Verbraucherzentrale: 384-KBit/s-Drosselung bei LTE könnte bald enden

Die Deutsche Telekom ist zwar bereit, keine falschen Werbeversprechen zu den LTE-Tarifen Call & Surf Comfort via Funk mehr auszugeben. Jetzt wird mit einer neuen Frist aber auch ein Ende der DSL-Drosselung gefordert.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbung für "Call & Surf Comfort via Funk"
Werbung für "Call & Surf Comfort via Funk" (Bild: Deutsche Telekom)

Die Verbraucherzentrale Sachsen will nicht nur, dass die Deutsche Telekom aufhört, ihre gedrosselten LTE-Anschlüsse auf dem Land als "schnelles Internet" zu bewerben. Der Konzern soll auch bis zum 15. Januar 2014 die Drosselung auf 384 KBit/s beenden. Das gab die Verbraucherzentrale am 8. Januar bekannt.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter/in Projektmanagement (m/w/d)
    Hochschule Furtwangen, Tuttlingen
  2. Softwareentwickler*in für Radardatenverarbeitung (w/m/d)
    Hensoldt, Ulm
Detailsuche

"Surfen mit bis zu 100 MBit/s", so warb der Konzern für die LTE-Tarife Call & Surf Comfort via Funk, über die schnellere Internetzugänge überwiegend in ländlichen Regionen ohne DSL-Versorgung angeboten werden. Doch je nach gebuchter Tarifklasse wird gedrosselt, wenn ein bestimmtes Datenvolumen verbraucht wurde. Beim Tarif S-Standard für 34,95 Euro ab 10 GByte und beim Tarif-M für 39,95 Euro ab 15 GByte. Nutzer werden dann für den Rest des Monats auf eine Geschwindigkeit von maximal 384 KBit/s für den Downstream gesetzt.

Während die Telekom zu dem Werbeversprechen bereits am 17. Dezember 2013 eine Unterlassungserklärung abgegeben hat, wurde ihr zur Drosselung zunächst eine Frist bis zum 8. Januar 2014 eingeräumt. "Da die Telekom zu diesem brisanten Thema nun mit einem weiteren Gesprächsangebot auf die Verbraucherzentrale Sachsen zugekommen ist, wird diese Frist noch einmal verlängert. Die Deutsche Telekom hat nun bis zum 15. Januar Zeit, sich zu diesem Punkt der Abmahnung endgültig zu äußern", teilten die Verbraucherschützer jetzt mit.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte bereits im Oktober 2013 eine Klage gegen die Telekom zu den Drosselungsklauseln in DSL-Verträgen im Festnetz gewonnen. Da die Telekom-Tarife als Internetflatrate und unter der Angabe Maximalgeschwindigkeit beworben werden, sei die nachträgliche Drosselung eine "unangemessene Benachteiligung". Das Landgericht Köln gab der Verbraucherzentrale recht und erklärte die Klauseln für unzulässig. Die Telekom verzichtete auf ihr Widerspruchsrecht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


mp3fan 11. Jan 2014

Hallo Born2win, ich fand viele Erklärungen dort einleuchtend. Wenn es aber Fehler gibt...

mp3fan 11. Jan 2014

Das ist ebenso eine typische Meinung, die von bestimmten Panikmachern gern angewendet...

Laserdance 10. Jan 2014

es gibt ja Programme oder auch Windows Console Commands mit denen man einen Ping Trace...

Dod1977 10. Jan 2014

Ich würde selbst eine DSL-1000-Verbindung dem SAT-Crab vorziehen. Zu teuer, zu...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
SFConservancy
Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen

Ähnlich wie schon vor Jahrzehnten mit Sourceforge sollen Open-Source-Projekte nun auch Github verlassen.

SFConservancy: Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen
Artikel
  1. Softwareupdate: Teslas können Schlaglöcher erkennen und Federung anpassen
    Softwareupdate
    Teslas können Schlaglöcher erkennen und Federung anpassen

    Durch ein Softwareupdate können Teslas nach Schlaglöchern suchen und bei Bedarf die adaptive Federung ändern.

  2. Wärmeversorgung: Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand
    Wärmeversorgung
    Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand

    Der Versorger Vattenfall baut in Berlin einen riesigen Warmwasserspeicher, um Häuser im Winter heizen zu können. Das könnte beim möglichen Gasnotstand helfen.

  3. Bundeskartellamt: VW und Bosch dürfen an automatisiertem Fahren forschen
    Bundeskartellamt
    VW und Bosch dürfen an automatisiertem Fahren forschen

    Das Bundeskartellamt erlaubt es VW und Bosch, gemeinsam an der Fortentwicklung des automatisierten Fahrens zu arbeiten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI RTX 3080 12GB günstig wie nie: 949€ • AMD Ryzen 7 günstig wie nie: 259€ • Der beste 2.000€-Gaming-PC • Cooler Master 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 467,85€ • Asus RX 6900 XT OC günstig wie nie: 1.049€ • Mindstar (Gigabyte RTX 3060 399€) • Galaxy Watch3 45 mm 119€ [Werbung]
    •  /