Support: Oracle baut 170 Arbeitsplätze in München ab

Oracle baut offenbar europaweit Arbeitsplätze im IT-Support ab. Das sollte ohne Ankündigung erfolgen. Nur wegen des Betriebsrats in Deutschland wurde der Plan bekannt.

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Larry Ellison trat als CEO von Oracle zurück.
Larry Ellison trat als CEO von Oracle zurück. (Bild: Stephen Lam/Reuters)

Oracle will in München 170 Arbeitsplätze im IT-Support abbauen. Das berichtet die Wirtschaftswoche ohne Angabe von Quellen. Der Datenbank- und Serverhersteller hat in Deutschland 2.200 Beschäftigte. Oracle-Deutschland-Chef Jürgen Kunz soll schon begonnen haben, den Plan umzusetzen. Betroffenen seien alternative Jobs im Unternehmen angeboten worden.

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Auch die Computerwoche hatte schon früher über den Stellenbau berichtet. Es seien besonders ältere Mitarbeiter mit höheren Gehältern betroffen.

Der Abbau solle bis Ende Mai 2015 abgeschlossen sein. Unternehmensleitung und Betriebsrat hätten sich offiziell nicht zu dem Bericht geäußert, so die Wirtschaftswoche.

Das britische IT-Magazin The Register hat Informationen, nach denen in Europa insgesamt 450 Arbeitsplätze wegfallen sollen. Demnach sollen alle Supportcenter außerhalb Großbritanniens, Rumäniens und der Niederlande geschlossen werden. In ganz Europa betreibt Oracle rund 40 Supportcenter. Laut Register sollen in Deutschland 150 Arbeitsplätze wegfallen. Der Betriebsrat in Deutschland habe von dem Stellenabbau erfahren und die Informationen veröffentlicht.

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Von dem Abbau seien ausschließlich Entwickler betroffen, die in der Kundenbetreuung für Software tätig seien. Die Supportcenter in Rumänien, Ägypten und Indien seien billiger, weshalb Aufgaben dahin verlagert würden.

Im September 2014 hatte Oracle erklärt, zwei Rechenzentren in Deutschland zu eröffnen. Sie sollen vor Jahresende in Frankfurt am Main und München in Betrieb gehen. Das Angebot richte sich an Unternehmen, die ihre Cloud-basierte Software vor allem aus Deutschland beziehen wollen, sagte Kunz. "Die Ankündigung ist ein Zeichen dafür, dass Oracle als US-Unternehmen dem deutschen Markt verbunden bleibt."

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Anonymer Nutzer 08. Dez 2014

Toll. Der verweist einen dann nach Indien. Ging mir zu mindestens so beim Datenbanksupport.

Anonymer Nutzer 08. Dez 2014

Laut Börsenbericht liegt die Eigenkapitalquote über 50%. Also ist wohl noch kein Ende...

Anonymer Nutzer 08. Dez 2014

Schon seit Jahren ist der Datenbank-Support wohl hauptsächlich in Indien. Ist schon nett...

DeathMD 07. Dez 2014

Münchner Bürgermeister glaubt Limux sei Schuld daran. ;)



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