzbetreibers spricht von einer wichtigen Technologie zum Ausbau und will damit den Glasfaserausbau bis zum Endkunden hinauszögern.
Die Einrichtung eines Vectoring-Anschlusses kostet sehr viel weniger als reine Glasfaser mit rund 2.400 Euro. Daher setzt die Deutsche Telekom auf die Technologie. Langfristig sind jedoch nur reine Glasfaseranschlussnetze zukunftssicher.
Gemessen am weltweiten Ausbau der Internet-Infrastruktur und Telekomnetze liegen Deutschland und die Mehrzahl der EU-Staaten beim Netzausbau deutlich zurück.
Eine neue Fritzbox richtet sich an die noch wenigen Fibre-To-The-Home-Nutzer in Deutschland. Sie wird von AVM zur Cebit vorgestellt und bietet 1,3 GBit/s.
Laut Bitkom liegt Deutschland beim Breitbandausbau auf dem 5. Platz. Welche Datenübertragungsrate die Haushalte erhalten, wird dabei nicht angegeben. Doch das Breitbandziel der Bundesregierung lautet, 75 Prozent der Haushalte mit mindestens 50 MBit/s zu versorgen.