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Lizenzklage: "VMware wollte sich nicht an die GPL halten"

Auch nach langer Diskussion habe sich VMware geweigert, die Forderungen der GPL umzusetzen. Eine Klage sei damit unausweichlich geworden, sagte die Anwältin Karen Sandler auf der Libreplanet-Konferenz.

Artikel veröffentlicht am ,
Schematische Darstellung von Vmkernel im Linux-Kernel
Schematische Darstellung von Vmkernel im Linux-Kernel (Bild: Software Freedom Conservancy - CC-BY-SA 3.0 US)

Seit knapp einem Monat ist bekannt, dass der deutsche Linux-Entwickler Christoph Hellwig das Unternehmen VMware auf Einhaltung der GPL verklagt. Bei einem Vortrag auf der Libreplanet-Konferenz sagte die Anwältin Karen Sandler, dass die juristische Auseinandersetzung zwar nicht die beste Lösung sei, das Verhalten von VMware aber keine andere Möglichkeit gelassen habe.

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Sandler, die Hellwig gemeinsam mit der Software Freedom Conservancy (SFC) unterstützt, kritisiert dabei vor allem die Vorgehensweise des Unternehmens. VMware habe sich nach jahrelangen Gesprächen zu Busybox schlicht geweigert, der Forderung der SFC nachzukommen, die Lizenzverletzung am Code des Lizenz-Kernel zu beheben. Aus Sicht des Unternehmens wird die Lizenz nicht verletzt.

Mit Hellwig und dem Anwalt Till Jaeger, der für die GPL-Klagen Harald Weltes bekannt ist, fanden sich schließlich zwei Personen, die zu einer Klage bereit waren. Nach einem Jahr Verhandlungen habe VMware einen Vergleich angeboten, sagte Sandler. Durch eine Stillschweigevereinbarung sollten die Details dieses Vergleichs jedoch der Öffentlichkeit vorenthalten werden. Darauf wollten Hellwig und seine Unterstützer nicht eingehen, als letzte Option blieb die Klage.

Gerichte bringen Rechtssicherheit

Sandler begründet die Entscheidung zur Klage auch mit einem theoretischen Aspekt. Würde die GPL nicht vollumfänglich durchgesetzt, sei sie nicht besser als eine freizügige Lizenz, was im Sinne des Copyleft allerdings verhindert werden sollte.

Einen praktischen Nutzen habe der Schritt vor Gericht aber auch. Je nach Ausgang der Verhandlung, wüssten die Beteiligten im Anschluss, welche Interpretation in Bezug auf den Begriff des abgeleiteten Werkes gültig sei. Die eher starke der SFC und der Free Software Foundation oder die weniger starke einiger Unternehmen, zu denen auch VMware gehört.

Zur Unterstützung von Hellwig sammelt die SFC Spenden. Bisher haben rund 1.000 Personen knapp 50.000 US-Dollar gezahlt. VMware selbst hält die Klage für unbegründet. Man beteilige sich in der Open-Source-Community und fühle sich dieser gegenüber verpflichtet. Außerdem sei man optimistisch, den Vorgang einvernehmlich lösen zu können.



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schily 02. Apr 2015

Nochmal zu den ZFS Fragen: Es ist unerheblich ob ein Programm Calls in ein anderes macht...

Jasmin26 02. Apr 2015

Was ist das dfür ein bescheuertes Argument ?

schily 01. Apr 2015

Du hast in keiner Weise auf meine begründeten Aussagen reagiert und Dinge behauptet, die...

Yeeeeeeeeha 01. Apr 2015

"sei sie nicht besser als eine freizügige Lizenz Bhoa, was für eine beschissene...

Anonymer Nutzer 01. Apr 2015

kwt


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