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Verbraucherzentrale: Telekom-Drosselung bei LTE stark gelockert

Dreimal im Monat jeweils 10 GByte kostenlos zubuchen können Kunden der LTE-Tarife "Call & Surf Comfort via Funk" der Telekom. Das haben Verbraucherschützer durchgesetzt. Doch die Drosselung für Neukunden bleibt bestehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbung für "Call & Surf Comfort via Funk"
Werbung für "Call & Surf Comfort via Funk" (Bild: Deutsche Telekom)

Eine Verbraucherzentrale hat eine Lockerung der Drosselung für bestimmte LTE-Tarife durchgesetzt. Alle Nutzer, die ihren Vertrag vor dem 5. Dezember 2013 abgeschlossen haben, können ab Januar 2014 dreimal im Monat jeweils 10 GByte kostenfrei hinzubuchen. Das gab die Verbraucherzentrale Sachsen am 17. Januar 2014 bekannt. Betroffen sind die LTE-Tarife Call & Surf Comfort via Funk, über die schnellere Internetzugänge überwiegend in ländlichen Regionen ohne DSL-Versorgung angeboten werden.

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Es soll zudem ermittelt werden, wie viele Nutzer von der dritten Zubuchungsmöglichkeit Gebrauch machen. Dann werde geprüft, ob die Begrenzung auf drei Zubuchungen nochmals angepasst wird.

Die Deutsche Telekom soll ihre LTE-Zugänge für die ländliche Internetversorgung nicht drosseln, wenn diese als schnelles Internet beworben werden. Dazu hatte die Verbraucherzentrale Sachsen eine Abmahnung beantragt. Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen sagte: "In letzter Sekunde hatte die Telekom wegen der nicht rechtskonformen Gestaltung ihrer LTE-Tarife noch eine Lösung für alle Verbraucherinnen und Verbraucher mit bestehenden 'Call & Surf Comfort via Funk'-Verträgen präsentiert, um eine Klage der Verbraucherzentrale Sachsen zu vermeiden."

Jetzt werde von der Telekom auf der Homepage dargestellt, dass zum Monatstarif schnelles Internet für ein bestimmtes Volumen erhältlich ist und nach dessen Verbrauch nur noch 384 KBit/s möglich sind, es sei denn, der Nutzer bucht kostenpflichtig weiteres Volumen hinzu.

Wegen der Höhe der Drosselungsgeschwindigkeit hatte sich die Telekom Fristverlängerung erbeten und war dann im Januar 2014 mit einem Gesprächsangebot auf die Verbraucherzentrale Sachsen zugegangen. "In diesem Gespräch haben wir sehr deutlich gemacht, dass es uns um eine verbesserte Versorgung der Nutzer geht, die auf die Versorgung mit Internet via Funk angewiesen sind und zum Angebot der Telekom oft keine Alternativen haben", so Henschler.

Eine weitere Klage soll es nicht geben: "Da hier mit den bestehenden gesetzlichen Regelungen keine Verbesserung für die Verbraucher zu erzielen ist, werden wir uns nun an den Gesetzgeber wenden", sagte Henschler. Das Bundeswirtschaftsministerium müsse dem Netzbetreiber Pflichten diktieren.

Nachtrag vom 17. Januar 2014, 17:25 Uhr

Die Telekom hat den Bericht bestätigt.



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Dwalinn 25. Jan 2014

Habe gerade mit der Telekom telefoniert, das gilt nicht wie im artikel ab Januar sondern...

spezi 21. Jan 2014

Nein. Bei den geplanten Volumentarifen (es soll sie ja immer noch geben, ab 2015 oder...

Katsuragi 21. Jan 2014

jau, und zwar vom Preis im ersten Monat, wenn man die Anschlussgebühr mit einrechnet...

mp3fan 20. Jan 2014

Die roten wurden genau so abgemahnt, nur waren sie bis jetzt im Gegensatz zur Telekom die...

PeaceSfiSh 20. Jan 2014

Die sind eben nicht übrig geblieben, sondern weniger. Und die übermäßig hohe Latenz ist...


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