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Telekom: Breitband boomt in kleinen Städten

Bereits vor der tatsächlichen Verfügbarkeit erlebt die Telekom in kleineren Städten einen regelrechten Ansturm auf schnelle VDSL-Anschlüsse. Hintergrund ist laut einem Medienbericht die neue Strategie des Unternehmens.
/ Peter Steinlechner
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Kabel im ländlichen Raum (Bild: Moros/Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 Unported)
Kabel im ländlichen Raum Bild: Moros/Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 Unported

In kleinen und mittleren Städten wie Zittau, Lübbecke oder Prenzlau und im ländlichen Raum gibt es bei VDSL-Breitbandanschlüssen der Telekom derzeit einen regelrechten Boom. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel(öffnet im neuen Fenster) in seiner neuesten Ausgabe unter Berufung auf Unternehmensquellen. Obwohl die schnellen Strippen erst in einigen Wochen oder Monaten verfügbar sein sollen, hätten rund zehn Prozent der von der Telekom informierten Haushalte schon jetzt Verträge über den Anschluss der VDSL-Leitungen abgeschlossen. Das eigentliche Interesse sei sogar noch deutlich größer.

Hintergrund der hohen Anschlusszahlen ist offenbar eine Neuausrichtung der Telekom bei der Vermarktung der Anschlüsse. Statt sich weiterhin in Metropolen wie Berlin oder München einen Wettbewerb mit einer Vielzahl von Konkurrenten zu liefern, konzentriere das Unternehmen seine Ressourcen nun zunehmend eben auf den Ausbau der Infrastruktur in den kleineren Orten.

Der Ausbau der Netz-Infrastuktur ist derzeit eines der größeren Themen für Politik und die Provider. Anfang März 2014 hatte Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) seine Initiative Netzallianz vorgestellt, über die bis im Jahr 2018 eine flächendeckende Versorgung mit mindestens 50 MBit/s erreicht werden soll.


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