DSL/Mobilfunk: O2 hält Watchever-Nutzung trotz Drosselung für möglich

O2-DSL-Kunden können trotz Drosselung dreieinhalb Stunden aktives Streaming am Tag nutzen, rechnet der Netzbetreiber vor. Watchever werde unterwegs im Mobilfunk nicht aktiv genutzt, sondern mit seiner Offline-Funktion.

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Watchever.de
Watchever.de (Bild: Screenshot: Golem.de)

Telefónica-Germany-Sprecherin Ursula Liliana Buczek hat Golem.de Fragen zur Partnerschaft mit dem Streaming-Portal Watchever und der Drosselung des Unternehmens im Festnetz und Mobilfunk beantwortet. Neue Mobilfunkkunden erhalten das Watchever-Monatsabonnement ab 3,99 Euro.

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Buczek: "Wir haben uns genau angeschaut, wie die Kunden den Dienst nutzen. In der Regel werden die Filme im heimischen WLAN heruntergeladen und dann im Offline-Modus unterwegs angesehen. Das bietet Watchever." Die Masse der Nutzer streame die Filme unterwegs nicht aktiv, erklärte sie.

Watchever und Maxdome unterstützen offline nur Smartphones und Tablets, Sky Snap nur Apple-Geräte. Auch stößt der Nutzer manchmal auf den Hinweis, dass der eine oder andere Inhalt eben doch nicht offline genutzt werden kann. Zudem gibt es Beschränkungen der Nutzungsdauer, die Watchever recht offen angibt. So können maximal 25 Titel im Speicher der Geräte gehalten werden, wovon maximal fünf Filme sein dürfen. Eine Staffel einer US-Serie mit üblicherweise 24 Episoden kann also im Speicher liegen. Jeder Titel wird nach dem ersten Start nach 48 Stunden gelöscht - es sei denn, der Nutzer speichert ihn erneut im Offline-Modus. Zum erstmaligen Start hat man 30 Tage Zeit. Im Ausland Serienfolgen nachzuladen, ist laut Watchever nicht möglich.

300 GByte "wahnsinnig viel"

O2-DSL drosselt seit Februar 2015, was der spanische Konzern Fair-Use-Mechanik nennt. Nutzt ein Kunde drei Monate in Folge mehr als das Datenvolumen, das je nach Tarif mit 300 GByte oder 500 GByte festgelegt ist, wird auf 2 MBit/s gedrosselt. Im Mobilfunk bietet O2 Loop etwa maximal 30 MByte täglich bei einer Geschwindigkeit von maximal 7,2 MBit/s. Danach erfolgt eine Drosselung auf 32 KBit/s. Der Smart-S-Tarif ist auf 50 MByte im Monat beschränkt. Der Smart-M-Tarif für 9,99 Euro bietet eine auf 250 MByte begrenzte Surf-Flatrate. Im Smart-L-Tarif für 14,99 Euro ist die Flatrate auf 500 MByte begrenzt und bietet bis zu 21,1 MBit/s.

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Buczek betonte, 300 GByte seien "einfach wahnsinnig viel. Damit kann man 3,5 Stunden aktives Streaming pro Tag machen." Das würden nicht viele Kunden ausnutzen.

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Eheran 06. Mär 2015

Du meinst wohl "ich rede von", denn sonst würde das wohl keiner als Surfen bezeichnen...

User_x 05. Mär 2015

naja... dafür gibts 3 gründe: 1. im kleingedruckten belogen 2. mal eben so umentschieden...

Janquar 05. Mär 2015

Man baut einen Fußgängerweg im 90°Winkel und wundert sich dann, das in der Ecke ne...

Dwalinn 05. Mär 2015

Und wenn du dir ein Computerspiel runterladen willst gehen schon mal locker 60 GB von...



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