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Rocket soll simple Container bereitstellen.
Rocket soll simple Container bereitstellen. (Bild: Rocket)

Rocket: Google und Red Hat unterstützen Docker-Alternative

Rocket soll simple Container bereitstellen.
Rocket soll simple Container bereitstellen. (Bild: Rocket)

Als Alternative zu Docker entwickelt CoreOS einen Container-Standard und die Laufzeitumgebung Rocket. Unterstützung gibt es dabei nun offiziell von Google, Red Hat oder auch VMware.

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Zur Hausmesse kündigt CoreOS an, dass seine selbst entwickelte Alternative zu der Container-Verwaltung Docker nun durch große Industrievertreter unterstützt werde. Demnach beteiligten sich unter anderem Google, Red Hat sowie VMware aktiv an der von CoreOS initiierten App-Container-Spezifikation sowie deren Implementierung Rocket.

So kann Rocket künftig laut Mitteilung etwa mit Kubernetes genutzt werden. Das Werkzeug soll es erleichtern, riesige Cluster von Containern zu orchestrieren und ist ursprünglich von Google für einen leichteren Umgang mit Docker erstellt worden. Das von VMware als Container-Host konzipierte Betriebssystem Photon liefert neben Docker auch Rocket als Laufzeitumgebung aus. Auch Red Hat möchte zumindest an der offenen Spezifikation mitarbeiten, vermutlich um seinen Kunden später Rocket oder gar eine Eigenimplementierung anbieten zu können.

Zusätzlich zu Rocket existieren mit Jetpack für FreeBSD und Libappc weitere Umsetzungen der Spezifikation. Dazu kommt nun auch Kurma von Apcera, dem Hersteller eines auf Cloud-Umgebungen spezialisierten Betriebssystems, welches nun auch mit den spezifizierten Container-Abbildern genutzt werden kann.

Die Initiative einer eigenen Container-Spezifikation samt Laufzeitumgebung hat CoreOS vor etwa einem halben Jahr aus Unzufriedenheit mit der Fortentwicklung von Docker gestartet. Aus Sicht des CoreOS-Teams hatte sich Docker zu sehr zu einer monolithischen Komponente entwickelt. Mit Rocket sollen aber die ursprünglichen und vor allem einfachen Eigenschaften von Anwendungs-Containern zurückgebracht werden. Dadurch soll es möglich werden, Anwendungen einmal zu packen und in einer selbstgewählten Umgebung auszuführen.


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