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KVMGT: Intels GPU-Virtualisierung für KVM

Intels Technik zum Virtualisieren der GPU, GVT-g, steht erstmals auch für KVM bereit. Damit sollen sich native Treiber in virtuellen Maschinen benutzen lassen, was insbesondere für die verteilte Ausführung von 3D-Anwendungen nützlich ist.

Artikel veröffentlicht am ,
KVMGT steht erstmals offiziell bereit.
KVMGT steht erstmals offiziell bereit. (Bild: Intel)

Der Intel-Angestellte Jike Song kündigt die erste Veröffentlichung von KVMGT auf der Mailingliste des freien Intel-Grafiktreibers an. Die Technik ist eine Implementierung der Graphics Virtualization Technology (GVT) in der neuesten Variante, in der auch der native Grafiktreiber selbst in virtuellen Maschinen (VM) installiert werden kann - GVT-g.

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Diese Art der Virtualisierung bietet Intel Server-Kunden in Xeon-Chips, die auf der Haswell-Architektur basieren. Bisher funktionierte dies schon unter Xen, der Codename für die Technik lautet XenGT. Nun folgt die Implementierung für die KVM im Linux-Kernel. Damit bekommt jede VM eine virtuelle GPU, der bestimmte Leistungsmerkmale und die notwendigen Ressourcen zugeordnet sind. Durch den nativen Treiber in der VM, und ohne dass ein Hypervisor in Abläufe eingreifen muss, die für die Leistung wichtig sind, werde eine gute Balance geschaffen zwischen Leistung, Funktionalität sowie der Fähigkeit, Ressourcen aufzuteilen.

Zurzeit werden nur Linux-Gastsysteme unterstützt. Dafür haben die Entwickler einige komplexe 3D-Anwendungen bereits getestet. Dazu gehören Lightsmark, Nexuiz, Urbanterror und Warsow. Letztlich sollen alle Bestandteile von KVMGT sowie XenGT in den Upstream-Projekten zur Verfügung stehen. Der Code ist aufgeteilt auf den Kernel, Qemu sowie Seabios und findet sich bei Github.

Weitere Informationen zu dem Projekt sowie der Technik GVT-g selbst, bieten Vorträge der beteiligten Entwickler auf der diesjährigen Usenix-Konferenz sowie auf dem KVM-Forum, das als Teil der Linux Conference Europe stattgefunden hat.



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