Studie: Wo Frauen in der IT gut verdienen

Ein Gehaltsvergleich zeigt die IT-Jobs, in denen Frauen am meisten Geld verdienen können. Doch die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern bleibt.

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Frau telefoniert vor Glasfassade
Frau telefoniert vor Glasfassade (Bild: Deutsche Telekom)

Das höchste Jahreseinkommen beziehen IT-Projektleiterinnen (63.800 Euro) gefolgt von IT-Beraterinnen mit einem Gehalt in Höhe von rund 60.800 Euro im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Das ergab eine Auswertung des Vergleichsportals Gehalt.de, die am 16. Oktober vorgelegt wurde. Die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern ist bei Vertriebsingenieuren mit 24,5 Prozent am höchsten.

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Auch in der technischen Forschung und Entwicklung (F&E) sowie im Produktmanagement ist die Gehaltsdifferenz zwischen den Geschlechtern verhältnismäßig hoch: In diesen Bereichen beträgt sie jeweils 22 bis 23 Prozent.

"Der Bedarf an Fach- und Führungskräften im MINT-Bereich ist groß, daher stellen die Gehaltshöhe und die Jobsuche meist keine Probleme dar", sagte Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. In Deutschland liegt demnach die unbereinigte Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern bei über 20 Prozent. Im Jahr 2017 lag der weitgehend bereinigte Wert laut Compensation Partner bei 5,2 Prozent. Die Gehälter liegen in Jahresbruttoangaben vor.

Frauenanteil unter 30 Prozent

In der IT-Branche liegt der Frauenanteil bei den Beschäftigten weiter bei unter 30 Prozent. Die Unterrepräsentanz der Frauen verschärfe nicht nur den Fachkräftemangel in der IT-Branche, schreibt Bildungsstaatssekretär Michael Meister in einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen, die dem Handelsblatt vorliegt, sondern schade generell, weil "der Input der Frauen für die digitale Zukunft" fehle. Studien zufolge führe das auch zu "echten Sicherheitslücken" weil das Verhalten von Frauen ignoriert werde, heißt es in der Antwort.

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Die Grünen kritisieren, dass die Regierung "das Problem von zu wenigen Frauen im IT-Bereich massiv" unterschätze, sagte deren innovationspolitische Sprecherin Anna Christmann.

Im vergangenen Jahrzehnt ist der Anteil von Frauen im Studiengang Informatik zwar kräftig gestiegen - allerdings nur von 14,5 auf 21 Prozent. Bei den Promotionen waren es zuletzt gut 15 Prozent, unter den Professoren sind gerade einmal 12 Prozent weiblich.

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GodsBoss 28. Nov 2018

Wenn ich X mache, weil andere, die zufällig ähnliche Merkmale wie ich haben (Geschlecht...

Bitfuchs 19. Okt 2018

Ich habe keine Kinder, meine Frau und ich arbeiten beide Vollzeit und pendeln in...

Clown 18. Okt 2018

Meine Ex damals hat sich für eine Ausbildung zur Dachdeckerin entschieden. Die Firma war...

Anonymer Nutzer 17. Okt 2018

Es wird als ungerecht empfunden, dass in einer modernen Branche wie der IT das Verhältnis...

Quantium40 17. Okt 2018

Fehleingaben passieren immer mal wieder und das ganz unabhängig vom Geschlecht. Deswegen...



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