In einem gemeinsamen Brief fordern die europäischen Netzbetreiber schnelle Maßnahmen gegen Messenger-Dienste und VoIP sowie eine Lockerung ihrer eigenen Regulierung. Die Telekom und ihre Wettbewerber erklären auf Nachfrage von Golem.de, welche Interessen hier dahinter stehen.
Die Deutsche Telekom will auch in Fördergebieten weiter Vectoring ausbauen, was die EU-Kommission vorerst untersagt hat. Die Nutzung des Kupfers sei "kosteneffizient und zukunftssicher".
Einen höheren Datendurchsatz für Vectoring soll Impulse Noise Protection bringen, verspricht AVM. Für Vodafone-Kunden soll die Installation einfacher werden. Der Fritzbox-Hersteller erklärt, warum Telnet entfernt wurde.
Die EU-Kommission genehmigt drei Milliarden Euro staatliche Förderung für Netze der nächsten Generation in Deutschland. Vectoring darf dagegen nicht gefördert werden.
Kabel Deutschland nennt Vectoring eine Mogelpackung, da nur Glasfaseranschlüsse zukunftssicher seien. Vectoring als technischer Zwischenschritt sollte daher nicht staatlich gefördert werden.
Airdata klagt vor dem EU-Gericht gegen die Fusion von E-Plus und Telefónica. Ziel des Netzbetreibers sind Frequenzen für ein eigenes mobiles Datennetz. Die Bundesnetzagentur fordert Airdata dagegen zum Abschalten auf.
Die Bundesnetzagentur will in dem wichtigen Bereich des Bitstrom-Zugangs die Telekom unter bestimmten Umständen nicht mehr regulieren. Sie wird dafür wohl die Zustimmung der EU-Behörden erhalten.
Kunden der Deutschen Telekom klagen über Ausfälle bei der Umstellung auf das sogenannte All-IP. Vom Netzbetreiber kämen keine Antworten oder Hilfe, melden Betroffene einer Verbraucherzentrale.
Primacom hat auf einem Branchentreff die Stärken des TV-Kabelnetzes herausgestellt und Versprechungen für eine höhere Datenrate gemacht. In der Konkurrenz mit DSL wolle Primacom in Führung gehen.
Die Telekom konnte im März 2015 bereits 12.000 Hybridkunden gewinnen. Die Anzahl der VDSL-Anschlüsse und der wenigen FTTH-Zugänge wuchs im ersten Quartal um 463.000.
Die Swisscom bietet G.fast mit 500 MBit/s bereits für einige Endkunden an. Swisscom plant den Ausbau von G.fast für alle FTTS- und FTTB-Anschlüsse ab 2016. In Deutschland ist davon noch nichts zu sehen.
Die Hybridanschlüsse der Deutschen Telekom werden derzeit intensiv mit Sonderpreisen beworben - doch im Kundenforum der Telekom berichten Kunden über viele Probleme.
Wer sich bei Tele Columbus für 24 Monate festlegt, bekommt einen sehr schnellen Internetzugang mit 400 MBit/s im Download und 10 MBit/s im Upload. Eine Drosselung soll es nicht geben, verspricht der Kabelnetzbetreiber.
Wie lassen sich mehr Investitionen in den Ausbau des Glasfasernetzes generieren? Eine Expertenkommission der Regierung hat dazu keine besonders kreativen Ideen - und schreckt vor einer umstrittenen Forderung erst in letzter Minute zurück.
UPC Cablecom sichert sein Glasfasernetz gegen Ausfälle, indem als Zeitlinie VDSL im Bedarfsfall zugeschaltet wird. So soll eine konstante Internetverbindung gewährleistet sein.
Für eine Veranstaltung der Demoszene hat Viprinet 17 Mobilfunkmodule gebündelt und 250 MBit/s im Downstream und 200 MBit/s im Upstream bereitgestellt. "Wir hätten im Downstream sogar verdoppeln können", erklärte Viprinet.
TV-Kabelnetzbetreiber wenden ein, dass eine freie Routerwahl technisch nicht möglich sei. Denn anders als in DSL-Kupferdoppelader-Netzen gebe es in Kabelnetzen "keine dedizierte, individuell vom Netzbetreiber adressierbare physische Anschlussleitung zum Kunden".
Die Deutsche Telekom fordert einen Umsatzanteil für die Nutzung ihrer Netzinfrastruktur von Internetunternehmen. Auch kleinere Firmen könnten sich das leisten, schreibt der Konzern-Sprecher in einem Beitrag gegen die Netzneutralität und ein "staatlich diktiertes Einheitsnetz".
Cebit 2015 AVM hat vier neue Fritzbox-Router vorgestellt. Einer davon ermöglicht hohe WLAN-Bandbreiten, auch wenn diese parallel verwendet werden. Zudem gibt AVM einen Ausblick auf eine neue FritzOS-Version.
Viprinet hat seine Software weiterentwickelt und will jetzt auch stark gestörte Leitungen bündeln und zu einer stabilen VPN-Gesamtverbindung aggregieren können. Der Hersteller konkurriert mit dem Hybridrouter der Telekom von Huawei.
Vodafone bietet potenziellen Neukunden einen DSL-Wechselbonus: Wer online abschließt, bekommt eine höhere Gutschrift. Wer mit hohem Tempo nicht zufrieden ist, kann nach einem Jahr wieder auf ein Paket mit bis zu 16 MBit/s wechseln.
Durch Simulation in der Vermittlungsstelle können auch einfache Telefonanschlüsse auf "All-IP" umgestellt werden. Neue Endgeräte würden dabei nicht notwendig, verspricht die Deutsche Telekom.
