Abo
  • Services:
Anzeige
Der künftige Telekom-Chef Timotheus Höttges
Der künftige Telekom-Chef Timotheus Höttges (Bild: Ina Fassbender/Reuters)

Flatrate Telekom setzt Drosselung bis 2015 aus

Die Telekom legt gegen das Urteil zum Verbot der Drosselung bei Flatrates keine Berufung ein. Doch wer ab 2015 eine echte Flatrate will, muss mehr bezahlen. Wer jetzt noch einen Vertrag abschließt, hat zwei Jahre Schutz vor der Drosselung.

Anzeige

Die Deutsche Telekom setzt ein Gerichtsurteil um und hebt Drosselungen in DSL-Flatrate-Verträgen wieder auf. Das gab der Konzern in seinem Blog bekannt. Über die Änderung wurde schon zuvor berichtet.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte eine Klage gegen die Telekom zu den Drosselungsklauseln in DSL-Verträgen gewonnen. Da die Tarife als Internetflatrate und unter der Angabe Maximalgeschwindigkeit beworben werden, sei die nachträgliche Drosselung über eine Klausel eine "unangemessene Benachteiligung" des Kunden. Gegen das Urteil des Landgerichts Köln war Widerspruch möglich. Doch der Konzern erklärte: "In einem ersten Schritt werden wir es akzeptieren und legen keine Berufung ein."

Weiter erklärte das Unternehmen: "Für alle Kunden, die bereits Festnetzverträge mit einer Volumeneinschränkung gebucht haben, gilt: Sie können das Internet auch weiterhin ohne Beschränkung nutzen. Die entsprechende Volumen-Klausel in den Tarifen wird nicht angewendet. Die Kunden müssen dafür nicht aktiv werden. Ab 5. Dezember 2013 ist diese Klausel dann aus allen Festnetztarifen ersatzlos gestrichen. Das werden wir den Kunden auch schriftlich geben."

Neue gedrosselte Tarife soll es frühestens 2015 geben. Laut Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme würden diese neuen Tarife erst in zwölf Monaten kommen.

Die Telekom werde die "Bandbreitenkorridore im Festnetz enger fassen und Kunden bei Vertragsabschluss ein Produktinformationsblatt zur Verfügung stellen, aus dem die verfügbaren Geschwindigkeiten hervorgehen." Neben den heutigen Flatrates im Festnetz würden Volumentarife angeboten, die günstiger seien. Wer eine echte Flatrate will, müsse mehr bezahlen. Zusammen mit der Bundesnetzagentur soll für das Festnetz ein Messtool entwickelt werden, mit dem die Kunden ihre Datenübertragungsrate prüfen können, erklärte die Telekom.

Am 12. Juni 2013 kündigte die Telekom bereits an, die Drosselung auf eine Datenübertragungsrate von 2 MBit/s statt 384 KBit/s heraufzusetzen.


eye home zur Startseite
neocron 11. Dez 2013

natuerlich ist es ein Zufallsprodukt, kein Mensch hat es absichtlich derartig...

ChMu 02. Dez 2013

Gemessen am Einkommen und ohne den aus Deutschland bekannten Steuern ist es in den USA...

Anonymer Nutzer 02. Dez 2013

Das stimmt wohl. Ich hoffe nur, dass sich dieses Flat-Modell im Festnetz-Internet nicht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München
  2. Regierung von Oberbayern, München
  3. ING-DiBa AG, Frankfurt
  4. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Berlin


Anzeige
Top-Angebote
  1. mit bis zu 20% Rabatt
  2. 199€

Folgen Sie uns
       


  1. Tele Columbus

    1 GBit würden "gegenwärtig nur die Nerds buchen"

  2. Systemkamera

    Leica CL verbindet Retro-Design mit neuester Technik

  3. Android

    Google bekommt Standortdaten auch ohne GPS-Aktivierung

  4. Kabelnetz

    Primacom darf Kundendaten nicht weitergeben

  5. SX-10 Aurora Tsubasa

    NECs Beschleuniger nutzt sechs HBM2-Stacks

  6. Virtual Reality

    Huawei und TPCast wollen VR mit 5G streamen

  7. Wayland-Desktop

    Nvidia bittet um Mitarbeit an Linux-Speicher-API

  8. Kabelnetz

    Vodafone liefert Kabelradio-Receiver mit Analogabschaltung

  9. Einigung erzielt

    EU verbietet Geoblocking im Online-Handel

  10. Unitymedia

    Discounter Eazy kommt technisch nicht an das TV-Kabelnetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Coffee Lake vs. Ryzen: Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
Coffee Lake vs. Ryzen
Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
  1. Custom Foundry Intel will 10-nm-Smartphone-SoCs ab 2018 produzieren
  2. ARM-Prozessoren Macom verkauft Applied Micro
  3. Apple A11 Bionic KI-Hardware ist so groß wie mehrere CPU-Kerne

Smartphone-Kameras im Test: Die beste Kamera ist die, die man dabeihat
Smartphone-Kameras im Test
Die beste Kamera ist die, die man dabeihat
  1. Honor 7X Smartphone im 2:1-Format mit verbesserter Dual-Kamera
  2. Mini-Smartphone Jelly im Test Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
  3. Leia RED verrät Details zum Holo-Display seines Smartphones

Xbox One X im Test: Schöner, schwerer Stromfresser
Xbox One X im Test
Schöner, schwerer Stromfresser
  1. Microsoft Xbox-Software und -Services wachsen um 21 Prozent
  2. Microsoft Xbox One emuliert 13 Xbox-Klassiker
  3. Microsoft Neue Firmware für Xbox One bietet mehr Übersicht

  1. Re: Init7: 777/y

    SJ | 22:27

  2. Re: Init7 - günstiger

    SJ | 22:26

  3. Re: Für den Kurs...

    friespeace | 22:22

  4. nur die Nerds?

    azeu | 22:21

  5. Re: The machine that builds the machine

    MAGA | 22:19


  1. 20:00

  2. 18:28

  3. 18:19

  4. 17:51

  5. 16:55

  6. 16:06

  7. 15:51

  8. 14:14


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel