Abo
  • Services:

Fritzbox-Testlauf: Vectoring soll beim Endkunden echte 100 MBit/s bringen

Ein kommerzieller Testlauf in Heidelberg soll 150 Haushalten nach einem Update auf Vectoring 100 MBit/s bringen.

Artikel veröffentlicht am ,
Fritzbox-Testlauf: Vectoring soll beim Endkunden echte 100 MBit/s bringen
(Bild: AVM)

AVM hat mit VDSL-Vectoring eine Datenübertragungsrate von 100 MBit/s erreicht. Das ist nach Angaben des Unternehmens das Ergebnis eines ersten kommerziellen Vectoring-Pilotprojektes des Netzwerkausrüsters Alcatel Lucent und des Netzbetreibers Inexio mit Fritzbox-Geräten in der Bahnstadt in Heidelberg.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Hanau
  2. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal

Bisher ist VDSL maximal mit 50 MBit/s verfügbar. Beim Upload verspricht Vectoring bis zu 40 MBit/s. Doch der Vectoring-Effekt auf der Kupferleitung nimmt ab einer Leitungslänge von etwa 500 Metern deutlich ab und ist ab einer Leitungslänge von 700 bis 800 Metern praktisch nicht mehr feststellbar. Vectoring ist daher nur vom Kabelverzweiger (Kvz) aus sinnvoll einsetzbar und setzt voraus, dass dieser mit Glasfaser oder Richtfunk an das Backbone-Netz angebunden ist, ergab ein Test des Breko.

Rund 150 Haushalten mit einer Fritzbox stehe danach seit dem Update auf FritzOS 6.0 eine Datenrate von 100 MBit/s zur Verfügung, so AVM. Die VDSL2 Line Cards von Alcatel Lucent des Netzwerkausrüsters und die Fritzbox-Modelle enthalten Chipsätze verschiedener Hersteller. "Dieses erste Pilotprojekt zeigt somit, dass Vectoring auch mit gemischter Netzwerkinfrastruktur möglich ist", erklärte AVM.

"Große Teile der Bahnstadt in Heidelberg versorgen wir mit Fibre To The Building (FTTB) oder Fibre To The Home (FTTH)", sagte Christoph Staudt, Verantwortlicher Technik in der Geschäftsleitung von Inexio. "Durch den Einsatz von VDSL2 Vectoring können wir trotz der mehr als 150 Anschlüsse pro Gebäude Bandbreiten von 100 MBit/s für die einzelnen Nutzer sicherstellen."

Bislang waren die mit den Fritzbox-Modellen 7390 und 7360 ausgestatteten Wohnungen mit 50-MBit/s-VDSL-Anschlüssen versorgt. Die Leitungskapazität im Kabelbündel lag laut AVM bei durchschnittlich 79 MBit/s. Die Fritzbox-Modelle wurden durch ein Softwareupdate Vectoring-fähig. Am anderen Ende des Kabelbündels kam ein DSLAM mit Vectoring-fähigen Line Cards zum Einsatz. Dabei konnte die mittlere Leitungskapazität auf 126 MBit/s gesteigert werden. Inexio kann laut AVM allen Teilnehmern dieses Pilotprojektes nun eine verdoppelte Datenrate von 100 MBit/s anbieten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 215,71€
  2. 103,90€

Neuro-Chef 01. Feb 2014

So isses!

devhd 31. Jan 2014

IT, Medizin, Forschung, 30.000 Studenten (Uni), Schloss, Neckar, niedrigste Arbeitsquote...

y.m.m.d. 31. Jan 2014

Die Latenz. Bei UMTS/HSDPA/LTE ist das ein vielfaches im Vergleich zu DSL über Telefon...

y.m.m.d. 31. Jan 2014

Umziehen wäre vermutlich das einfachste xD

Anonymer Nutzer 31. Jan 2014

Erklär mir doch mal wie man mit einem Shared Medium 150 Mbit GARANTIEREN will ? Klar...


Folgen Sie uns
       


Anthem - Fazit

Wir ziehen unser Fazit zu Anthem und erklären, was an Biowares Actionrollenspiel gelungen und weniger überzeugend ist.

Anthem - Fazit Video aufrufen
Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

    •  /