Abo
  • Services:
Anzeige
Werbung für "Call & Surf Comfort via Funk"
Werbung für "Call & Surf Comfort via Funk" (Bild: Deutsche Telekom)

Telekom Verbraucherzentrale geht gegen Drosselung bei LTE vor

Eine Verbraucherzentrale hat die Deutsche Telekom wegen Drosselung des LTE-Tarifs "Call & Surf Comfort via Funk" auf 384 KBit/s abgemahnt. Zuvor hatte die Telekom bereits im Festnetz einen Prozess wegen Drosselung verloren.

Anzeige

Die Deutsche Telekom soll ihre LTE-Zugänge für die ländliche Internetversorgung nicht drosseln, wenn diese als schnelles Internet beworben werden. Dazu hat die Verbraucherzentrale Sachsen eine Abmahnung beantragt. "Surfen mit bis zu 100 MBit/s", so wirbt der Konzern für Tarife, über die schnellere Internetzugänge überwiegend in ländlichen Regionen ohne DSL-Versorgung angeboten werden. Doch je nach gebuchter Tarifklasse wird gedrosselt, wenn ein bestimmtes Datenvolumen verbraucht wurde. Beim Tarif S-Standard für 34,94 Euro ab 10 GByte und beim Tarif-M für 39,95 Euro ab 15 GByte. Nutzer werden dann für den Rest des Monats auf eine Geschwindigkeit von maximal 384 KBit/s für den Downstream gesetzt.

"Mit dieser vorzeitlichen Standards entsprechenden Surfgeschwindigkeit kann allein das Lesen einer E-Mail mit Anhang schon mal zur zeitraubenden Aktion werden", so die Verbraucherschützer. Mehrere Personen in einem Haushalt können den Zugang dann nicht mehr gleichzeitig nutzen. Das vertragliche Recht auf die Nutzung von schnellem Internet sei nicht mehr sinnvoll auszuüben. "Von dem gepriesenen schnellen Internet via Funk bleibt für die Verbraucher vor allem der Eindruck blumiger Werbeversprechungen. Auch die längst überfällige Verbesserung der Versorgung ländlicher Regionen mit schnellem Internet, maßgeblich auch von Politik und Bundesnetzagentur gefordert, bleibt trotz der nunmehr ausgebauten Technik weiterhin auf der Strecke", erklärte die Referatsleiterin Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Die Telekom soll nun bis zum 11. Dezember 2013 eine Unterlassungserklärung abgeben, oder die Gerichte werden über die Zulässigkeit der Drosselung entscheiden, erklärten die Verbraucherschützer.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte bereits im Oktober 2013 eine Klage gegen die Telekom zu den Drosselungsklauseln in DSL-Verträgen im Festnetz gewonnen. Da die Telekom-Tarife als Internetflatrate und unter der Angabe Maximalgeschwindigkeit beworben werden, sei die nachträgliche Drosselung eine "unangemessene Benachteiligung". Das Landgericht Köln gab der Verbraucherzentrale recht und erklärte die Klauseln für unzulässig.


eye home zur Startseite
Dextr1n 05. Dez 2013

@David64Bit Das sei doch mal außer Acht gelassen sein. Denn wenn die Telekom 384kb/s...

Dwalinn 05. Dez 2013

Man sollte dir den Friedensnobelpreis geben! Bei mir wird auch in den nächsten 2 Jahren...

Dwalinn 05. Dez 2013

Natürlich lädt man mit mehr geschwindigkeit mehr runter! ist Schließlich ein Unterschied...

Dwalinn 05. Dez 2013

Alleine Steam ist schon über 500 GB bei mir groß, zum glück hatte ich alles auf dem...

Dwalinn 05. Dez 2013

Ich habe jetzt nur die ersten Post gelesen... aber habe ich was wichtiges verpasst??? 10...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut (Raum Rosenheim)
  2. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart
  3. Provadis Professionals GmbH, Frankfurt am Main
  4. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 14,99€ + 5,00€ Versand (USK 18)
  2. 129,00€ (Vergleichspreis 194€)

Folgen Sie uns
       


  1. Konkurrenz zu Amazon Echo

    Hologramm-Barbie soll digitale Assistentin werden

  2. Royal Navy

    Hubschrauber mit USB-Stick sucht Netzwerkanschluss

  3. Class-Action-Lawsuit

    Hunderte Ex-Mitarbeiter verklagen Blackberry

  4. Rivatuner Statistics Server

    Afterburner unterstützt Vulkan und bald die UWP

  5. Onlinewerbung

    Youtube will nervige 30-Sekunden-Spots stoppen

  6. SpaceX

    Trägerrakete Falcon 9 erfolgreich gestartet

  7. Hawkeye

    ZTE bricht Crowdfunding-Kampagne ab

  8. FTTH per NG-PON2

    10 GBit/s für Endnutzer in Neuseeland erfolgreich getestet

  9. Smartphones

    FCC-Chef fordert Aktivierung ungenutzter UKW-Radios

  10. Die Woche im Video

    Die Selbstzerstörungssequenz ist aktiviert



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mobile-Games-Auslese: Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler

München: Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
München
Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
  1. US-Präsident Zuck it, Trump!
  2. Begnadigung Danke, Chelsea Manning!
  3. Glasfaser Nun hängt die Kabel doch endlich auf!

Pure Audio: Blu-ray-Audioformate kommen nicht aus der Nische
Pure Audio
Blu-ray-Audioformate kommen nicht aus der Nische

  1. Einzige nervige Werbung hat Golem

    Kenterfie | 22:17

  2. Re: Geht bitte nicht wählen!

    plutoniumsulfat | 22:10

  3. Re: Ohne UKW-Sender hört man trotzdem nur Rauschen

    kazhar | 22:07

  4. Re: Die Musik im Herstellervideo..

    nf1n1ty | 21:45

  5. Re: Angst vor FB? Wieso?

    azeu | 21:39


  1. 14:00

  2. 12:11

  3. 11:29

  4. 11:09

  5. 10:47

  6. 18:28

  7. 14:58

  8. 14:16


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel