Composer: Dropbox will es mit Google Docs und Co aufnehmen

Der Cloud-Speicherdienst Dropbox will schon lange weg vom reinen Filehosting und plant mit Composer eine einfache, teamfähige Textverarbeitung. Noch ist der Dienst nicht für die Allgemeinheit zugänglich, der Google Docs, Evernote, aber auch Apples iWork für iCloud Konkurrenz machen könnte.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Dropbox Composer ist noch nicht frei zugänglich.
Dropbox Composer ist noch nicht frei zugänglich. (Bild: Dropbox)

Dropbox hat gegenüber Business Insider bestätigt, an Dropbox Composer zu arbeiten. Auf den neuen Dienst hätten manche Nutzer des Cloud-Speicherdienstes bereits für einige Zeit zugreifen können, berichtet Product Hunt. Über die Website, auf der sich Nutzer über neue Apps und Produkte austauschen, wurden auch Screenshots veröffentlicht. In der Browser-Anwendung lassen sich Texte verarbeiten, mit Bildern und anderen Dateien versehen sowie To-Dos und Termine eintragen. Da das Werkzeug mehrere Personen gleichzeitig benutzen können, ist auch ein Versionskonfliktmanagement eingebaut.

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Offenbar wurde der Zugang des noch unfertigen Produkts jedoch unfreiwillig einigen Anwendern gewährt. Mittlerweile ist kein Einloggen mehr auf Composer.dropbox.com möglich. Wer will, kann sich jedoch eine Benachrichtigung zuschicken lassen, wenn der Dienst offiziell gestartet wird. Die Anwendung könnte auf Hackpad basieren, was Dropbox übernommen hatte.

Konkurrenten von Dropbox wie Box bieten bereits eine einfache Textverarbeitung mit Teamfunktionen an - und die Online-Notizzettelverwaltung Evernote hat diese Funktionen auch schon seit langem, seit einiger Zeit auch mit einer Chatfunktion zur Abstimmung zwischen den Teammitgliedern.

Dropbox hatte erst Ende Januar den israelischen Anbieter Cloudon übernommen. Mit Cloudon konnten Office-Dokumente von Microsoft mit einer App auf dem iPad und dem iPhone bearbeitet werden. Dabei wurde eine Oberfläche genutzt, die entfernt an MS Office erinnert, aber für die Touch-Bedienung angepasst ist. Der Dienst wurde mittlerweile von Dropbox geschlossen. Im November 2014 schuf Dropbox für seine Apps unter iOS und Android eine direkte Anbindung an die mobilen Versionen von Word, Excel und Powerpoint. Damit können Dokumente und Präsentationen, die in der Cloud gespeichert sind, direkt bearbeitet und dort auch wieder gespeichert werden.

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Mit Project Harmony kündigte das Unternehmen zudem für Business-Kunden Bearbeitungs- und Kollaborationswerkzeuge an, die Nutzern von Microsoft Office innerhalb der Bürosoftware zeigen, ob ihre Dokumente in der Dropbox gespeichert wurden, gerade von einem anderen Anwender bearbeitet oder noch synchronisiert werden. Auch eine Teamkommunikation ist so möglich.

Wann Dropbox Composer offiziell startet, ist nicht bekannt.

Nachtrag vom 16. Oktober 2015

Dropbox hat eine geschlossene Beta von Composer gestartet und damit auch den Namen des Dienstes verändert: Die Online-Dokumentenverwaltung heißt Paper und wird auch unter dieser Bezeichnung auf den Markt kommen, wie verschiedene US-Medien wie Wired, Engadget und The Verge übereinstimmend berichten.

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