
O2 macht seine Ankündigung wahr und will seine DSL-Tarife ab dem kommenden Monat drosseln: Der spanische Telefónica-Konzern nennt das die Fair-Use-Mechanik. Wer 15 Euro mehr zahlt, bekommt wieder eine Flatrate.

Die Netzallianz hat ihr Kursbuch für den flächendeckenden Breitbandausbau vorgelegt. Im nächsten Jahr sollen dafür acht Milliarden Euro ausgegeben werden. Wo die fehlenden Milliarden herkommen, bleibt unklar.

Es kommt also doch: ein Gesetz gegen den Routerzwang und keine Verordnung. Im Frühjahr 2015 will das Bundeswirtschaftsministerium das Telekommunikationsgesetz ändern.

Seit der stark kritisierte neue Entwurf zur Transparenzverordnung ungewollt öffentlich wurde, hat sich die Bundesnetzagentur nicht mehr zum Thema Routerzwang geäußert. Jetzt bricht die Behörde ihr Schweigen, und meint gar nichts dafür zu können.

Ein Sprecher der Telekom erklärt, dass die Kündigungsdrohung bei der Sprachtelefonie von Vorgaben der Bundesnetzagentur zum Vectoring ausgelöst sei.

Die Telekom stellt die Inhaber von Festnetzanschlüssen vor die Entscheidung, auf VoIP umzustellen oder gekündigt zu werden. Einer Verbraucherzentrale liegen Schreiben an die Kunden dazu vor.

AVM hat mit der Fritzbox 3490 ein Multitalent vorgestellt, das sowohl an ADSL- als auch an VDSL-Anschlüssen funktioniert und Vectoring unterstützt. Das WLAN-Modul unterstützt IEEE 802.11ac mit einer Bruttorate von bis zu 1.300 MBit/s.

Vodafone Deutschland hat eine 4K-Set-Top-Box vorgestellt, die zusammen mit Cisco entwickelt wurde. Sie bilde die Basis für alle TV-Receiver, die Vodafone in Zukunft anbietet.

Viprinet, ein Hersteller von Hybridroutern, behauptet, dass die Deutsche Telekom ihren Speedport Hybrid von Huawei auf Basis seiner Technik entwickelt habe, ohne zu bezahlen. Sollte der Speedport Hybrid wirklich bündeln, will das Unternehmen klagen.

Wie schnell soll schnelles Internet sein? Die großen US-Provider wollen die Latte für Breitbandverbindungen vorerst nicht höher legen lassen.

Die Deutsche Telekom zeigt zur IFA den Speedport Hybrid für Endkunden. Der Router nutzt mit erster Priorität die DSL-Leitung und holt bei Bedarf zusätzliche Kapazität aus dem Mobilfunknetz dazu.

Nach der Vectoring-Ankündigung der Telekom folgt jetzt Kabel Deutschland mit einer höheren Datenrate. "Als Leistungsführer und Geschwindigkeitsprimus gibt Kabel Deutschland den Takt vor", sagte der Vodafone-Deutschland-Chef.

United Internet (1&1) kauft das Glasfasernetz Versatel und sieht sich damit als zweitgrößter Betreiber nach der Deutschen Telekom. Nun sollen 145 Millionen Euro in den Netzausbau investiert werden.

Der TV-Kabelnetzbetreiber Tele Columbus will DSL-Nutzer abwerben und steigert die Download-Rate auf 150 MBit/s und das Upload auf fast 5 MBit/s. Dabei werden einige Preise gesenkt.

Die Telekom hat heute in den ersten 20 deutschen Ortsnetzen die Verfügbarkeit der Vectoring-Technologie für 200.000 Haushalte angekündigt.

Mit einem kleinen Forumseintrag weist O2 auf bundesweite Störungen seines DSL-Angebots hin. Es sind aber nicht alle DSL-Anschlüsse betroffen. Laut einigen Twitter-Nutzern hält die Störung noch immer an.

