Abo
  • Services:

All-IP: Telekom will mit Softwarepatch VoIP-Abbrüche beenden

Die Telekom will mit einem Patch gegen Abbrüche bei VoIP-Telefonaten durch eine Zwangstrennung vorgehen. Schuld an dem Problem sei ein Fehler im Script einer Software im Netz der Telekom.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme
Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme (Bild: Odd Andersen/AFP/Getty Images)

Die Deutsche Telekom will mit einem Softwarepatch die Abbrüche bei Voice-over-IP beenden. Das sagte Telekom-Sprecher André Hofmann Golem.de auf Anfrage. Zuerst hatte Heise Online über das Problem berichtet.

Stellenmarkt
  1. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen
  2. BENTELER Steel/Tube, Paderborn

Hofmann erklärte: "Es ist ein Fehler im Script der Software. Den Patch haben wir getestet, und es funktioniert. Morgen Abend etwa dürfte das Problem gelöst sein." Die Unterbrechung sei nur bei VoIP aufgetreten. Internet und das IP-TV-Angebot Entertain seien nicht betroffen gewesen.

Der Patch werde im Netz der Telekom eingespielt, Router beim Endkunden seien von dem Problem nicht betroffen. Es habe sich um keinen gewollten Abbruch gehandelt, betonte Hofmann.

Nur Telekom-Kunden mit All-IP-Anschlüssen hätten die Zwangstrennungen im Intervall von 24 Stunden und 15 Minuten festgestellt, berichtete Heise Online. Wer genau zu der Zeit der ungewollten Trennung telefoniert habe, sei betroffen gewesen, sagte Hofmann.

Von einem Ultimatum der Telekom, die Sprachtelefonie auf VoIP umzustellen oder gekündigt zu werden, sind 300.000 Kunden betroffen. Das hatte die Telekom im September 2014 Golem.de erklärt. Wir hatten am 23. September 2014 berichtet, dass die Telekom damit begonnen habe, die VoIP-Umstellung in den 54 Städten, in denen zuerst VDSL angeboten wurde, mit Kündigungsdrohungen durchzusetzen. Angeschrieben würden nur Kunden, deren Vertrag in einigen Monaten auslaufe und die einen PSTN/ISDN-Anschluss hätten.

Ziel sei es, bis zum Ende des Jahres 2018 das gesamte Netz in Deutschland auf IP-Technologie umzustellen. Im September sei dies bei rund 3,5 Millionen Kunden abgeschlossen, jede Woche kämen rund 60.000 hinzu.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€
  2. 4,95€
  3. 99,99€
  4. 59,99€

Emulex 10. Jan 2015

Moment...ich dachte das wären 2 Paar Schuhe. Die VoIP-Umstellung der Telekom läuft doch...

Jasmin26 09. Jan 2015

Danke, genau das ging mir durch den kopf ....

M.P. 09. Jan 2015

... da wären manche ALL-IP Umgestellte wohl froh .... Da gibt es wohl nicht wenige bei...

MESH 08. Jan 2015

bei denen wird eben auch nur mit Wasser gekocht. Zumindest ists behoben.


Folgen Sie uns
       


Hyundai Ioniq - Test

Wir sind den elektrisch angetriebenen Hyundai Ioniq ausgiebig Probe gefahren.

Hyundai Ioniq - Test Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  2. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen
  3. DSGVO Zuckerberg will EU-Datenschutz nicht weltweit anwenden

    •  /