Abo
  • Services:

Initiative D21: E-Government-Nutzung in Deutschland ist rückläufig

Seit dem Jahr 2012 ist die Nutzung von E-Government-Angeboten von 45 Prozent auf 40 Prozent zurückgegangen. Die Bürokratie steht der Digitalisierung im Weg.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Bundesinnenministerium zeigt E-Government auf der Cebit 2017.
Das Bundesinnenministerium zeigt E-Government auf der Cebit 2017. (Bild: Bundesministerium des Innern)

Obwohl die Bundesregierung das E-Government in Deutschland voranbringen will, nutzen immer weniger Bürger die digitalen Verwaltungsangebote von Bund, Ländern und Kommunen. Das geht aus dem neuen E-Government-Monitor der Initiative D21 und Fortiss hervor, der dem Nachrichtenmagazin Focus vorliegt. Demnach nutzen 40 Prozent der Bevölkerung digitale Behördendienste wie den E-Personalausweis oder die Online-Steuererklärung. Das ist ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr, 2012 waren es noch 45 Prozent.

Stellenmarkt
  1. afb Application Services AG, München
  2. Melitta Professional Coffee Solutions GmbH & Co. KG, Minden

Als Hauptgründe für den Rückgang nennt die Studie die geringe Bekanntheit und die mangelnde Nutzerfreundlichkeit von digitalen Verwaltungsangeboten. "Die staatlichen Online-Angebote halten nicht Schritt mit den aus dem privaten Umfeld bekannten Diensten", sagt Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21. "Hier sind Politik und Verwaltung gefordert, den Menschen einen echten Mehrwert zu liefern." Die Studie wird am kommenden Dienstag im Bundesinnenministerium vorgestellt.

Die eID-Funktion des neuen Personalausweises wird nach wie vor nur wenig genutzt. Zwar besitzen in Berlin laut Angaben vom Februar 2018 rund 630.000 Bürger einen Ausweis mit aktivierter eID-Funktion, im vergangenen Jahr wurde der Ausweis jedoch nur rund 500-mal von Privatpersonen genutzt, um Dienstleistungen mit Berliner Behörden abzuwickeln.

Wer einen ausländischen Familienangehörigen für 90 Tage nach Deutschland einladen will, kann dies nicht online erledigen. Für die Verpflichtungserklärung, bei der der Einladende alle Kosten für die Lebenshaltung während des Aufenthalts übernimmt, muss man persönlich beim Bürgeramt erscheinen und an vier Stellen ein Formular unterzeichnen, das dann fünfmal abgestempelt wird. Die Verdienstbescheinigung hochzuladen, ist nicht möglich.

Bei anderen Institutionen ist die digitale Übermittlung von Dokumenten dagegen meist kein Problem. Zum Beispiel erlauben Krankenkassen wie die Techniker Krankenkasse die Übermittlung der Krankschreibung über eine App.



Anzeige
Top-Angebote

treysis 04. Nov 2018 / Themenstart

Tut sie auch jetzt schon. Leider etwas umständlich. Entweder man macht alles auf dem...

Cok3.Zer0 04. Nov 2018 / Themenstart

Wenn ein Provinzjurist meint, er könne Gesetze ohne Hilfestellung schreiben, ist das ein...

Cok3.Zer0 04. Nov 2018 / Themenstart

Ja, dann verkaufen sie lieber weiterhin die Meldedaten an Adresshändler, die z.B...

Snowi 03. Nov 2018 / Themenstart

Selbst wenn, wäre es egal. Facebook/Google würde er freiwillig nutzen, in dem Wissen...

Snowi 03. Nov 2018 / Themenstart

Ja, mit Zertifikat. Habe ja sogar die Bestätigung gehabt, dass es angekommen ist und nun...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Nerf Laser Ops Pro - Test

Hasbros neue Laser-Ops-Pro-Blaster verschießen Licht anstelle von Darts. Das tut weniger weh und macht trotzdem Spaß.

Nerf Laser Ops Pro - Test Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Tinder auf dem Eisernen Thron - für unterwegs
Mobile-Games-Auslese
Tinder auf dem Eisernen Thron - für unterwegs

Fantasy-Fanservice mit dem gelungenen Reigns - Game of Thrones, Musikpuzzles in Eloh und Gehirnjogging in Euclidean Skies: Die neuen Mobile Games für iOS und Android bieten Spaß für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile Gaming Microsoft Research stellt Gamepads für das Smartphone vor
  2. Mobile-Games-Auslese Bezahlbare Drachen und dicke Bären
  3. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs

Coachingbuch: Metapher mit Mängeln
Coachingbuch
Metapher mit Mängeln

Der Persönlichkeitscoach Thomas Hohensee plädiert in seinem neuen Buch dafür, problematische Kindheitsmuster zu behandeln wie schadhafte Programme auf einem Rechner: mit Reset, Updates und Neustart. Ein origineller Ansatz - aber hält er dem Thema stand?
Von Cornelia Birr

  1. Initiative Q Gehen Sie nicht über Los, ziehen Sie keine Q ein!
  2. Elektronisch Arzneimittelrezept kommt auf Smartphone
  3. Relayr Rückstandsglaube als Startup-Vorteil

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

    •  /