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Compute Engine: Googles Cloud skaliert automatisch

Für Googles Compute Engine steht nun auch ein Autoscaling-Dienst bereit. Dieser befindet sich noch in der Betaphase. Google schließt damit zu dem Angebot der Konkurrenz auf.
/ Sebastian Grüner
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Google bietet nun auch einen Skalierungsdienst für seine Cloud. (Bild: Wikimedia: Ardo 191)
Google bietet nun auch einen Skalierungsdienst für seine Cloud. Bild: Wikimedia: Ardo 191

Wie von Googles Produkt-Chef Brain Stevens angekündigt , können Nutzer der Compute Engine nun auf einen Dienst zugreifen, der die Anzahl der genutzten Instanzen je nach Last und Anforderung automatisch nach oben oder unten skaliert. Der Autoscaler für die Cloud ist von dem gleichen Team entwickelt worden, das auch für die Skalierung der Google-Suche und des E-Mail-Dienstes verantwortlich war, wie Google in seinem Cloud-Blog mitteilt(öffnet im neuen Fenster) .

Offiziell befindet sich der Dienst noch in einer Betaphase, was bedeutet, dass sich etwa das API noch ändern könnte. Mithilfe des Autoscalers sollen Kunden Geld einsparen können, falls Anwendungen mit einer geringen Auslastung laufen, ebenso sollen so Lastspitzen aufgefangen werden, um die Anwendungen weiter verfügbar halten zu können.

Dabei kann die Software auf unterschiedliche Ereignisse reagieren. Dazu gehört ein gewünschter Prozentsatz der CPU-Auslastung, wobei sich Google damit auf die Anzahl der verwendeten Rechenkerne bezieht. Ebenso kann auf Informationen der Lastverteilung im Netzwerk zurückgegriffen werden, was vor allem für unerwartet stark ansteigenden Datenverkehr gilt. Darüber hinaus lassen sich verschiedene Metriken der Cloud-Überwachung(öffnet im neuen Fenster) mit dem Autoscaler verwenden, wozu etwa Veränderungen am Datendurchsatz, dem Datenbankverhalten oder auch der Anzahl der von einer Firewall geblockten Pakete gehören.

Weitere Details zu der Funktionsweise und der Benutzung des Autoscalers bietet die Online-Dokumentation(öffnet im neuen Fenster) . Google schließt mit dem Angebot auf das seiner Konkurrenten auf. So verfügen sowohl Amazons EC2(öffnet im neuen Fenster) als auch Microsofts Azure(öffnet im neuen Fenster) bereits seit längerem über vergleichbaren Möglichkeiten zur automatischen Skalierung.


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