Schon wieder neue Passwörter: Einige Kunden von Spotify sollen sie als Vorsichtsmaßnahme ändern, der Hintergrund bleibt vage. Auch nach welchen Kriterien die Kunden ausgewählt wurden, ist nicht bekannt.
Dropbox warnt zahlreiche Nutzer vor einem Einbruch in die eigenen Systeme aus dem Jahr 2012. Betroffene Accounts sollten mit einem neuen Passwort versehen werden.
Microsoft hat seine neue Autorisierungs-App Authenticator auch für Android und iOS veröffentlicht. Damit können Nutzer Anmeldungen auf einem PC zusätzlich absichern. Praktischerweise können mehrere Konten verwendet werden, auch von Diensten, die Microsoft nicht selbst anbietet.
Die Klage des Kernel-Entwicklers Christoph Hellweg gegen VMware ist im Ergebnis erfolglos, hat das Landesgericht Hamburg geurteilt. Auf den wesentlichen Vorwurf Hellwegs gingen die Richter aber gar nicht erst ein. Der Kernel-Hacker will in Berufung gehen.
Dropbox hat seine Textbearbeitung für Teams als öffentliche Beta vorgestellt. Dropbox Paper gibt es nicht nur im Web, sondern auch als Android- und iOS-Apps. Die Anwendung soll mit Google Docs und Slack konkurrieren.
Oracle übernimmt den Konkurrenten Netsuite. Oracle-Gründer Larry Ellison ist zugleich mit 40 Prozent größter Aktionär von Netsuite, was Kritiker seine Interessen bei dem Kauf hinterfragen lässt.
Die deutsche und die chinesische Seafile wollen nicht mehr zusammenarbeiten. Im Streit werden Preiserhöhungen von bis zu 400 Prozent beklagt. Die Chinesen werfen den Deutschen Hinterhältigkeit vor.
Amazons Deutschlandchef redet wieder über mehr Vollzeitstellen. Vom Standort Brieselang bei Berlin wurde berichtet, dass fast die Hälfte der Beschäftigten nur befristete Verträge habe.
Mit dem Werkzeug Lepton komprimiert Dropbox Bilder im Jpeg-Format, um Speicherplatz zu sparen. Das Unternehmen hat das Werkzeug und das Dateiformat nun als Open Source freigegeben.
Im Streit um den Zugriff von US-Behörden auf Rechenzentren in Europa von Microsoft ist eine Entscheidung zugunsten des Unternehmens gefallen. Ein Sprecher des US-Justizministeriums glaubt, dass dies die öffentliche Sicherheit untergrabe.
Vollmundig lobt Huawei seinen eigenen Erfolg und will nach China nun Europa und den Rest der Welt erobern. Bis der chinesische Konzern im Bereich Server, Cloud und Storage tatsächlich führend ist, muss noch einiges passieren, unterschätzen sollte man ihn allerdings nicht.
Dropbox nutzt das von Google initiierte Kompressionsverfahren Brotli für seinen Dienst. Um die Sicherheit garantieren zu können, setzt Dropbox dabei auf die Programmiersprache Rust statt C.
Der Zahlungsabwickler Paypal hat sich in einem ungewöhnlichen Schritt für die Sperrung des deutschen Cloud-Anbieters Seafile entschuldigt. Es ging um den Vorwurf des Verbreitens illegaler Inhalte. Doch Seafile will nicht mehr mit dem US-Konzern arbeiten.
Die deutsche Dropbox-Alternative Seafile sollte den Datenverkehr der Kunden für Paypal überprüfen. Als das fränkische Unternehmen sich weigerte, wurde der Cloud-Anbieter gesperrt.
Sicherheitsfirmen sind in der Community oft nicht wohlgelitten. Mikko Hypponen von F-Secure spricht im Interview über Vertrauen und Privatsphäre und Bankentrojaner im Weltall - und erklärt, warum Microsoft nicht mehr scheiße ist.
