Abo
  • Services:

DSL-Vectoring: Telekom hat Änderungen bei Bundesnetzagentur beantragt

Es geht um DSL-Vectoring für rund 5,9 Millionen Haushalte: Die Telekom hat bei der Bundesnetzagentur einen Antrag eingereicht, der ihr exklusiven Zugang zu den Hauptverteilern ermöglicht - zum Nachteil anderer Anbieter.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork einer Telekom-Werbung für Breitbandausbau
Artwork einer Telekom-Werbung für Breitbandausbau (Bild: Telekom)

Die Deutsche Telekom hat wie angekündigt einen Antrag bei der Bundesnetzagentur eingereicht, der ihr alleinigen Zugang zu den Nahbereichen um 8.000 Hauptverteiler erlaubt. Dies umfasst alle Vermittlungsstellen innerhalb des betroffenen Gebietes, auch die Kabelverzweiger - also die grauen Kästen am Straßenrand. Auf einer Webseite der Telekom lässt sich der Ausbaustatus der deutschen Regionen überprüfen.

Stellenmarkt
  1. TÜV SÜD Gruppe, München
  2. Haufe Group, St. Gallen (Schweiz)

Die Telekom möchte mit dem Schritt den schnellen Internetzugang in weiteren Regionen ermöglichen. Nach ihren Angaben sollen zusätzliche 5,9 Millionen Haushalte mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s surfen können; langfristig sollen per Super-Vectoring sogar Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s möglich sein.

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) befürchtet eine "Re-Monopolisierung der letzten Meile". Der Verband kritisiert, dass die Pläne der Telekom zur Verdrängung von Konkurrenten führen, die die Vermittlungsstellen in diesem Bereich bereits vielerorts mit VDSL2 erschlossen haben.

Dies sei aus technischen Gründen nicht zu vermeiden, so die Telekom. Wenn sich die aufgerüsteten Kabelverzweiger im Umkreis von bis zu 550 Metern um einen Hauptverteiler befinden würden, könnte es Störungen geben, wenn VDSL-Anschlüsse anderer Betreiber über die Hauptverteiler der Telekom betrieben würden.

Laut Telekom sind nur 1,5 Prozent (rund 135.000) der durch Wettbewerber gemieteten Teilnehmeranschlussleitungen betroffen. Die bisherigen Nutzungsrechte verhinderten, dass die Telekom ihr Netz aufrüsten könne. Mit dem nun gestellten Antrag soll die Bundesnetzagentur dem Unternehmen dafür aber nun doch eine Genehmigung erteilen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,99€
  2. (heute u. a. Roccat Tyon Maus 69,99€, Sandisk 400 GB Micro-SDXC-Karte 92,90€)
  3. 19,99€
  4. (heute u. a. Yamaha AV-Receiver 299,00€ statt 469,00€)

drmccoy 27. Feb 2015

Schach ..... Matt.

LinuxMcBook 26. Feb 2015

Gleicher Fall bei mir. So zufrieden wie ich mit easybell bin, die Verachtfachung des...

LinuxMcBook 26. Feb 2015

"Nur" 100 MBit&s statt 50 MBit/s? Das ist das Doppelte! Außerdem geht es auch um den...

Paule 24. Feb 2015

Zum einen gibt es bei Vectoring immer Bitstrom Zugänge für Wettbewerber. Somit wechselt...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Dot (2018) - Test

Echo Dot steht eigentlich für muffigen Klang. Das ändert sich grundlegend mit dem neuen Echo Dot. Amazons neuer Alexa-Lautsprecher ist damit durchaus zum Musikhören geeignet. Für einen 60 Euro teuren Lautsprecher bietet der neue Echo Dot eine gute Klangqualität.

Amazons Echo Dot (2018) - Test Video aufrufen
Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Mobile-Games-Auslese: Bezahlbare Drachen und dicke Bären
Mobile-Games-Auslese
Bezahlbare Drachen und dicke Bären

Rundenbasierte Strategie auf dem Smartphone mit Chaos Reborn Adventure Fantasy von Nintendo in Dragalia Lost - und dicke Alpha-Bären: Die Mobile Games des Monats bieten spannende Unterhaltung für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Barbaren und andere knuddelige Fantasyhelden
  3. Seismic Games Niantic kauft Entwickler von Marvel Strike Force

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

    •  /