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Enoms Verschleierung hat Google für seine Domains versehentlich aufgehoben.
Enoms Verschleierung hat Google für seine Domains versehentlich aufgehoben. (Bild: Screenshot Golem.de)

Google Apps: Nutzerdaten von verschleierten Domains veröffentlicht

Enoms Verschleierung hat Google für seine Domains versehentlich aufgehoben.
Enoms Verschleierung hat Google für seine Domains versehentlich aufgehoben. (Bild: Screenshot Golem.de)

Name, Adresse und E-Mail von Nutzern, die bei Google eine Domain registriert haben und eigentlich verschleiern wollten, wurden versehentlich veröffentlicht. Der Fehler ist zwar inzwischen behoben, die Daten sind jedoch weiterhin im Internet zu finden.

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Die Verschleierung ist ein Zusatzdienst für Nutzer, die über Google Apps eine Domain sichern wollen. Durch einen Fehler in der Konfiguration sind die Whois-Daten von über 280.000 Domains dennoch sichtbar gemacht worden - und das über mehrere Jahre hinweg. Dazu gehören neben dem Namen auch die Adresse und Telefonnummer des Domain-Inhabers sowie dessen E-Mail-Adresse. Benutzer des neu eingeführten Dienstes Google Domain sind nicht betroffen.

Google hat den Fehler eingeräumt und vor wenigen Tagen behoben, nachdem es von Cisco darüber informiert wurde. Allerdings werden solche Whois-Daten oftmals archiviert. Deshalb dürften sie weiterhin auffindbar sein.

Beendet trotz Verlängerung

Der Zusatzdienst für die Verschleierung wird von Enom bereitgestellt. Nutzer, die über Google Apps eine Domain registrieren, können ihn kostenpflichtig dazubuchen. Der Dienst wird für jeweils ein Jahr gebucht und muss dann erneuert werden. Durch einen Fehler hob Google die Verschleierung nach einem Jahr wieder auf, auch wenn Nutzer den Vertrag mit Enom verlängert hatten.

Über die Domains bei Google App können Nutzer direkt auf Googles Kalender oder auf Google Docs zugreifen. Sie werden meist durch Googles Partner angeboten, Cisco hat einen Teil der betroffenen Domains untersucht und kommt zu dem Schluss, dass eine große Anzahl von dubiosen Benutzern registriert wurde. Beispielhaft seien federalbureauinvestigations.com und hfcbankonline.com, die beide eine äußerst schlechte Reputationsbewertung hätten. Allerdings hätten viele Nutzer auch einen legitimen Grund, ihre Domains zu verschleiern, etwa wenn sie besonders schützenswerte Informationen haben.


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Marentis 14. Mär 2015

Generell ist die Frage, ob man bei nicht kommerziellen Angeboten überhaupt wissen muss...

Elchinator 13. Mär 2015

Die gebuchte Leistung wurde nicht erbracht, schlimmer noch, durch den Streisand-Effekt...

HiddenX 13. Mär 2015

Das ist für mich ein ausreichender Grund.



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