Schwere Geschütze in Richtung Intels Xeon-D: Caviums neuer ThunderX2-Prozessor für ARM-Server nutzt 54 selbst entwickelte Kerne und wird in einem modernen Fertigungsverfahren hergestellt.
Der Anbieter von Cloud- und Containertechnologie sowie Node.js-Sponsor, Joyent, ist von Samsung übernommen worden. Samsung will damit vor allem seine Mobile- und IoT-Sparte durch ein eigenes Angebot stärken. Die Produkte sollen zudem weiter als Open Source bereitstehen.
Das Berliner Startup Soundcloud hat einen größeren Anteil an Twitter verkauft. Einige Jahre zuvor war ein Übernahmeversuch des Musikstreamingdienstes durch Twitter gescheitert.
Der neue SQL Server 2016 von Microsoft bietet Geschwindigkeitssteigerungen dank In-Memory-Technik, unterstützt die Statistiksoftware R und ermöglicht maschinelles Lernen aus der Datenbank heraus. Für Entwickler ist der SQL-Server kostenlos - für die Zeit der Migration von Oracle ebenfalls.
Salesforce hat die Gründung des Deutschen Stephan Schambach für 2,8 Milliarden US-Dollar gekauft. Mit dem Anbieter von E-Commerce-Shopsystemen in der Cloud - Demandware - arbeitet Salesforce schon lange erfolgreich zusammen. Es ist die bisher größte Übernahme von Salesforce.
12345678, Passwort, Password oder doch St@art123? All diese Passwörter könnten bald nicht mehr funktionieren - jedenfalls bei einigen Cloud-Diensten von Microsoft und beim Microsoft-Account selbst.
Amazon Web Services sucht in Deutschland Mitarbeiter. Die Region Frankfurt sei die am schnellsten wachsende internationale Region in der Firmengeschichte, sagte ein Manager.
Um seine Projekte rund ums maschinelle Lernen zu beschleunigen, baut Google spezielle eigene Chips. Diese werden seit einem Jahr etwa für Street View oder Alpha Go genutzt und sollen künftig auch für Googles Kunden bereitstehen.
Update Es wäre das Ende von Intels Smartphone-Ambitionen: Die Broxton- und Sofia-SoCs werden angeblich nicht mehr weiterentwickelt. Beide Projekte seien eingestampft, denn Intel konzentriere sich auf 5G.
Die Open Telekom Cloud ist für Huawei ein sehr wichtiges Prestige-Objekt in Europa und weltweit. Es steht im Mittelpunkt des Huawei Cloud Congress, der heute in Prag begonnen hat.
Ein Internet, bevor es das Internet gab: Schon in den 60ern vernetzten sich Fluggesellschaften per Cloud Computing. Seither hat sich die Technik kaum verändert - ein Problem für die Passagiere. Sie wissen nicht, wo Informationen liegen und ob sie missbraucht oder von Regierungen eingesehen wurden.
Der Facebook Messenger erhält unter iOS und Android zwei praktische neue Funktionen: Ab sofort lassen sich Inhalte, die auf Dropbox gespeichert sind, direkt verschicken. Außerdem können multitaskingfähige Nutzer nun bei Videotelefonaten chatten.
Bei Oracle war Wim Coekaerts Chef der Entwicklungsabteilung für Linux und Virtualisierung und verantwortlich für die Erfolge von Oracle mit Linux. Coekaerts ist nun bei Microsoft beschäftigt.
Update Mit dem Kauf des Kartendienstes Here bereiten sich die deutschen Oberklassehersteller auf das autonome Fahren vor. Auch Amazon soll Interesse haben - und hätte dafür mehrere Gründe.
Im Fahrwasser der Cloud etablieren sich verschiedene Konzepte in den Rechenzentren der Anbieter. Software Defined Networking ist so eines: Worum geht es dabei, und für wen ist SDN interessant?
Cebit 2016 Huawei will neuartige Industrieroboter für das Internet der Dinge mit einem Augsburger Unternehmen entwickeln. Auch mit Intel wurde eine Partnerschaft geschlossen.