Die Bundesregierung stellt am Mittwoch ihre Digitale Agenda vor. In dem kürzlich bekanntgewordenen Entwurf bleibt es bei Absichtserklärungen und weitgehend vagen Vorstellungen.

Steuergelder in Höhe von zehn Milliarden Euro sind nötig, um den VDSL-Ausbau in ganz Deutschland zu schaffen. Das hat die Deutsche Telekom ausgerechnet.

Def Con 22 Über mehrere Schwachstellen in den Auto Configuration Servern von Providern könnten Angreifer manipulierte Firmware an Millionen Router verteilen. Außerdem gibt es Fehler im dazugehörigen Kommunikationsprotokoll.

Def Con 22 Zehn Routermodelle mussten auf der Defcon einen Sicherheitstest überstehen. Die Hacker präsentierten 15 Lücken für eine Übernahme der Geräte.

Die neue Firmware FritzOS 6.20 ist für die Fritzbox 7490 erhältlich. Ein Upgrade für weitere Modelle solle in wenigen Wochen folgen, verspricht AVM.

Wegen der Kritik an der Drosselung der LTE-Zugänge für die ländliche Internetversorgung auf 384 KBit/s hat die Telekom jetzt die Zubuchoption Speedon verbessert. Doch gedrosselt wird weiter.

Die Telekom rechnet VDSL und FTTH zusammen und spricht von "Glasfaser-basierten Anschlüssen". Auf Nachfrage bekennt der Netzbetreiber, dass "FTTH hier absolut untergeordnet ist".

1&1 bietet VDSL mit 100 MBit/s erheblich günstiger als die Telekom an. Doch beim Upload ist der Vectoring-Zugang nur die Hälfte wert.

Die Telekom wird Vectoring in den ersten sechs Monaten zum Preis von 35 Euro verkaufen. Danach steigt der Preis auf 45 Euro. Bestandskunden bekommen Vectoring für 5 Euro im Monat zusätzlich.

Während in Deutschland heute erst die Vectoring-Liste geöffnet wird, hat die Schweiz schon 200.000 Anschlüsse ausgestattet. Ein Swisscom-Sprecher sagte Golem.de, welche Datenrate beim Endnutzer wirklich ankommt. Zudem läuft der FTTH-Ausbau weiter.

Heute beginnt das Rennen um die Plätze auf der Vectoring-Liste für den Ausbau von VDSL mit 100 MBit/s und mehr. Die Liste wird von der Telekom geführt und von der Bundesnetzagentur kontrolliert.

Die Telekom wird in dieser Woche versuchen, möglichst viele Kabelverzweiger für Vectoring mit 100 MBit/s zu reservieren. Doch das Gleiche planen auch andere Netzbetreiber.

Von Wimax hört man nur noch wenig: Doch laut Angaben der Bundesnetzagentur soll es weiterhin viele aktive Wimax-Betreiber in Deutschland geben. Doch sie sind nicht leicht zu finden.

Viele Leser von Caschys Blog beklagten, dass seit gestern Youtube und mehrere andere Google-Angebote kaum noch benutzbar gewesen seien. Laut der Telekom hatte Google das Problem wieder selbst verursacht.

Der chinesische Telekommunikationsausrüster Huawei hat beim Umsatz den Konkurrenten Ericsson übertroffen. Das Smartphone Ascend P7 werde in über 70 Ländern und Regionen verkauft.

In der Berliner Gropiusstadt haben 4.400 Haushalte seit fast zwei Jahren FTTH oder FTTB. Doch in dem Stadtviertel mit geringer Kaufkraft ist die Nachfrage (noch) gering.

Das neue Protokoll namens Thread soll für vernetzte Geräte bisherige Funkstandards ablösen. Es ist nicht auf einen zentralen Router angewiesen, sondern arbeitet mit einem Mesh-Netzwerk. Zudem sollen die Clients jahrelang mit einer einzigen AA-Batterie auskommen.

Mit Prototypen von XG-Fast-Technik, das im Frequenzbereich von bis zu 500 MHz arbeitet, haben die Bell Labs von Alcatel-Lucent über zwei Kupferdoppeladern 10 GBit/s erreicht. Das war jedoch nur über eine Länge von 30 Metern möglich.

