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Vodafone: Verbraucherzentrale gegen weitere LTE-Drosselung

Auch die Vodafone-LTE-Zuhause-Tarife werden wegen der Drosselung juristisch angegriffen. Doch selbst wenn sie nicht mehr Flatrate heißen dürfen, kann die Internetnutzung weiter ausgebremst werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau von Vodafone
Netzausbau von Vodafone (Bild: Vodafone)

Die Verbraucherzentrale Sachsen plant, auch Vodafone wegen der Drosselung in den "LTE-Zuhause-Tarifen" abzumahnen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf Recherchen. "Wir beobachten derzeit intensiv die Telekom-Wettbewerber, inwieweit sie bei Internetangeboten via LTE-Mobilfunk das Volumen drosseln, es dennoch aber Flatrate nennen", sagte Katja Henschler von der Verbraucherzentrale dem Nachrichtenmagazin Focus.

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Die Telekom habe bereits eine Unterlassungserklärung abgegeben und werde ihre LTE-Zugänge für die ländliche Internetversorgung nicht mehr als Flatrate bewerben. Dazu hatte die Verbraucherzentrale Sachsen ebenfalls eine Abmahnung beantragt. "Surfen mit bis zu 100 MBit/s", warb der Konzern für Tarife, über die schnellere Internetzugänge überwiegend in ländlichen Regionen ohne DSL-Versorgung angeboten werden. Doch je nach gebuchter Tarifklasse wird gedrosselt, wenn ein bestimmtes Datenvolumen verbraucht wurde. Beim Tarif S-Standard für 34,94 Euro ab 10 GByte und beim Tarif-M für 39,95 Euro ab 15 GByte. Nutzer werden dann für den Rest des Monats auf eine Geschwindigkeit von maximal 384 KBit/s für den Downstream gesetzt.

Grundlage dafür ist: Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte bereits im Oktober 2013 eine Klage gegen die Telekom zu den Drosselungsklauseln in DSL-Verträgen im Festnetz gewonnen. Da die Telekom-Tarife als Internetflatrate und unter der Angabe der Maximalgeschwindigkeit beworben werden, sei die nachträgliche Drosselung eine "unangemessene Benachteiligung". Das Landgericht Köln gab der Verbraucherzentrale recht und erklärte die Klauseln für unzulässig.

Gegen das Urteil war Widerspruch möglich, doch die Telekom erklärte, keine Berufung einzulegen. Weiter betonte das Unternehmen: "Für alle Kunden, die bereits Festnetzverträge mit einer Volumeneinschränkung gebucht haben, gilt: Sie können das Internet auch weiterhin ohne Beschränkung nutzen. Die entsprechende Volumenklausel in den Tarifen wird nicht angewendet. Die Kunden müssen dafür nicht aktiv werden. Ab 5. Dezember 2013 ist diese Klausel dann aus allen Festnetztarifen ersatzlos gestrichen. Das werden wir den Kunden auch schriftlich geben." Neue gedrosselte Tarife soll es frühestens 2015 geben.

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caso 10. Dez 2013

Das ist freiwillig und nicht staatlich.

Lala Satalin... 10. Dez 2013

Wie wär's mit DSL? Sollte doch in Großstädten möglich sein?

Eve666 09. Dez 2013

Wie kommen die überhaupt auf die Idee auf 384kbit/s zu drosseln. Das ist fast wie zu ISDN...

Epaminaidos 09. Dez 2013

Im Grunde ist die Lösung für die Urteile doch recht einfach. Die Tarife werden einfach...

redwolf 09. Dez 2013


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