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Glasfaserverbindungen im Rechenzentrum eines Providers
Glasfaserverbindungen im Rechenzentrum eines Providers (Bild: Fred Tanneau/AFP/Getty Images)

FCC: Erst 25 MBit/s sind in den USA jetzt ein Breitbandanschluss

Glasfaserverbindungen im Rechenzentrum eines Providers
Glasfaserverbindungen im Rechenzentrum eines Providers (Bild: Fred Tanneau/AFP/Getty Images)

Die Regulierungsbehörde FCC hat für die USA ihre Definition eines schnellen Internetzugangs neu festgelegt. Erst ab 25 MBit/s dürfen die Provider von Breitband sprechen. Das ist, zumindest nach Definition der Bundesregierung, das 25fache dessen, was deutsche Anbieter leisten müssen.

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In Vorbereitung eines offiziellen Berichts zum Stand des Breitbandausbaus hat die Regulierungsbehörde FCC den Begriff eines Breitbandanschlusses neu definiert (PDF). Galten seit 2010 noch 4 MBit/s im Download und 1 MBit/s im Upload als schnelles Internet, so sind es nun 25 MBit/s und 3 MBit/s. Diese Werte liegen bei dem, was Streaminganbieter für Video-on-Demand in Ultra-HD empfehlen, bei Netflix sind es beispielsweise 25 MBit/s.

Die im Vergleich zu Deutschland hohen Werte lassen sich rechtfertigen, weil schnelle Anschlüsse - in den USA oft auch per Fernsehkabel - dort schon weit verbreitet sind. Der Telekommunikationsverband NCTA gibt in einer Stellungnahme zu den neuen FCC-Werten an, dass bereits 85 Prozent der US-Haushalte mit 50 MBit/s online gehen können. Die FCC hält dagegen, dass mehr als die Hälfte aller Haushalte in ländlichen Regionen nicht einmal die geforderten 25 MBit/s erreichen.

Auch 2014 konnte Deutschland die USA kaum einholen

Zumindest bis 2012 waren die deutschen Anschlüsse im Vergleich deutlich langsamer. Vom April 2013 datiert der dritte Monitoringbericht (PDF) zur Breitbandstrategie der Bundesregierung. Demnach hatten bis Ende 2012 nur 54,8 Prozent der deutschen Haushalte die Möglichkeit, einen Anschluss mit mindestens 50 MBit/s zu erhalten. Bis zum Jahr 2014 sollte das nach den Zielen der Regierung für 75 Prozent der Haushalte gelten - was aber immer noch hinter den USA liegen würde. Wie weit diese Ziele erreicht wurden, ist noch nicht bekannt.

Anders als in den USA gibt es in Deutschland auch keine eindeutige und bindende Definition für den Begriff des Breitbandanschlusses. In den Vereinigten Staaten legt das die FCC fest, hierzulande gibt es verschiedene Werte. Im Monitoringbericht nennt die Bundesregierung auf Seite 5 mindestens 1 MBit/s im Downstream. Das statistische Bundesamt dagegen orientiert sich an einer veralteten ITU-Empfehlung, die bereits ab 256 KBit/s von Breitband spricht. Möglicherweise handelt es sich hier aber um eine Verwechslung der Einheiten, denn eine FAQ der ITU aus dem Jahr 2003 legt bereits einen Wert fest, der 1,5 oder 2,0 MBit/s übersteigt. Diese Zahlen orientieren sich noch an der Primärmultiplexrate von ISDN, das vor der Verbreitung von DSL- und Kabelanschlüssen im Vergleich zu 56-KBit-Modems als breitbandig galt.


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plutoniumsulfat 02. Feb 2015

Weil die meisten eben nur Downloads machen, aber selten viel hochladen. Backup-Images...

Freiheit 30. Jan 2015

Sonst drückt es aus, Deutschland habe zu den USA nur mit Mühe und Not aufschließen...

Ovaron 30. Jan 2015

"Die im Vergleich zu Deutschland hohen Werte lassen sich rechtfertigen, weil schnelle...

Braineh 30. Jan 2015

Für die Bundesnetzagentur sind's ja aber wohl indirekt 30Mbit, andernfalls würde die...

Replay 30. Jan 2015

Nun, besser 2 Mbit als per Modem über 120 Jahre alte Drähte... Klar ist Deutschland kein...



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