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DSL-Router: Netgear schließt endlich Hintertür zu Port 32764

Die Backdoor, die der Reverse Engineer Eloi Vanderbeken auf Port 32764 von verschiedenen DSL-Routern fand, soll bei Netgear geschlossen sein. Ein Patch steht als Firmware Version 1.1.00.48 für den Router DGN1000 bereit.

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Vanderbekens Script zum Zugriff auf den Port
Vanderbekens Script zum Zugriff auf den Port (Bild: Eloe Vanderbeken/Screenshot: Golem.de)

Netgear hat einen Patch für die Hintertür auf Port 32764 des DSL-Routers DGN1000 veröffentlicht. Das Update sei auf der Support-Webseite zu finden, bestätigte ein Unternehmenssprecher Golem.de. Der Firmware-Patch der Version 1.1.00.48 richtet sich an Nutzer in Deutschland.

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Der Produzent von Router-Chips Sercomm soll für die Backdoor in den Routern verantwortlich sein, die neben Netgear auch Linksys und Cisco betrifft. Cisco stellte Ende Januar 2014 einen Patch für zwei der drei betroffenen Modelle bereit.

Das Problem wurde von dem französischen Reverse Engineer Eloi Vanderbeken Ende vergangenen Jahres gefunden. Sein Linksys-Router WAG200G reagierte auf Signale über den Port 32764. Über eine Analyse der Firmware gelang es Vanderbeken, per Script Befehle auf dem Router auszuführen und so unter anderem an die Konfigurationsdaten und Passwörter zu gelangen.

Für die Komponenten des Drittanbieters Sercomm lag der Quellcode der Treiber offenbar nicht vor. Eine solche Übernahme von Code erschwert auch das Schließen von Sicherheitslücken. Dabei hätte der offene Port 32764 bei den Routern auch ohne Kenntnis des Quellcodes auffallen müssen. Ein Portscan sollte bei der Sicherheitskontrolle der Geräte zum Standard gehören. Zwar ist das nicht mehr als ein Kratzen an der Oberfläche, aber wohl das Mindeste, das ein Hersteller tun sollte, so Golem.de-Redakteur Friedhelm Greis. Die Produzenten gäben nicht an, welchen Aufwand sie tatsächlich betreiben, um die Sicherheit ihrer Geräte zu gewährleisten. Allerdings sind bei den niedrigen Preisen für die einfachen Heimrouter dem Aufwand finanzielle Grenzen gesetzt. Die Käufer schauen zuerst auf Funktionen und Preis. Wie sicher ein Gerät und wie aufwendig es geprüft wurde, lässt sich von außen ohnehin schwer einschätzen.

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