Eine Werbefirma der Deutschen Telekom soll sich unseriöser Praktiken bedient und den Namen des Konkurrenten Ewe Tel missbraucht haben. Im Wiederholungsfall droht ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro.
Die Telekom habe seit dem Start von Vectoring 20.000 graue Kästen für 100 MBit/s ausgebaut, die Konkurrenz nur 800, rechnet der Konzern vor. Der VATM erklärt: "Wir wollen überhaupt nicht, dass die Telekom nicht Vectoring ausbauen darf - wir wollen, dass unsere Mitgliedsunternehmen das auch dürfen."
O2-DSL-Kunden können trotz Drosselung dreieinhalb Stunden aktives Streaming am Tag nutzen, rechnet der Netzbetreiber vor. Watchever werde unterwegs im Mobilfunk nicht aktiv genutzt, sondern mit seiner Offline-Funktion.
O2 verkauft Watchever zum Vorzugspreis und rechnet den Streamingdienst auch über die Mobilfunkrechnung ab. Doch seit vergangenem Monat drosselt O2. Nutzt ein DSL-Kunde drei Monate in Folge mehr als 300 GByte oder 500 GByte, wird auf 2 MBit/s reduziert.
Der Hybridrouter der Telekom ist bisher nur "eine Doubleplay-Lösung". In rund einem Jahr wollen Huawei und die Telekom darüber aber auch Entertain zum Endkunden bringen.
Die Telekom werde von der Bundesnetzagentur nicht von der Verpflichtung befreit werden, Wettbewerbern VDSL-Anschlüsse in den Hauptverteilern zu ermöglichen. Der VATM erwartet, dass der Plan der Telekom scheitert.
Telekommunikationsanbieter sollen den Kunden die Router nicht mehr länger vorschreiben dürfen. Den Anbietern droht künftig ein Bußgeld, wenn sie Zugangsdaten nicht herausrücken.
Es geht um DSL-Vectoring für rund 5,9 Millionen Haushalte: Die Telekom hat bei der Bundesnetzagentur einen Antrag eingereicht, der ihr exklusiven Zugang zu den Hauptverteilern ermöglicht - zum Nachteil anderer Anbieter.
Die Telekom will VDSL2-Vectoring um die deutschlandweit 7.900 Hauptverteiler anbieten. Dies wird zur Verdrängung von Konkurrenten führen, die die Vermittlungsstellen bereits mit VDSL2 erschlossen haben, kritisiert der Breko. Laut Telekom wären gerade einmal 135.000 TAL von Konkurrenten betroffen.
Ein deutscher Provider will einen Profi-Router von Viprinet für Endkunden zur Miete zugänglich machen. Damit gibt es erstmals Konkurrenz zum Hybridrouter der Telekom von Huawei.
Die Stadtwerke wehren sich dagegen, dass die Telekom oft erst dann Interesse am VDSL- und Vectoring-Ausbau bekommt, wenn die Kommunen selbst Glasfaser verlegen. Auch die Bundesnetzagentur wird aufmerksam.
M-net bietet seinen Kunden bis 2020 weiterhin echte ISDN-Anschlüsse an. Eine zwangsweise Umstellung soll es nicht geben. Was nach 2020 kommt, hängt laut M-net von dem Support der Zulieferer ab.
Bei Unitymedia KabelBW bestellen 65 Prozent aller Neukunden Zugänge mit über 100 MBit/s. Der TV-Kabelnetzbetreiber hat wegen zu hohen Datenverbrauchs gerade erst die Preise erhöht.
Von den Kunden der Telekom, die eine Aufforderung zum Wechsel auf All-IP mit einer Kündigungsdrohung erhalten haben, hat ein Teil den Vertrag nicht verlängert. Das räumte der Leiter des Privatkunden-Marketings ein - und nannte Zahlen.
Update Dort wo Stadtwerke bereits ein Glasfasernetzwerk errichtet haben, ziehen Telekom und Kabel Deutschland nach und errichten parallele Strukturen. Die Stadtwerke Bamberg klagen auch über zweifelhafte Vertriebspraktiken - und wollen sich nun wehren.
Die Telekom will sich nicht von der Bundesnetzagentur kritisieren lassen. Beim Ausbau in ländlichen Gebieten engagiere sich kein Unternehmen so stark wie die Telekom, meint ein Konzernsprecher.
Die großen Netzbetreiber wie die Telekom zeigen in ländlichen Regionen kein Interesse am Ausbau des Breitbandnetzes. Wenn ein Vorteil vor der Konkurrenz aber einen parallelen Breitbandausbau verlange, sei plötzlich Geld vorhanden, sagt der Chef der Bundesnetzagentur.
Die Regulierungsbehörde FCC hat für die USA ihre Definition eines schnellen Internetzugangs neu festgelegt. Erst ab 25 MBit/s dürfen die Provider von Breitband sprechen. Das ist, zumindest nach Definition der Bundesregierung, das 25fache dessen, was deutsche Anbieter leisten müssen.
Für alle aktuellen Router von Asus, gleich ob mit oder ohne DSL-Modem, gibt es neue Firmware. Besitzer der Geräte sollten sie installieren, denn die Geräte lassen sich aus dem lokalen Netz sonst mit allen Rechten übernehmen.
Der Festnetzbetreiber Ewe Tel hat 4.000 ASATs aufgestellt. Vom übergeordneten Netz werden diese mit Glasfaser angebunden. Die Hausanschlussleitungen sind weiterhin aus Kupfer. Hier wird Ewe Tel G.fast erproben.