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Wiredtiger: MongoDB übernimmt schnellen, skalierbaren Datenspeicher

Wiredtiger ist ein hoch skalierbarer Datenspeicher, der etwa in Amazons Web Services eingesetzt wird. MongoDB übernimmt nun diese Technik zweier Berkeley-DB-Architekten.

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MongoDB übernimmt den Dateispeicher Wiredtiger.
MongoDB übernimmt den Dateispeicher Wiredtiger. (Bild: Wiredtiger)

Michael Cahill und Keith Bostic haben mit ihrer jahrelangen Unix-Erfahrung und ihrem Wissen als Architekten der Berkeley DB mit Wiredtiger einen schnellen und vor allem sehr gut skalierbaren Datenspeicher geschaffen. Dieser wird unter anderem in Amazons Web Services eingesetzt und ist nun von MongoDB übernommen worden.

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Die Flexibilität von MongoDB erlaubt es vergleichsweise einfach, durch verschiedene Storage-Engines erweitert und dadurch schnell etwa auf unterschiedlicher Hardware eingesetzt zu werden. Nutzer und Kunden sollen damit eine größere Vielfalt an Anwendungen erstellen und betreiben können.

Wiredtiger selbst ist aus unterschiedlichen Gründen schnell und skalierbar. So werden nicht blockierende Algorithmen und sogenannte Hazard Pointer verwendet. Für Transaktionen greift der Datenspeicher auf Optimistic-Concurrency-Kontroll-Algorithmen zurück, so blockieren sich Transaktionen verschiedener Threads nicht gegenseitig.

Ebenso werden sowohl spalten- als auch zeilenweise Speichertechniken unterstützt, wodurch der Speicher effizienter ausgelastet sein soll. Statt der traditionellen B-Bäume benutzt Wiredtiger ebenso wie HBase, LevelDB oder auch Apache Cassandra die sogenannten Log-structured merge-trees. Eine detaillierte Beschreibung zu dieser Datenstruktur bietet das Quellcode-Wiki von Wiredtiger. Weitere Einzelheiten zur seinem System fasst das Team in einer Architektur-Übersicht zusammen.

Wiredtiger kann bereits mit dem seit wenigen Wochen verfügbaren RC2 von MongoDB 2.8 genutzt werden und soll auch in der finalen Community- und Enterprise-Version von MongoDB 2.8 enthalten sein. Für bisherige Kunden und Nutzer von Wiredtiger soll sich durch die Übernahme zunächst nichts ändern.



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