Breko: "Telekom verzögert gezielt den Vectoring-Ausbau"

Der Netzbetreiberverband Breko will Belege dafür haben, dass die Telekom immer dann Vectoring-Ausbaupläne bekanntgibt, wenn ein Konkurrent zuvor ebenfalls Ausbaupläne angekündigt hat. Die Telekom nimmt dazu Stellung.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Veranstaltung zum Netzausbau
Telekom-Veranstaltung zum Netzausbau (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation) wirft der Deutschen Telekom vor, gezielt den Vectoring-Ausbau anderer Unternehmen zu behindern. In immer mehr Fällen gebe die Telekom immer dann den Ausbau bestimmter Gebiete bekannt, wenn dort bereits ein Wettbewerber aktiv sei und den Ausbau angemeldet habe. Zwar sei der parallele Einsatz von VDSL an einem Kabelverzweiger (KVz) durchaus möglich, rechne sich für zwei Anbieter aber meist nicht. Der Konflikt mit dem Start von VDSL-Vectoring sei absehbar, denn die Vectoring-Technik könne nur von einem Unternehmen betrieben werden.

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So habe sich etwa das Breko-Mitgliedsunternehmen Rhönenergie aus dem hessischen Fulda entschlossen, den Ort Hosenfeld mit 20 Kabelverzweigern mit VDSL zu versorgen und entsprechende Ausbauanträge bei der Telekom gestellt. Kurz darauf habe sich der Konzern jedoch bei der Gemeinde gemeldet und mitgeteilt, er werde selbst bis Mitte 2014 fünf Kabelverzweiger mit VDSL erschließen. "Das Rosinenpicken der Telekom boykottiert den Breitband-Ausbau in ländlichen und unterversorgten Gebieten", sagte Breko-Geschäftsführer Stephan Albers.

Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de: "Die Vorwürfe entbehren jeder Grundlage. Wir behindern keine Wettbewerber. Das würde die Bundesnetzagentur auch gar nicht zulassen. Für den Vectoring-Ausbau hat die Behörde geregelt, dass in einem Ortsnetz derjenige Anbieter Vectoring einsetzen darf, der großflächiger ausbaut. Grundlage für unsere Ausbauplanungen ist, wie wir den Netzausbau wirtschaftlich realisieren können, und nichts anderes."

Beim Ausbau in der Gemeinde Hosenfeld ersetze die Telekom in einem bundesweiten Projekt die ATM-Technik durch MSAN-Technik, die VDSL ermöglicht. "Und zwar völlig unabhängig vom Ausbau der Wettbewerber", so Blank.

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Anonymer Nutzer 28. Nov 2013

Was redest du da für einen Unsinn? O.o Ich spreche mich gegen Monopolisierung der...

g0r3 27. Nov 2013

Wenn wir schon doofe Vergleiche aufstellen, muss er wenigstsens so lauten: Der Staat...

tingelchen 27. Nov 2013

Der Beleg ergibt sich von selbst, wenn immer öfter nach der Anmeldung die Telekom am...

Shao-Lee 27. Nov 2013

Vielen Dank für Ihre Information. Wir bauen demnächst die Netzknoten mit dem höchsten...



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