ASATs: Ewe Tel stellt tausende neue graue Kästen auf
Die Ewe Tel hat von 2009 bis heute 4.000 modernere graue Kästen, sogenannte ASATs (Außenschrank Aktive Technik) aufgestellt. Die Deutsche Telekom nennt solche Kästen MFG (Multifunktionsgehäuse). Damit könnten bei Ewe Tel knapp 1.000.000 Haushalte schnelleres Internet erhalten, gab das Unternehmen am 14. Januar 2014 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Dazu kommen rund 65.000 FTTH-Anschlüsse, mit bisher mehreren Tausend aktiven Kunden. Für die folgenden Jahre plant EWE den Ausbau von weiteren Kabelverzweigern (KVz).
Kabelverzweiger sind die dem Kunden am nächsten gelegenen Knotenpunkte im Telekommunikationsnetz. In den Technikschränken an Straßen und Gehwegen werden die Hausanschlussleitungen der einzelnen Kunden zusammengeführt und mit dem übergeordneten Netz verbunden.
Hausanschlussleitungen weiterhin aus Kupfer
Die Hausanschlussleitungen sind jedoch weiterhin aus Kupfer, so dass auch künftig die Länge und die Qualität dieser Kupferleitung entscheidend für die beim einzelnen Kunden verfügbaren Datenübertragungsraten sind. Hier wird der lokale Betreiber Ewe Tel die Technologie G.fast in seinem Netzwerk erproben. Dies sei wegen der ungünstigen Netzwerktopologie und fehlender Distribution Points in Deutschland aber kompliziert. In der Schweiz seien diese dagegen gut ausgebaut. Im Festnetz der Deutschen Telekom fänden sich stattdessen meist nur Muffen, erklärte Andrea Weißenfels, Referentin für Recht und Regulierung Ewe Tel, auf einer Breko-Tagung.
In der aktuellen Ausbaustufe ist Ewe in 27 Ortsnetzen aktiv und erschließt weitere 388 Kabelverzweiger. Dies betrifft Städte und Gemeinden in den Landkreisen Verden, Osnabrück, Harburg, Diepholz, Leer, Emsland, Grafschaft Bentheim, Aurich, Friesland, Cloppenburg, Oldenburg, Osterholz, Stade, Delmenhorst, Vechta und Ammerland.
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