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Staatssekretärin Brigitte Zypries auf der Ifa 2014 am Stand von Vodafone und Kabel Deutschland
Staatssekretärin Brigitte Zypries auf der Ifa 2014 am Stand von Vodafone und Kabel Deutschland (Bild: Messe Berlin)

Kabelnetzbetreiber: Routerwahl soll zu Bruch des Fernmeldegeheimnisses führen

Staatssekretärin Brigitte Zypries auf der Ifa 2014 am Stand von Vodafone und Kabel Deutschland
Staatssekretärin Brigitte Zypries auf der Ifa 2014 am Stand von Vodafone und Kabel Deutschland (Bild: Messe Berlin)

TV-Kabelnetzbetreiber wenden ein, dass eine freie Routerwahl technisch nicht möglich sei. Denn anders als in DSL-Kupferdoppelader-Netzen gebe es in Kabelnetzen "keine dedizierte, individuell vom Netzbetreiber adressierbare physische Anschlussleitung zum Kunden".

In den Stellungnahmen zum Referentenentwurf zur freien Routerwahl haben die Kabelnetznetzbetreiber technische Einwände erhoben. Unitymedia erklärte, durch freie Routerwahl entstünde eine "schwerwiegende Schutzlücke" des Fernmeldegeheimnisses, die "mit geltendem Datenschutz- und Telekommunikationsrecht nicht vereinbar ist".

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In Kabelnetzen als Shared Medium würde dies dazu führen, dass ein Teil der Datenverarbeitung, nämlich die Prüfung der eingehenden Signale auf ihre Bestimmung für den jeweiligen Teilnehmer, außerhalb des Kontrollbereichs des Dienstanbieters stattfinde. Kabelmodems würden "nicht nur von für den jeweiligen Teilnehmer bestimmten Daten erreicht, sondern auch von allen Signalen für andere Teilnehmer". Das Kabelmodem filtere die für den jeweiligen Nutzer bestimmten Daten heraus und entschlüssele diese, während andere Daten verworfen würden.

Ein Anruf oder eine E-Mail, die für den Nachbarn eines Teilnehmers bestimmt ist, werde vom Kabelmodem des Teilnehmers auf die Adressierung analysiert, und "das Kabelmodem entscheidet aufgrund dieser Analyse", ob es den Anruf annimmt, die E-Mail entschlüsselt und an den Teilnehmer weiterleitet oder nicht. Das Kabelmodem des Nachbarn mache dies ebenso.

In einem Shared Medium seien grundsätzlich besondere Vorkehrungen nötig, "weil ein aus einer fremden Kommunikation stammendes Signal an jedem einzelnen Leitungsende des gleichen Anschlussnetzes anliegt und dort wahrgenommen werden kann", erklärte Unitymedia.

Kabelmodem als Netzabschlusspunkt und nicht als Endgerät 

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flasherle 10. Apr 2015

das ist tatsächlich der grund wieso ich noch nicht hoch bin mit dem tarif :) wollte...

M. 03. Apr 2015

Sorry, mein Fehler, sollte natürlich SEC (also AES-128) heissen. BPI+ ist ja das DES-56...

bla 03. Apr 2015

Die Häufigkeit ist recht unterschiedlich. Manchmal gibt es monatelang kein Problem, im...

x2k 03. Apr 2015

War ja nur ne vermutung

Moe479 02. Apr 2015

empfänger und sender ... der rest _sollte_ entsprechend asyncron zwischen diesen...



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