Abo
  • Services:

LTE: Vodafone verweigert Zugeständnisse bei der Drosselung

Vodafone will die Drosselung bei ihren "LTE-Zuhause-Tarifen" nicht lockern. Jetzt gehen die Verbraucherschützer vor Gericht, wo sie schon mehrere Siege erzielt haben.

Artikel veröffentlicht am ,
LTE: Vodafone verweigert Zugeständnisse bei der Drosselung
(Bild: Vodafone)

Vodafone hat nicht auf eine Abmahnung der Verbraucherzentrale Sachsen wegen der Drosselung der LTE-Zuhause-Tarife reagiert. Wie die Konsumentenorganisation am 20. Januar 2014 bekanntgab, hat der britische Mobilfunkbetreiber nicht versucht, sich mit der Verbraucherzentrale zu einigen. "Die Unterlassungserklärung, die wir in Sachen LTE-Tarife gefordert haben, hat Vodafone nicht abgegeben", sagte Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen: "Nun werden sich die Gerichte mit den Tarifen befassen müssen."

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. Berufsförderungswerk Leipzig, Leipzig

Das Werbeversprechen auf "schnelles Internet" mit den Vodafone-Tarifen LTE Zuhause S, M und L werde nicht eingelöst. Denn nach Verbrauch des jeweiligen Volumens wird der Internetzugang auf eine Datenübertragungsrate von 384 Kbit/s gedrosselt. Der Nutzer kann dies nur vermeiden, wenn weiteres Datenvolumen kostenpflichtig hinzugebucht wird. Aus Sicht der Verbraucherzentrale verschleiert Vodafone in der Präsentation seiner LTE-Zuhause-Tarife diese Drosselung, nach der die Verbraucher eine echte Flatrate mit der versprochenen Geschwindigkeit erwarten dürften.

In der Werbung des Netzbetreibers heißt es: "Mit den Vodafone-LTE-Tarifen für Zuhause erhalten Sie die perfekte DSL/VDSL Alternative. Surfen Sie per Funk mit Vodafone LTE (Long Term Evolution) genauso schnell im Internet, wie sonst nur mit VDSL, nämlich bis zu 50 MBit/s je nach Region und Verfügbarkeit. Fast alle weißen Flecken in Deutschland sind mittlerweile durch Vodafone mit LTE erschlossen worden."

In einem Gerichtsverfahren werde nun geprüft, ob bei einer solchen Tarifgestaltung eine Drosselung der Surfgeschwindigkeit auf unter ein Zehntel der ursprünglich vereinbarten Geschwindigkeit zulässig sei, so Henschler weiter.

Die Deutsche Telekom hatte auf Druck der Verbraucherzentrale die Drosselung ihrer LTE-Tarife gelockert. Alle Nutzer, die ihren Vertrag vor dem 5. Dezember 2013 abgeschlossen haben, können ab Januar 2014 dreimal im Monat jeweils 10 GByte kostenfrei hinzubuchen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 59,99€
  2. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  4. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)

AlexanderOtt 22. Jan 2014

SAT ist keine Alternative wegen den extrem hohen Latenzzeiten. Theoretisch könnte ich die...

Youssarian 21. Jan 2014

Naja, das stimmt nicht ganz: "Ohne Videos" ist nicht dasselbe wie 'textbasiert'. (Und...

Anonymer Nutzer 21. Jan 2014

Na dann bin ich mal gespannt! :D Genau ^^ Ja, richtig. Feste IP zuhause? Wofür? Für...

Anonymer Nutzer 21. Jan 2014

Genau DAS! Denn DAS wäre dann auch der Wahrheit entsprechend und keine Täuschung zu...

hab_mich_mal_an... 21. Jan 2014

die Verträge laufen aber nicht zum 1. oder 28./29./30./31. sondern je nachdem wann...


Folgen Sie uns
       


Energizer Power Max P18K Pop - Hands on (MWC 2019)

Ein Smartphone wie ein Ziegelstein: das Energizer Power Max P18K Pop hat einen 18.000 mAh starken Akku.

Energizer Power Max P18K Pop - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Westwood Studios: Command & Conquer rockt die GDC 2019
Westwood Studios
Command & Conquer rockt die GDC 2019

GDC 2019 Erst die Gitarrenriffs aus dem Soundtrack, dann Erinnerungen an die Entwicklung von Command & Conquer: Ein Teil des alten Teams hat von der Entstehung des Echtzeit-Strategiespiels erzählt - nicht ohne dabei etwas gegen Executive Producer Brett Sperry zu sticheln.
Von Peter Steinlechner

  1. Command & Conquer Remaster entstehen auf Teilen des ursprünglichen Quellcodes
  2. Command & Conquer Communityvertreter helfen bei Entwicklung von Remaster
  3. C&C Rivals im Test Tiberium für unterwegs

Microsoft: Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse
Microsoft
Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse

Wenn Cloud-Dienste ausfallen, ist oft nur ein Server kaputt. Wenn aber Googles Safe-Browsing-Systeme den Zugriff auf die deutsche Microsoft Cloud komplett blockieren, liegt noch viel mehr im Argen - und das lässt für die Zukunft nichts Gutes erwarten.
Von Sebastian Grüner

  1. Services Gemeinsames Accenture Microsoft Business arbeitet bereits
  2. Business Accenture und Microsoft gründen gemeinsame Service-Sparte
  3. AWS, Azure, Alibaba, IBM Cloud Wo die Cloud hilft - und wo nicht

FreeNAS und Windows 10: Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich
FreeNAS und Windows 10
Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich

Es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht: Mit dem Betriebssystem FreeNAS, den richtigen Hardwarekomponenten und Tutorials baue ich mir zum ersten Mal ein NAS-System auf und lerne auf diesem Weg viel darüber - auch warum es Spaß macht, selbst zu bauen, statt fertig zu kaufen.
Ein Erfahrungsbericht von Oliver Nickel

  1. TS-332X Qnaps Budget-NAS mit drei M.2-Slots und 10-GBit-Ethernet

    •  /