• IT-Karriere:
  • Services:

Breitbandtreff Berlin: Breko-Mitglieder setzen (fast) nur auf Glasfaser

Weil die Telekom sich derzeit ganz auf Vectoring konzentriert, ist bei den Netzbetreibern im Breko nur noch von Glasfaser und FTTH die Rede.

Artikel veröffentlicht am ,
Glasfaserbündelrohre in Tirol
Glasfaserbündelrohre in Tirol (Bild: HellasX/Lizenz: Public Domain)

Die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (Breko) konzentrieren sich 2014 offenbar ausschließlich auf den Ausbau ihres Netzes mit Glasfaser. Das geht aus der Einladung zum Breko Breitbandtreff Berlin am 11. Februar 2014 hervor.

Stellenmarkt
  1. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Lüdenscheid

In der Einladung heißt es, die 165 Mitgliedsunternehmen investierten jährlich rund 1,5 Milliarden Euro in den Glasfaserausbau in Stadt und Land und seien auch weiterhin zu Investitionen bereit. Einer aktuellen Studie zufolge würden die Netzbetreiber im Breko bis 2018 mehr als neun Milliarden Euro in den Glasfaserausbau in Deutschland investieren. Die Studie des WIK-Institutes hatte der Breko bereits Ende November 2013 vorgestellt.

Unter den Breko-Mitgliedern sind weiterhin viele Netzbetreiber, die in DSL, VDSL und Vectoring investieren.

Die Deutsche Telekom nennt dagegen keine Ziele mehr für den Ausbau von Fiber To The Home (FTTH). Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme kündigte am 3. September 2013 an: "Wir werden 10.000 Kilometer Glasfaser verlegen. Wir werden damit Vectoring anbieten können." Weitere 17.600 Multifunktionsgehäuse werden aufgebaut. "Der FTTH-Ausbau geht weiter, wie angekündigt, aber langsamer. Der Ausbau ist schwieriger, weil er kostenintensiv ist." Konzernchef René Obermann ergänzte: "FTTH wird nicht langsamer ausgebaut, aber der Schwerpunkt liegt auf Vectoring."

Ein Konzernsprecher hatte Ende 2013 von einer unverändert starken Nachfrage nach den Glasfaser-Produkten VDSL und FTTH gesprochen. Die Gesamtzahl dieser Anschlüsse kletterte im dritten Quartal um 119.000 auf rund 1,4 Millionen. Innerhalb eines Jahres sei diese Zahl damit um 65 Prozent gestiegen. Mehrmalige Nachfragen zu den konkreten Zielen für den Glasfaserausbau im Jahr 2014 wurden von dem Konzern nicht beantwortet.

Nachtrag vom 13. Januar 2014, 16:51 Uhr

Der Breko erklärte nachträglich, nicht ausschließlich auf FTTB/FTTH zu setzen, sondern auch auf FTTC, was Zugänge per VDSL inklusive VDSL-Vectoring, aber auch DSL-Zugänge einschließt, die via Schaltverteiler realisiert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 11,99€

robinx999 13. Jan 2014

Interessant, es gibt genügend systeme mit mehr wie einem gigabit anschluss ich finde es...

cat24max1 12. Jan 2014

Japp viel Spaß mit überlasteten Segmenten und Backbones...

nille02 12. Jan 2014

Ja danke, ist alles bekannt. Die DSLAMs müssen ja dennoch angebunden werden. Wie weit...

spezi 12. Jan 2014

Ich habe weder etwas von einer "verbindlichen Zusage" geschrieben, noch davon, dass...

non_sense 11. Jan 2014

Das hatte gar nichts damit zu tun. Es hat sich einfach keiner dafür interessiert...


Folgen Sie uns
       


Flight Simulator Grafikvergleich (Low, Medium, High, Ultra)

Wir haben einen Start von New York City aus in allen vier Grafikstufen durchgeführt.

Flight Simulator Grafikvergleich (Low, Medium, High, Ultra) Video aufrufen
5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

    •  /