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Android-Smartphones: Weg mit dem Google-Zeug!

Die Bescherung ist vorbei, und der ein oder andere hat womöglich ein neues Android-Smartphone oder -Tablet unter dem Baum vorgefunden. Nicht allen gefällt jedoch die starke Einbindung von Googles Diensten. Golem.de zeigt, wie man Google los wird und wie gut Android ohne dessen Zusätze funktioniert.

Artikel veröffentlicht am ,
Wir befreien Android von Google
Wir befreien Android von Google (Bild: Golem.de)

Android und Google - für viele zwei untrennbare Begriffe. Dass das mobile Betriebssystem eigentlich von Hause aus gar keinen Chrome-Browser, kein Maps, Drive oder Notizen beinhaltet, wissen viele Nutzer nicht: Android an sich ist Google-frei.

Inhalt:
  1. Android-Smartphones: Weg mit dem Google-Zeug!
  2. Hallo, nacktes Android!
  3. Mit Owncloud zur eigenen Synchronisation

Googles Dienste bieten neben den Apps an sich einige Vorteile, etwa eine Synchronisation von E-Mails, Notizen, Adressen, Browser-Verläufen und Musik. Dafür ist allerdings eine umfassende Einbindung in die Google-Welt nötig - inklusive der dazu gehörenden Aufzeichnung des Nutzerverhaltens. Das stört manchen Anwender. Nicht jeder will sich Google derart preisgeben. Mancher braucht diese Anbindung auch gar nicht.

  • Ohne die Google-Apps sieht Android zunächst etwas karg aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Apps besorgt man sich am besten in alternativen App-Shops wie F-Droid ...
  • ... oder Getjar. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch die von Google gewohnte automatische, Geräte übergreifende Synchronisierung lässt sich durch eine eigene Cloud-Lösung wie Owncloud relativ leicht ersetzen. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit der kleinen App Dav Droid lassen sich Owncloud-Kalender wie normale Konten in Android einbinden. (Screenshot: Golem.de)
  • Termine werden anschließend im Android-Kalender angezeigt und in zwei Richtungen synchronisiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Für andere Apps lassen sich häufig mobile Internetseiten als Ersatz verwenden, etwa Here Maps ...
  • ... oder auch die Youtube-Seite. (Screenshot: Golem.de)
Ohne die Google-Apps sieht Android zunächst etwas karg aus. (Screenshot: Golem.de)

Es gibt aber Mittel und Wege, um ein Smartphone von den Google-Services zu befreien. Generell ist es technisch möglich, Googles Zusätze auf einem neuen Smartphone zu deinstallieren, ohne ein neues ROM aufzuspielen. Mit Hilfe eines Root-Zugangs lassen sich mit einer App wie Titanium Backup die einzelnen Google-Apps deinstallieren, dies kann bei manchen Geräten aber zu Systeminstabilitäten führen.

Eine etwas sauberere Lösung ist es, ein alternatives Android-ROM auf das neue Smartphone zu spielen. Dieses kommt aus lizenzrechtlichen Gründen ohne die Google-Apps und -Services; wer diese verwenden möchte, muss sie über eine Custom Recovery nachinstallieren. Ein Smartphone oder Tablet mit Cyanogenmod, Paranoid Android, Pac Man ROM oder einer anderen alternativen Android-Distribution ist also im Grundzustand Google-frei. Die Replicant-ROM ist dabei das absolute Extrem: Sie basiert ausschließlich auf Open Source, ist allerdings nur für einige eher ältere Smartphone-Modelle verfügbar.

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Eine generelle Anleitung, wie man sein Smartphone mit einem neuen ROM bespielt, gibt es nicht - je nach Gerät gibt es Unterschiede. Im Internet finden sich jedoch mittlerweile zahlreiche gute Anleitungen, in unzähligen Foren werden Fragen beantwortet. Generell gilt: Solange noch Fragen offen und bestimmte Punkte unklar sind, sollte der Flash-Vorgang nicht begonnen werden. So lassen sich Panikattacken, falls etwas nicht wie gewünscht funktioniert, vermeiden.

Hallo, nacktes Android! 
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wuzzap 08. Apr 2017

Interessantes Thema, Ich habe mir zum Ziel gesetzt endlich mal wenigstens ein Gerät zu...

Efried 20. Feb 2015

eben nicht. bei dem meisten marketing kram, geht nur zurücksetzen und nich entfernen.

MShekow 03. Jan 2015

Hi, ich habe mich selbst monatelang mit dieser Problematik beschäftigt. Der Artikel ist...

zonk 02. Jan 2015

nein ein htc war auch dabei

Schnapsbrenner 28. Dez 2014

Der Beitrag hat mein Interesse an Android geweckt. Vielleicht in ein paar Jahren.


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