In dem Projekt Sonic hat Microsoft verschiedene Softwarekomponenten veröffentlicht, die Netzwerkfunktionen in der Azure-Cloud ermöglichen. Der Code basiert auf Debian und einer ebenfalls freien Hardwareabstraktion.
Das auf Sicherheit getrimmte Betriebssystem Qubes kommt in der neuen Version mit vorkonfigurierten Arbeitsumgebungen. Der Installationsprozess ist einfacher, die Hardware-Unterstützung besser. Auch erste Pläne für Version 4.0 wurden mitgeteilt.
Zum 100. Firmengeburtstag sollte sogar die Kanzlerin nach München kommen. In Zukunft will BMW auch bei der Entwicklung von selbstfahrenden Autos ganz vorne dabei sein.
RSA 2016 Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für über den Browser geteilte Dateien: Das deutsche Startup Boxcryptor will das mit dem neuen Dienst Whisply bald anbieten.
Ganz viel Konjunktiv und sehr wenig klare Aussagen: In der ersten mündlichen Verhandlung der GPL-Klage gegen VMWare haben sich die Richter redlich bemüht, Dinge zu durchdringen, die eigentlich nur Computerspezialisten verstehen. Die Grundsatzfragen wurden auf später vertagt.
Die neue EU-Verordnung zum Datenschutz ist bei einer Anhörung im Bundestag teilweise auf scharfe Kritik gestoßen. Es sei zudem eine "gewaltige Aufgabe", die Regelungen an deutsches Recht anzupassen.
Der Streamingdienst Spotify migriert sein Backend in den Cloud-Dienst von Google. Das vereinfache die Arbeit der Entwickler langfristig. Vorher müssen aber noch die Analyse-Werkzeuge umgebaut werden.
Fast zehn Jahre nach der letzten Hauptversion ist Version 0.4.0 des Windows-Nachbaus ReactOS erschienen. Verbesserungen unter anderem bei der Dateisystem- und Hardwareunterstützung bringen das Betriebssystem näher an eine freie Implementierung der Windows-NT-Architektur.
Microsoft bindet Red Hat Enterprise Linux in den Azure Marketplace ein. Auch Bitnami-Images sowie Walmarts Oneops sind künftig auf Microsofts Cloud-Plattform zu finden.
Offenbar gibt es bei deutschen Firmen Bedenken gegen die Speicherung von Daten in den USA. Dem will der Clouddienst Dropbox nun mit einem neuen Angebot begegnen.
Amazon ergänzt seinen AWS Remote Desktop Service um Voice over IP (VoIP). Damit kann ein Softphone auf einem virtuellen Desktop laufen und Anrufe in realen Telefonnetzen führen.
Das Deep-Learning-Werkzeug CNTK von Microsoft steht nun als Open Source bereit. Wie vergleichbare Technik kann es zur Bild- oder Spracherkennung genutzt werden, soll dabei aber deutlich schneller sein als Googles Tensorflow.
Microsoft veröffentlicht Produkte für die Sprache R nach einem Kauf nun unter eigenem Namen. Die Unterstützung für Linux, Hadoop und die freie Variante bleiben dabei erhalten. Zudem gibt es kostenlose Angebote.
Die neue Version 9.5 von PostgreSQL kann Einträge per Upsert erstellen oder auch aktualisieren. Die Sicherheit ist verbessert worden, und die Datenbank bietet mehrere Big-Data-Funktionen.
Der E-Mail- und Kalenderdienst von Amazon, Workmail, steht nach der Testphase nun für alle Kunden bereit. Dafür wird die Amazon-Cloud samt Active Directory genutzt, was als Ersatz für Microsoft Exchange dienen soll.
Nach der Übernahme durch Dell folgt der Stellenabbau bei dem Speicherhersteller EMC. Dafür plant der Dell-Konzern Ausgaben von 250 Millionen US-Dollar ein und macht ein Geheimnis aus dem Umfang der geplanten Entlassungen.