Abo
  • Services:
Anzeige
G.fast-Referenz-Design von Lantiq
G.fast-Referenz-Design von Lantiq (Bild: Lantiq)

Lantiq: Chiphersteller erwartet keine Störungen durch G.fast

G.fast-Referenz-Design von Lantiq
G.fast-Referenz-Design von Lantiq (Bild: Lantiq)

G.fast störe Powerline sowie UKW und beeinflusse auch den Frequenzbereich von VDSL2+, warnen Experten. Darüber sprach Golem.de mit Hans-Peter Trost, Product Manager für G.fast bei dem Chiphersteller Lantiq, ehemals Infineon.

Anzeige

G.fast verspricht Datenraten von 1 GBit/s und mehr und arbeitet im Frequenzbereich von 2,2 bis 106/212 MHz. Probleme träten darum durch Beeinflussung von VDSL2+ (17/30 MHz) und durch Störungen im Frequenzbereich von Powerline-Internet, den Funkdiensten von BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben), UKW und Kurzwelle auf, hatte Professor Kristof Obermann von der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) erklärt. "Befürchtungen, G.fast könne Frequenzen für Radio und Funkbetrieb stören, bewahrheiten sich nicht", meint dagegen der Chiphersteller Lantiq.

Hans-Peter Trost, Product Manager für G.fast bei Lantiq, sagte Golem.de: "Die hohen Datenraten bei G.fast ergeben sich durch den erweiterten Frequenzbereich von 2,2 bis 106 MHz und werden durch den Einsatz von Vectoring und Crosstalk Cancellation realisiert. Im Feld werden die Netzbetreiber jedoch darauf achten, den Bereich zwischen 17 und 30 MHz weiterhin für VDSL zu reservieren, um Interferenzen zu vermeiden und eine Rückwärtskompatibilität zu gewährleisten."

Zweite Generation von G.fast für Datenraten von bis zu 2 GBit/s

In der zweiten Generation von G.fast werde der Bereich noch einmal auf 212 MHz erweitert werden, um Datenraten von bis zu 2 GBit/s zu erreichen.

RFI (Radio Frequency Interference) sei ein sehr komplexes Thema, und Chiphersteller wie Lantiq steckten akribische Arbeit in die Systeme, um Interferenzen auszuschließen. "G.fast verwendet eine differentielle Datenübertragung auf verdrillten Telefon-Doppeladern. Dadurch ist die Abstrahlung, ebenso wie die Einkopplung von Störungen, so stark reduziert, dass sie im Feld nicht zu Interferenzen führt", erklärte der G.fast-Manager.

Die befürchteten Störungen seien zudem geringer als heute bei VDSL. Die Sendeleistung von G.fast sei elfmal niedriger und erstrecke sich über ein sechsmal breiteres Frequenzband. Das abgestrahlte Spektrum sei somit wesentlich niedriger als bei VDSL.


eye home zur Startseite
ploedman 08. Jan 2015

Ich würde auch versuchen mein Produkt so gut wie möglich zu verkaufen. Wir werden sehen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. macom GmbH, München
  2. Safran Electronics & Defense Germany GmbH, Stuttgart
  3. Daimler AG, Stuttgart
  4. PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG, Blomberg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 129,99€
  2. 1,49€
  3. 19,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Datenrate

    Vodafone weitet 500 MBit/s im Kabelnetz aus

  2. IT-Outsourcing

    Schweden kaufte Clouddienste ohne Sicherheitsprüfung

  3. Quantengatter

    Die Bauteile des Quantencomputers

  4. Microsoft gibt Entwarnung

    MS Paint bleibt

  5. BGH-Urteil

    Banken dürfen Geld für SMS-TANs verlangen

  6. Deep Space Gateway

    Lockheed baut eine Raumstation aus Spaceshuttle-Frachtmodul

  7. Auftragsfertiger

    Samsung will Marktanteil verdreifachen

  8. Android O

    Google veröffentlicht letzte Testversion vor Release

  9. Fruit Fly 2

    Mysteriöse Mac-Malware seit Jahren aktiv

  10. Poets One im Test

    Kleiner Preamp, großer Sound



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken
  2. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  3. IETF Wie TLS abgehört werden könnte

Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

  1. Re: Ich verstehe dieses Urteil nicht

    Spaghetticode | 13:03

  2. Re: Snipping Tool

    Evron | 13:02

  3. Re: Computermuseen Deutschland

    UserName-001 | 13:01

  4. Re: mMn sollte man da noch ne bedingung hinzufügen

    My1 | 13:00

  5. Re: "vorinstalliert" VS "im Store erhältlich"

    FibreFoX | 12:58


  1. 12:26

  2. 12:12

  3. 12:05

  4. 11:50

  5. 11:30

  6. 11:15

  7. 11:00

  8. 10:33


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel