Auch mit 5G im Mobilfunk wird es aus Sicht von Verbraucherschützern weiter hohe Preise und Funklöcher geben. Dabei habe Deutschland großen Nachholbedarf.
Die SPD kritisiert die Pläne für ein europäisches Leistungsschutzrecht. Doch an einer sehr fragwürdigen Argumentation will auch Justizministerin Barley festhalten.
Tim Höttges sieht in der laufenden Diskussion um ein möglichst flächendeckendes 5G-Netz die Gefahr eines industriepolitischen Desasters mit dem neuen Netz.
Geheimdienste in Großbritannien wollen die Netzbetreiber eventuell daran hindern, chinesische Ausrüstung einzusetzen. Dies würde die Errichtung der 5G-Netzwerke erheblich verzögern. Deutschland geht hier einen anderen Weg.
Eine brisante Rede von Ex-Verfassungsschutzchef Maaßen ist über die Geheimdienstkontrolleure zur Bundesregierung gelangt. Diese Möglichkeit ist indirekt US-Whistleblower Edward Snowden zu verdanken.
Trotz 47.305 Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung hat die Bundesnetzagentur nur in 19 Fällen Strafen verhängt. Laut Bundesregierung fehlen die Rufnummern. Doch das Problem liegt woanders.
Aus dem Wechsel ins Innenministerium wird nun doch nichts. Innenminister Seehofer kann an Verfassungsschutzchef Maaßen nach einer umstrittenen Rede nicht mehr festhalten.
Seit dem Jahr 2012 ist die Nutzung von E-Government-Angeboten von 45 Prozent auf 40 Prozent zurückgegangen. Die Bürokratie steht der Digitalisierung im Weg.
Es hat eine Weile gedauert, bis die Bundesregierung eine Anfrage der Grünen zu 5G beantwortet hat. Angaben zur 5G-Abdeckung kann Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, allerdings nicht machen.
16 zivilgesellschaftliche Organisationen und Verbände haben Wirtschaftsminister Peter Altmaier und mehrere seiner Kollegen aufgefordert, in Brüssel die geplante E-Privacy-Verordnung voranzutreiben und so gegen "aufdringliche und missbräuchliche Praktiken auf dem digitalen Markt vorzugehen".
Ein 5G-FeMBMS-Sendernetz für die Fernsehverbreitung sorgt für Aufsehen, noch bevor man weiß, ob es funktioniert. Wie Rundfunkübertragung und Mobilfunk zusammenkommen können, wurde auf den Medientagen München besprochen.
Die Pläne für das eigene Glasfasernetz der Deutschen Bahn werden konkret. Über die Finanzierung redet man jetzt mit der Regierung. Das Netz soll schnell gebaut werden.
Flixbus schickt einen Elektrobus im regulären Betrieb auf die Reise. Das Fahrzeug stammt aus China und bedient die Strecke zwischen Frankfurt und Mannheim.
Laut Regierungskreisen sollen zwischen 4 und 10 Milliarden Euro aus der Versteigerung der 5G-Lizenzen erlöst werden. Die Bundesnetzagentur steht vor einer schwierigen Aufgabe.
Die Telefónica baut selbst keine Glasfaser aus. Der Mobilfunkbetreiber hat jedoch massive Befürchtungen für ein Zusammengehen von Unitymedia und Vodafone formuliert.
Bei einem geheimen Treffen haben drei Unionsminister die Bundesnetzagentur unter Druck gesetzt, damit die Vergabebedingungen für 5G geändert werden. Doch die Auflagen sind sinnvoll.
Die Telekom lässt sich nicht für das Verfehlen des Ziels der Bundesregierung verantwortlich machen, im ländlichen Bereich 100 Prozent mit 50 MBit/s zu versorgen. Die Telekom sieht sich "nicht als einziger Anbieter in der Pflicht."
Der Abschaffung der Netzneutralität in den USA ist eine intensive Lobbyschlacht vorausgegangen. Gegner und Befürworter der Netzneutralität nutzten dabei offenbar nicht ganz saubere Methoden.
Laut einer neuen VATM-Studie hat der Vectoringausbau die Versorgung auf dem Lande kaum verbessert. Auch das neue Gigabit-Ziel der Bundesregierung konnte nicht erreicht werden.
Der Suchmaschinenhersteller Google reagiert auf die zunehmende Bedeutung der Elektromobilität. Die neue Anzeige von Ladestationen auf Google Maps kann mit einem anderen Angebot jedoch nicht konkurrieren.
Die Agentur für Innovationen in der Cybersicherheit ist weniger zivil, als Innen- und Verteidigungsministerium glauben machen wollen. Sie soll Cyberwaffen entwickeln.
Anders als Trump und dessen Verbündeter Australien setzt die Bundesregierung darauf, sich genau anzuschauen, ob die Netzwerkausrüster die Anforderungen an die IT-Sicherheit erfüllen. Der Quellcode von Huawei steht dem BSI zur Verfügung, die Telekom überwacht bei Tests alle abgehenden Datenströme konstant.
Der Chaos Computer Club wirft der Bundesregierung vor, die Auswertung des Gesichtserkennungstests in Berlin manipuliert zu haben. Doch die Argumentation der Hacker ist selbst nicht ganz stichhaltig und hat einen großen Haken.
Die neue Bundesbehörde Zitis sucht immer noch händeringend nach Hackern. Von den geplanten Haushaltsmitteln sollen Hochleistungsrechner angeschafft werden, um Verschlüsselung zu knacken.
In einer Absichtserklärung regelt die Gesundheitsbranche den Weg zur Patientenakte in einer App. Medizinische Daten könnten so leichter verwaltet werden.
Beim Pilotprojekt zur Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz hat kein System wirklich überzeugt. Eine Kombination zweier Systeme könnte nach Ansicht der Polizei aber brauchbare Ergebnisse liefern.
Von den großen Providern abgesehen, findet kaum jemand die Auflagen bei der geplanten 5G-Frequenzvergabe gut. Nun drängt auch Verkehrsminister Scheuer auf Verbeserungen bei der Flächenabdeckung.
Die Telekom hat Aussagen über ihr künftiges 5G-Netz gemacht. Dass hier schon fast alles vorbereitet ist, lässt Rückschlüsse darauf zu, wie das Netz einmal aussehen soll.
Der Bundesverband der deutschen Industrie hat Minister zusammengerufen, um mehr Gratiskultur für Gigabitnetz einzufordern. Kleine und mittelständische Unternehmen sollen Zuschüsse zum Glasfaseranschluss erhalten.
Nach und nach stellen Anbieter mehr Säulen für schnelles Gleichstromladen von Elektroautos auf. Innogy integriert in Duisburg zusätzlich einen Batteriepuffer und ein Solardach. Doch ein Problem ist immer noch nicht gelöst.
Der Skandal um Cambridge Analytica hat für Facebook in Deutschland keine rechtlichen Folgen. Ohnehin hätte das mögliche Bußgeld der Hamburger Datenschützer nur sehr niedrig ausfallen können.
Der "Glasfaser-Irrsinn" in Deutschland ist laut einem Bremer VWL-Honorarprofessor nichts als "planwirtschaftlicher Aktionismus". Fakten, die ihm nicht gefallen, lässt Lüder Gerken dabei lieber unerwähnt.
Das Gesetz um das Mitverlegen von Glasfaser bei offenen Baustellen ist nicht so geändert worden, wie die kommunalen Unternehmen es sich wünschten. Unitymedia sieht dagegen einen tragbaren Kompromiss.
Update Vor allem mit Umtauschprämien sollen private Besitzer älterer Diesel zur Anschaffung sauberer Autos gelockt werden. Die Bundesregierung will hingegen Kommunen und Handwerker finanziell bei der Umrüstung unterstützen. Dennoch könnte es Fahrverbote geben.
In die Debatte über eine strengere Regulierung übermächtiger Digitalkonzerne kommt Bewegung. Ein Vorstoß des CSU-Politikers Manfred Weber aus dem EU-Parlament stößt auf breite Zustimmung. Die FDP hält die Vorschläge aber für "absurd".
Der US-Bundesstaat Kalifornien widersetzt sich der Abschaffung der Netzneutralität durch die Regulierungsbehörde FCC. Das gefällt der US-Regierung unter Präsident Trump gar nicht.
Die Sicherheitsfirma Eset hat das erste aktive UEFI-Rootkit entdeckt. Die Schadsoftware übersteht einen Austausch der Festplatte und wird der berüchtigten Hackergruppe APT28 zugeschrieben. Diese soll unter anderem für den Bundestagshack verantwortlich sein.
Um die E-Privacy-Verordnung ist es in den vergangenen Monaten still geworden. Doch die Datenschützer könnten demnächst die Tracking-Vorgaben auf Basis der DSGVO einfordern.
Deutschland solle bei Quantencomputern wettbewerbsfähig sein, fordert Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. Sie will dafür Fördermittel in Höhe von 650 Millionen Euro bereitstellen.
Landkreistag und Bauernverband haben einen wohlüberlegten Plan vorgelegt, um 5G tatsächlich in die Fläche zu bringen. Mit dabei sind die digitale Dividende III und eine Rückerstattung der Kosten für den Ausbau.
Ende einer Koalitionskrise: Verfassungsschutzpräsident Maaßen wird nun doch nicht befördert. Stattdessen erhält er eine neu zu schaffende Stelle in Seehofers Innenministerium. Bundeskanzlerin Merkel räumt Fehler ein.
Trotz der internationalen Aufregung über Schusswaffen aus dem 3D-Drucker will die Bundesregierung das Waffenrecht nicht verschärfen. Für den Umgang und die Produktion von Pistolen bedürfe es bereits jetzt einer speziellen Erlaubnis, Zuwiderhandlungen würden bestraft.
Update Nach seinen umstrittenen Äußerungen zu ausländerfeindlichen Angriffen muss Verfassungsschutzpräsident Maaßen seinen Posten räumen und wird zum Staatssekretär befördert. Im NSA-Ausschuss war er durch unbelegte Vorwürfe gegen US-Whistleblower Edward Snowden aufgefallen.
Die Breitband-Förderung ist laut Landesdigitalisierungsminister Christian Pegel nicht gescheitert. Er erklärt, wie das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern das Bundesförderprogramm gehackt habe.
Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.