Abo
  • Services:

Open Data Platform: Initiative gegen die Hadoop-Fragmentierung

Um die zunehmende Fragmentierung der Big-Data-Infrastruktur Hadoop zu verhindern, hat sich Hortonworks unter anderem mit IBM und Pivotal zur Open Data Platform zusammengetan. Die Hadoop-Kerne ihrer Big-Data-Lösungen sollen miteinander abgestimmt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Von Herstellern verwendete Hadoop-Kernkomponenten sollen mit der Open Data Plattform einheitlich bleiben.
Von Herstellern verwendete Hadoop-Kernkomponenten sollen mit der Open Data Plattform einheitlich bleiben. (Bild: Apache Foundation)

Der vor 60 Tagen gegründeten Open Data Platform (ODP) sind neben Gründer Hortonworks auch IBM und Pivotal beigetreten. Die in ihren Big-Data-Lösungen verwendete Kernkomponente Apache Hadoop soll konsolidiert und so eine Fragmentierung verhindert werden. Neben Hadoop soll auch die Verwaltungssoftware Ambari unter die Aufsicht der Organisation gestellt werden. Das gaben die Unternehmen auf dem Hadoop Summit Europe 2015 bekannt.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Nürnberg, Bonn, München
  2. abilex GmbH, Berlin

In dem ODP-Kern sind unter anderem das verteilte Dateisystem HDFS (Hadoop File System) sowie die Komponenten Yarn und Mapreduce enthalten. Zudem soll das Apache-Projekt Ambari künftig von der ODP betreut werden. Die Lenkungsstrukturen der ODP basieren auf dem Governance-Modell der Apache Foundation, unter deren Obhut die Entwicklung der Softwarekomponenten steht.

Vorteile für Kunden und Entwickler

Die Standardisierung der Kernkomponenten soll es einerseits Unternehmen einfacher machen, die Hadoop einsetzen wollen. Aktuell stünden diese vor der kompliziert zu beantwortenden Frage, welche Version von Hadoop sie verwenden sollten, sagte IBM-Vize Anjul Bhambhri. Auch die Weiterentwicklung der Big-Data-Lösung soll durch die Konsolidierung unter der Schirmherrschaft der ODP vereinheitlicht werden. Dadurch werde Hadoop zu einer standardisierten, berechenbaren und ausgereiften Lösung, sagte Pivotal-Vize Leo Spiegel.

Der Wunsch nach einer Konsolidierung komme sowohl von den Kunden als auch von Unternehmen, die selbst Lösungen für Hadoop entwickelten, sagte Tim Hall, Vize bei Hortonworks, Golem.de. Die Integration neuer Versionen der Kernkomponenten innerhalb einer erweiterten Hadoop-Infrastruktur, wie sie auch in Hortonworks Data Platform 2.2, IBM Open Platform 4.0 mit Apache Hadoop oder Pivotal HD 3.0 verwendet werden, sei so schneller umzusetzen. Auch der Zertifizierungsprozess könne dadurch deutlich abgekürzt werden. Kunden könnten sich darauf verlassen, dass sie Erweiterungen von verschiedenen Herstellern nutzen könnten, weil deren Funktionalität künftig mit den vereinheitlichten Kernkomponenten garantiert sei. Später sollten weitere Komponenten aus der Hadoop-Infrastruktur hinzukommen, sagte Hall.

Gute Wachstumsprognosen

General Electric, Hortonworks, IBM, Infosys, Pivotal, SAS, Altiscale, Capgemini, Centurylink, EMC, PLDT, Splunk, Teradata, Verizon, VMware und Wandisco sind bereits Mitglieder in der Open Data Platform. Auffällig ist das Fehlen von Cloudera und MapR. Beide Unternehmen haben den Hadoop-Kern mit eigenen proprietären Komponenten angereichert und sehen Hortonworks OPD-Initiative deshalb mit Argwohn. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen gibt Hortonworks seine Entwicklungen zu Hadoop unter offenen Lizenzen frei und beschränkt sich auf Dienstleistungen zu der Big-Data-Plattform.

Inzwischen prognostizieren Analysten wie Forrester Big Data und auch Hadoop in den nächsten Jahren ein enormes Wachstum. Aktuell wird Hadoop zunehmend im Bereich Business Intelligence und als Datawarehouse eingesetzt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-60%) 15,99€
  3. ab 69,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.08.)
  4. 31,99€

Folgen Sie uns
       


Lenovo Moto G6 - Test

Bei einem Smartphone für 250 Euro müssen sich Käufer oft auf Kompromisse einstellen. Beim Moto G6 halten sie sich aber in Grenzen.

Lenovo Moto G6 - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  2. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen
  3. Elektroautos Daimler-Betriebsrat will Akkuzellen aus Europa

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

    •  /