Die Verordnung gegen den Routerzwang soll laut Bundesnetzagentur in einigen Monaten in Kraft treten. Doch DSL-Anbieter vervollkommnen derweil den Zwangsrouter immer weiter.

Ein Nutzertest der Computerbild hat bestätigt, dass die Kabelnetzbetreiber den DSL-Anbietern überlegen sind. Doch die Kabelanschlüsse sind nicht bundesweit verfügbar, und das tatsächlich ermittelte Tempo ist nur etwa halb so hoch wie beworben.

Nur ein großer Anbieter verursacht Datenstau im amerikanischen Breitbandnetz. Eine Priorisierung von Videotraffic würde wenig Abhilfe bringen, sagt das MIT.

Die Netzprovider fordern mit aller Macht die Einführung von Spezialdiensten neben dem regulären Netzzugang. Die Daten brauchen aber keine Überholspuren, sondern müssen näher an die Nutzer heranrücken.

Während noch dieses Jahr Vectoring mit 100 MBit/s im Kupferkabel angeboten werden soll, arbeitet Huawei schon am nächsten Schritt. Super Vectoring soll 200 MBit/s bis 400 MBit/s bieten.

Weil etwas mehr Internetnutzer nun zumindest die Hälfte der versprochenen Datenrate erhalten, wird die Bundesnetzagentur doch keine verbindliche Festschreibung für die Provider erlassen. Am besten sieht es im TV-Kabelnetz aus.

Kunden werden VDSL mit 100 MBit/s im Download und bis zu 40 MBit/s im Upload in einigen Monaten nutzen können. Der Start der Vectoring-Liste, in die die Telekommunikationsanbieter ihre Ausbauprojekte eintragen lassen können, erfolgt noch im Juli 2014.

Computex 2014 TP-Link stellt in Taipeh drei interessante neue Router vor, zwei davon mit eingebautem VDSL2-Modem. Auch das bisherige Spitzenmodell Archer C7 erhält einen Nachfolger.

Wer LTE als Festnetzersatz anpreist, muss auch das Datenvolumen entsprechend anpassen. Dann dürften die meisten betroffenen Kunden auch mit einer mittleren Geschwindigkeit von etwa 10 bis 20 MBit/s zufrieden sein, so eine Verbraucherzentrale.

Bundesminister Dobrindt hat bei der EU erreicht, dass der DSL-Ausbau wieder leichter gefördert werden kann. Auch die Schwelle für die Datenübertragungsrate wurde angehoben.

Der Backbone-Betreiber Init7 bietet in der Schweiz einen sehr schnellen FTTH-Zugang. Auf die Frage, ob der Zugang gedrosselt werde, sagte der Firmengründer: "Nein, wir wollen den Kunden nicht gängeln."

Vodafone gibt zu, dass bei einigen seiner VDSL-Kunden in Berlin die Daten zuweilen nur zäh fließen und die von den Kunden erwarteten Geschwindigkeiten nicht immer erreicht werden. Der Konzern will schnell nachbessern.

Bis zu 100 MBit/s mit VDSL will die Telekom ab der zweiten Jahreshälfte durch Vectoring bieten. Bei All-IP geht die Umstellung schnell weiter. Der dreimillionste Kunde wurde heute begrüßt.

Telekom-Konkurrenten wollen in den nächsten Jahren neun Milliarden Euro für den Netzausbau ausgeben, den größten Teil davon für Glasfaser. Die Telekom hat für den Zeitraum 15 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

Vodafone kündigt erste Produkte im neuen Gemeinschaftsunternehmen mit Kabel Deutschland an. Wer als Kunde von DSL zum TV-Kabel wechseln will, soll dies ohne Unterbrechung tun können.

Mehrere Monate hat Netgear gebraucht, um einen offenen Port in einigen WLAN-Routern zu schließen. Doch anstatt die Lücke zu schließen, wurde sie möglicherweise nur gut versteckt.